Ungefähr 12.000 Menschen (die Veranstalter sprachen von mehr als 15.000, die Polizei anfangs von 8.000, korrigierte die Zahl aber nach oben) demonstrierten heute in Berlin (wo sonst?) gegen den Überwachungswahn der Regierung. Mittendrin Seebär und Stef. Dank Randale des schwarzen Blocks (die schon wieder!) ging der Umzug erst 45 Minuten später los als geplant, was Stefs Knie nicht so ganz gut bekam – waren wir doch schon den ganzen Tag unterwegs. Unter anderem natürlich am Humboldthain, wo ich dem Seebären – wie versprochen – den tollen Ausblick zeigen musste. Also haben wir uns erlaubt, die Demo vor der Abschlusskundgebung zu verlassen und – nach ner leckeren Currywust – entspannt die müden Knochen zu schonen. Oder dies zumindest vorhatten, schließlich steppte in der WG der Bär in Form eines Schlemmer-Skat-Abends.
Zumindest von der Anzahl der Teilnehmer war die Demo ein Erfolg. Neben den Krawallanten des “Schwarzen Blocks” waren die Radfahrer ein wenig nervend (Seebär fragte schon, ob dies eine Fahrraddemo sei). Eher belustigend waren die Versuche eines Jüngelchens der Linken aus Brandenburg, die Masse via Krawalltüte den Slogan “Freiheit statt Angst” skandieren zu lassen. Nach ein paar Minuten gab er entnervt auf…
Fazit: Schee war’s. Es war wichtig, Flagge zu zeigen, vielleicht den ein oder anderen aufzurütteln. Ob sich der Innenminister davon beeindrucken lässt wage ich zu bedreizweifeln – aber Volkes Meinung interessiert unsere Volksvertreter ja sowieso nur kurz vor den Wahlen.
Quellen: Tagesschau, heise, Tagesspiegel, große Bildergalerie bei Fobud… Ansonsten hielt sich die teutsche Presse wohl merklich zurück.



















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