Eine halboffene Wohnungstür im Wedding – Einbruch? Raub? Gar Mord? Nein, lediglich “mein Nachbar [TM]“. Irgendwie hat der Mann ein leicht gestörtes Verhältnis zu seiner Wohnungstüre: Entweder bekommt er sie nicht auf – oder er ist so zu breit, dass er es nicht mehr schafft, sie hinter sich zuzumachen. Je nun, so lange aus der Wohnung keine üblen Gerüche oder Qualmwolken entweichen…
Dienstag, 09. März 2010 - Berlin, Schnappschüsse

Diese fast 12 Meter hohe Stahlkonstruktion soll an den 1990 abgebauten Wachturm Strelitzer/Ecke Bernauer Straße erinnern.
Montag, 08. März 2010 - Kurz notiert
Lässt der Blick auf die Tatsache, dass das Beste am heutigen Schulungstag der Spaziergang in der Mittagspause im Sonnenschein war, irgendwelche Rückschlüsse auf die Erfüllung der Schulung meiner Erwartungen zu?
Sonntag, 07. März 2010 - Misc
Die letzten Tage lief sie pausenlos im Player oder im Porti, und nun fühle ich mich also berufen, meinen Senf dazu abzugeben. Der erste Eindruck hat sich in den letzten Tagen verfestigt: Die CD ist wirklich nett, es gibt durchaus Highlights – neben “geboren um zu leben” noch “Abwärts”, “Seenot”, “Fernweh” und “große Freiheit”; ja, dieser Titeltrack, der für mich zuerst nach einer Mischung aus Matthias Reim, Hans Albers und Rammstein klang. Naja, und immer noch ein bisschen so klingt.
Die anderen Lieder sind auch okay, die Bonustracks, in die ich jetzt auch reinhören konnte, sind “guter Durchschnitt”. Richtige “Ausfälle” gibt es keine, wobei ich bei “Unter deiner Flagge” noch immer nicht genau weiß, was ich davon halten soll. Wie meinte der Seebär so treffend? “Das ist ja schon sehr schlagerlastig.”
Der Graf scheint mit seiner Werbeoffensive alles richtig gemacht zu haben, wie die Platzierung des Albums in den Charts zeigt. Und dieses Album taugt nun wahrlich dazu, einer breiten Masse zu gefallen – es ist gefällig, selbst die rockigen Stücke sind nicht zu sperrig, dazu seine Balladen, die selbst des Grufties Großmutter begeistern… Nicht dass man mich falsch versteht: Mir gefällt die CD, wirklich! Ich befürchte nur, dass die Einzigartigkeit des Projektes Unheilig durch die “Kommerzialisierung” ziemlich den Bach runtergeht. Warten wir mal den weiteren Weg und das nächste Album ab – und das Konzert, sofern die Karten endlich eintrudeln…
Samstag, 06. März 2010 - Misc
Ein Gästebucheintrag vom 21.Juli 2002:
Es war einer dieser besonderen Zusammenkünfte. Möge es noch viele davon geben, die den Alltag vergessen lassen.
Vorerst leider nicht…
Wir denken an dich, heute vor allem!
Freitag, 05. März 2010 - Kurz notiert
Schneegriesel und Eiszeittemperaturen, da muss man sich halt den Frühling ins Haus holen…

Donnerstag, 04. März 2010 - Schnappschüsse

Die Fotos, die anschließend entstanden, sind einfach nix für die Öffentlichkeit.
Mittwoch, 03. März 2010 - Misc
Dem ein oder der anderen gegenüber hatte ich es ja schon mal erwähnt: Auf der Arbeitsstelle geht es sehr familiär zu. Angefangen vom Umgangston untereinander über die angenehm kurzen Wege, die offenen Ohren bis hin zu gar nicht so selten vorkommenden “Spontanfeten”. Die morgige Fete ist nicht spontan, zusammen mit einer Kollegin wird der Geburtstag nachgefeiert. Im Gegensatz zu ähnlichen Feiern bei manch anderem Arbeitgeber ist dies keine unentspannte Angelegenheit, bei der man sich schnellstmöglich wieder verkrümelt – das Gegenteil ist der Fall. Ich freue mich drauf – auch auf die Gesichter der Kollegen, wenn sie meine NuKnofiSchnittchen probieren. Ein Zentner Knoblauch liegt schon bereit…
(Ja, es könnte morgen später werden. Nein, ich habe noch keine Liege im Büro stehen.)
Montag, 01. März 2010 - Misc
Endlich kann ich sie hören, die “Große Freiheit”. Die CD ist tatsächlich irgendwo auf dem Postweg verschwunden (ist ja nicht die erste Merkwürdigkeit hier), das Geld wurde zurückgebucht, und heute habe ich mir das Teil dann eben beim großen Elektronikhändler meines Unvertrauens gekauft – leider nur die “normale Version”. Nu läuft sie also brav im Player, und der erste Eindruck ist… jo …och… tut irgendwie keinem richtig weh. Aber warten wir mal ab, das Album wird sicherlich in den nächsten Tagen noch das ein oder andere mal genossen.
Hm, manchmal ist es schon etwas ärgerlich wenn der Arbeitsweg so kurz ist. Mehr als drei Lieder pro Strecke anzuhören schaffe ich nicht.
Montag, 01. März 2010 - Fundstücke, Grundeinkommen
meint der Ökonom Thomas Straubhaar bei SpOn:
Nötig ist deshalb eine ganzheitliche Rundumerneuerung der sozialen Sicherung. Deutschland braucht einen Systemwechsel hin zu einer steuerfinanzierten Grundsicherung für alle, hin zu einem bedingungslosen Grundeinkommen.
Nicht dass wir am Ende noch dem Außenclown dankbar für sein Gepolter sein müssen.
[Lesetipp von Benedikt]













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