Was dem Sommer kaum gelang, das schaffen die ersten Herbsttage: Herrlich warmes Wetter, blauer Himmel – gerade richtig zu einem kleinen Spaziergang am Wasser entlang und zu einem Wachwerdkaffee im Biergarten. Ein richtig schöner Ausklang für ein tolles – und teilweise anstrengendes – Besuchswochenende.
Dann wird der Seebär zum Bahnhof gebracht – und (wieder einmal) fragen wir uns, ob sich die Macher des Berliner Hauptbahnhofes etwas gedacht haben, und wenn ja, was. Ein Umsteiger eines Zuges aus der Ostwest-Richtung wird seinen Zug in die Nordsüd-Richtung zwar nicht rechtzeitig erreichen, da er
drei Zwischenebenen auf überfüllten Rolltreppen überwinden muss, aber dafür kann er die Wartezeit auf den nächsten Zug ja mit Shopping verbringen. Und die Menschen, die mit dem Bus weiterfahren wollen, schaffen es vielleicht gerade noch, sich ohne Unfall durch Auto-, Fahrrad- und Taximassen zu bugsieren – einen Übergang sucht man vergeblich – werden dann aber spätestens kurz vor der Haltestelle von den Radfahren über den Haufen gebrettert – der Radweg verläuft nämlich direkt neben dem viel zu schmalen Bus-Einstiegsstreifen entlang. Sorry, das ist in meinen Augen absoluter Dilettantismus! Wer auch immer dafür verantwortlich ist – setzen, Sechs.


