Und hier ist er, der Platz 1: Gewonnen haben ihn, den Pestilenz-Award 2007, die
Berliner Fahrradfahrer
Nirgendwo ist man vor den über-den-Haufen-Fahrern sicher. Dass die Radler hierzustadt nicht auf belebten Hauptstraßen fahren wollen ist verständlich. Radwege gibt es auch nicht überall. Aber auch in den unbelebtesten Kiezen, wo auf den Straßen kaum was los ist, fahren die Radler penetrant auf dem Gehweg, schleichen sich entweder von hinten an, so dass man nur knapp am Herzkasper vorbeikommt, oder sie klingeln penetrant, bis man endlich das Weite gesucht und dem Tour de France-Verschnitt Platz gemacht hat. Bonuspunkte gibt’s noch für die Radler zur Hauptverkehrszeit in den U- und S-Bahnen.
Ich gratuliere den würdigen Preisträgern und wünsche den rücksichtsvollen Radfahrern tolle Radwege, allen anderen aus vollem Herzen Achs- und Speichenbruch.

