Freiheit statt Angst

 Veröffentlicht vom um 22:22  Berlin, Politik
Sep 222007
 

Demo vor dem Brandenburger TorUngefähr 12.000 Menschen (die Veranstalter sprachen von mehr als 15.000, die Polizei anfangs von 8.000, korrigierte die Zahl aber nach oben) demonstrierten heute in Berlin (wo sonst?) gegen den Überwachungswahn der Regierung. Mittendrin Seebär und Stef. Dank Randale des schwarzen Blocks (die schon wieder!) ging der Umzug erst 45 Minuten später los als geplant, was Stefs Knie nicht so ganz gut bekam – waren wir doch schon den ganzen Tag unterwegs. Unter anderem natürlich am Humboldthain, wo ich dem Seebären – wie versprochen – den tollen Ausblick zeigen musste. Also haben wir uns erlaubt, die Demo vor der Abschlusskundgebung zu verlassen und – nach ner leckeren Currywust – entspannt die müden Knochen zu schonen. Oder dies zumindest vorhatten, schließlich steppte in der WG der Bär in Form eines Schlemmer-Skat-Abends.

Da sahen sie noch fit ausZumindest von der Anzahl der Teilnehmer war die Demo ein Erfolg. Neben den Krawallanten des “Schwarzen Blocks” waren die Radfahrer ein wenig nervend (Seebär fragte schon, ob dies eine Fahrraddemo sei). Eher belustigend waren die Versuche eines Jüngelchens der Linken aus Brandenburg, die Masse via Krawalltüte den Slogan “Freiheit statt Angst” skandieren zu lassen. Nach ein paar Minuten gab er entnervt auf… ;)

Fazit: Schee war’s. Es war wichtig, Flagge zu zeigen, vielleicht den ein oder anderen aufzurütteln. Ob sich der Innenminister davon beeindrucken lässt wage ich zu bedreizweifeln – aber Volkes Meinung interessiert unsere Volksvertreter ja sowieso nur kurz vor den Wahlen.

Quellen: Tagesschau, heise, Tagesspiegel, große Bildergalerie bei Fobud… Ansonsten hielt sich die teutsche Presse wohl merklich zurück.

Lecker babeliert

 Veröffentlicht vom um 09:22  Berlin, Misc
Sep 222007
 

Lecker FutterIch hatte ja im WG-Blog vor Kurzem nachgefragt, welchen Libanesen man denn empfehlen könnte, schließlich wollte sich der Seebär bei seinem Besuch nicht nur für des Volkes Grundrechte einsetzen, sondern auch noch nett schlemmen. Neben unqualifizierten Bemerkungen bzgl. des rauchenden Libanesen war die einhellige Empfehlung: Das Babel in der Kastanienallee. Da Berlin ja ein etwas größeres Dorf ist wollte der Stef erst mal sehen, wie man denn dahin käme, und siehe da… es babelt gleich zweimal! In der Kastanienallee eher als Imbiss, in der Gabriel Max Straße als Restaurant. Und da wir ja heute einen anstrengenden Tag vor uns haben bevorzugten wir dann doch die etwas gemütlichere Variante.

(See)Bär und LammWährend der Stef eher das Vegetarische vorzog, schlemmte sich der Seebär durch ein leckeres Lammgericht. Geschmeckt hat es beiden sehr gut, auch das Ambiente im Restaurant war ansprechend, und bei den Riesenportionen konnte man auch am Preis nicht mäkeln.

Als der Laden voller, die Luft rauchiger und die Geräuschkulisse heftiger wurde zog es uns wieder gen Heimat, nicht ohne die nette Atmosphäre der dortigen Gegend inklusive der mitunter sehr interessanten Gestalten zu genießen. Auch der Bahnhof Ostkreuz, an dem wir ein- und ausstiegen, hinterließ einen gewissen Eindruck. Zugegeben – ich finde es nicht schlimm, dass der saniert wird

Also, lecker war’s, das Babel kann ich empfehlen (was zugegeben vielleicht auch an der mangelnden Vergleichsmöglichkeit liegt), aber so ein richtig großer Fan der libanesischen Küche werde ich eher nicht. Aber es gibt ja noch den ein oder anderen Äthiopier zu testen, und Marcus wollte mir ja auch noch ein paar Inder vorstellen…

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