
Hat das mal einer den Hertha-”Fans” gesagt?
Dass Hertha BSC über kurz oder lang in der zweiten Liga spielt war schon lange vor diesem Spieltag klar. Als ich seinerzeit in Köln wohnte spielte der FC größtenteils zweitklassig, und mein Abschied aus der Mönchengladbacher Ecke bescherte der dort ansässigen Borussia den Abstieg aus der Bundesliga. Also ist es nur logisch, dass Hertha diese Saison absteigt. Hm, ich sollte mal nach München ziehen…
Abendprogramm: Das beste kommt zum Schluss mit Morgan Freeman und Jack Nicholson. Herrlich, wieder ein Film mit Heulgarantie.
Da gibt es schon so einige: die Legende vom Ozeanpianisten, Philadelphia, was vom Tage übrig blieb… Hast du auch solche Lieblingsheulfilme?
Sehen wir’s mal so: In diesem Jahr dauert die Vorfreude auf den Frühling eben etwas länger…

(Blick aus dem Fenster an einem Morgen Mitte März…)
Eine halboffene Wohnungstür im Wedding – Einbruch? Raub? Gar Mord? Nein, lediglich “mein Nachbar [TM]“. Irgendwie hat der Mann ein leicht gestörtes Verhältnis zu seiner Wohnungstüre: Entweder bekommt er sie nicht auf – oder er ist so zu breit, dass er es nicht mehr schafft, sie hinter sich zuzumachen. Je nun, so lange aus der Wohnung keine üblen Gerüche oder Qualmwolken entweichen…

Diese fast 12 Meter hohe Stahlkonstruktion soll an den 1990 abgebauten Wachturm Strelitzer/Ecke Bernauer Straße erinnern.
Lässt der Blick auf die Tatsache, dass das Beste am heutigen Schulungstag der Spaziergang in der Mittagspause im Sonnenschein war, irgendwelche Rückschlüsse auf die Erfüllung der Schulung meiner Erwartungen zu?
Die letzten Tage lief sie pausenlos im Player oder im Porti, und nun fühle ich mich also berufen, meinen Senf dazu abzugeben. Der erste Eindruck hat sich in den letzten Tagen verfestigt: Die CD ist wirklich nett, es gibt durchaus Highlights – neben “geboren um zu leben” noch “Abwärts”, “Seenot”, “Fernweh” und “große Freiheit”; ja, dieser Titeltrack, der für mich zuerst nach einer Mischung aus Matthias Reim, Hans Albers und Rammstein klang. Naja, und immer noch ein bisschen so klingt.
Die anderen Lieder sind auch okay, die Bonustracks, in die ich jetzt auch reinhören konnte, sind “guter Durchschnitt”. Richtige “Ausfälle” gibt es keine, wobei ich bei “Unter deiner Flagge” noch immer nicht genau weiß, was ich davon halten soll. Wie meinte der Seebär so treffend? “Das ist ja schon sehr schlagerlastig.”
Der Graf scheint mit seiner Werbeoffensive alles richtig gemacht zu haben, wie die Platzierung des Albums in den Charts zeigt. Und dieses Album taugt nun wahrlich dazu, einer breiten Masse zu gefallen – es ist gefällig, selbst die rockigen Stücke sind nicht zu sperrig, dazu seine Balladen, die selbst des Grufties Großmutter begeistern… Nicht dass man mich falsch versteht: Mir gefällt die CD, wirklich! Ich befürchte nur, dass die Einzigartigkeit des Projektes Unheilig durch die “Kommerzialisierung” ziemlich den Bach runtergeht. Warten wir mal den weiteren Weg und das nächste Album ab – und das Konzert, sofern die Karten endlich eintrudeln…
Ein Gästebucheintrag vom 21.Juli 2002:
Es war einer dieser besonderen Zusammenkünfte. Möge es noch viele davon geben, die den Alltag vergessen lassen.
Vorerst leider nicht…
Wir denken an dich, heute vor allem!
Schneegriesel und Eiszeittemperaturen, da muss man sich halt den Frühling ins Haus holen…

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