Ja, hin und wieder kommen in diesem Blog Vergleiche vor – mit dem Berlin, das ich damals erlebte. Als ich mit 18 Jahren dort hin kam, lernte ich die Stadt eben so kennen: Die Mauer war Alltag, Normalität. Dass eben diese Mauer nur zwei Jahre später nach und nach abgetragen wurde, das war damals für mich unvorstellbar, und auch heute noch ist es für mich ein kleines Wunder. Natürlich ist die Vereinnahmung Wiedervereinigung schon lange “abgehakt”, vielleicht vorhandene Mauern im Kopf sind längst gefallen. Trotzdem kommen natürlich jetzt, wo man sich wieder viel mehr mit der Stadt beschäftigt, einige Erinnerungen hoch – und die wollen hier auch aufgeschrieben werden. Man mag mir diese Sentimentalität verzeihen. Wenn ich dann erstmal dort wohne, wird die Aktualität wohl meist den Vorrang bekommen. Höchstens dann, wenn ich nochmal an die Orte meiner Kindheit meines ersten Aufenthalts zurückkehre, wird die ein oder andere olle Kamelle ausgepackt – und hier, wahrscheinlich mit einem Anflug dezenter Wehmut, gepostet. *Pathosmodus aus*
Mai 282007

















Hm, ob Du in Berlin dann Deine Vorhaben auch so konsequent angehst wie die, die Du für das Waldhaus hattest (Powerwalking, um nur mal eines zu nennen)
Du meinst im Kopf vorhandene Mauern wären wahrscheinlich längst gefallen? Täusch Dich da mal bloß nicht! es gibt reichlich Ostberliner, die noch nie im Westteil der Stadt waren, und umgekehrt ebenfalls. Abgesehen vom ewigen Streit nach der besten Currywurst, der ebenfalls meist in ein Ost kontra West mündet.
@ Lars: Meine Inkonsequenz ist schon wieder konsequent. Alternativ könnte man sagen: Ich lerne aus der Situation.
@ Marcus: Ich sprach von meiner Mauer. Dass es noch genügend bemauerte Leute gibt ist mir klar.
Und zur Currywurst: Die beste gibt’s eh im Rheinland!
Stef