Mal schmerzt das linke Knie, dann wieder das rechte, dann beide… schön, so viel Abwechslung. Morgen Arzttermin.
Sieben Wochen schon. Die Zeit davor kommt einem fast wie ein anderes, weit entferntes Leben vor. Anstrengend isses hier. Und schön. War ein guter Schritt.
Immer wieder interessant zu beobachten, wie sehr die eigene Gemütsverfassung die Wahrnehmung des Umfelds beeinflusst: Was dir bei guter Laune als lebendige, kreative, tolerante Stadt vorkommt, interpretierst du bei schlechter Stimmung als Ansammlung von Bau- und Straßenlärm, krakeelenden und nervenden Vollasis und anstrengendem Chaos. Ist übrigens kein großes Problem, solange du dieses Verhalten reflektierst. In dem Sinne: Auf einen lebendigen, chaotischen, kreativen und anstrengenden neuen Tag…
Ein bedauerlicher Nebeneffekt der Rechtschreibreform ist die Verwechslung von ss und ß – vor allem bei den Wortgebilden “in Maßen” und “in Massen”. Dies merkt man täglich, wenn leichte leichtgewichtige Damen an einem vorbei scharwänzeln – und die Parfumwolke einen fast umhaut. Mädels, dezent ist anders! Besonders unangenehm ist es, wenn sich dieses WVolk in der U- oder S-Bahn neben einen setzt – in Ermanglung einer Gasmaske ist dann nur noch die Flucht in einen anderen Wagenteil möglich.
Bedauerlicherweise gibt es auch in (fast?) jedem der mittlerweile 56 Berliner Einkaufscentren eine Filiale dieser Stinkfabrik Parfumverkaufskette, die mich jedesmal die Luft anhalten, alternativ das Stockwerk meiden lassen. Verstoßen solche Läden eigentlich nicht gegen irgendwelche Menschenrechte?
Im übrigen sei angemerkt, dass Jungs genauso stinken duften können wie Mädels, und dass “in Maßen” sowohl vor als auch nach der Rechtschreibreform mit ß geschrieben wurde…
Wenn ich mir so durchlese, was Marcus von der Eröffnung eines Elektronik-Ladens in einem neuen Berliner Einkaufszentrum schreibt, dann bin ich gerne blöd und ungeil… *kopfschüttel*
Ein Einzelspieler aus Berlin hatte am Wochenende als einziger Spielteilnehmer bundesweit die sechs Gewinnzahlen sowie die richtige Superzahl auf seinem Spielschein. Damit erzielte er den zweithöchsten Einzelgewinn dieses Jahres im Lotto 6 aus 49. Der Gewinner des Jackpots hat sich bislang noch nicht gemeldet. [Quelle]
Nein, ich bin’s nicht. Schade eigentlich…
Als U-Bahn-Liebhaber machte sich der Stef heute auf zum Berliner U-Bahn-Museum. Dort hat die AG U-Bahn allerhand nette Dinge rund um die U-Bahn aus Ost- und Westberlin zusammengesammelt und liebevoll ausgestellt.
Die Hauptattraktion des U-Bahnmuseums bildet das ehemalige Stellwerk Olympia-Stadion. Das elektromechanische Stell- und Hebelwerk war von seiner Inbetriebnahme 1931 bis zur Außerdienststellung 1983 das größte seiner Bauart in Europa.
In diesem – nur auf den ersten Blick klein wirkenden – Museum kann man aber nicht nur viele Dinge bestaunen, sondern man wird ausdrücklich zum Anfassen und Ausprobieren eingeladen. Ein Spaß für groß und klein.
Am heutigen Tag des offenen Denkmals war der Eintritt frei, aber die normalerweise anfallenden 2 Euro (Kinder 1,-) sind allemal gerechtfertigt. Geöffnet hat das Museum an jedem 2. Samstag Sonnabend im Monat von 10.30 bis 16 Uhr und ist mit der U2 (U Olympiastadion) zu erreichen.

















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