Nein, hier geht’s nicht um den nächtlichen Straßenlärm – darüber kann ich morgen berichten. Es geht auch nicht um den Nachbarn aus dem ersten Stock, der vormittags das gesamte Treppenhaus mit arabischer Musik und abends mit Ambientsound beschallt. Es geht um die Lautsprecherboxen, die – charmant ausgedrückt – nicht gerade leicht sind, und die wir – Danke, Stefan – gestern hier hoch gewuchtet haben.
Hifi war früher mein Hobby. Damals gab der kleine Mission Cyrus die Signale eines NAD-CD-Spielers und eines Thorens-Plattenspielers weiter. Heute ist alles eine Nummer kleiner: Die CDs drehen sich – mehr oder weniger zuverlässig – in nem holländischen Einheitsplayer, verstärkt wird das ganze von einem Japaner, und Schallplatten sowie der dazuhegörige Spieler sind längst passé.

Nur die Lautsprecher sind geblieben: Meine Heco Superior aus den späten 80ern. Wie gesagt, nicht klein, aber sie machen einen sehr guten Sound. Zum Glück ist die dickste Wand in der ganzen Wohnung zwischen unseren beiden Zimmern, und dank netten Boxenfüßen sollte ich meine Nachbarn auch nicht all zu sehr mit dem Bass belästigen *winkewinke, Androsch*
Na gut, heutzutage geht alles auch ne Nummer leichter – viele Leute hören Musik über PC bzw. Laptop. Aber mal ganz ehrlich: Wer so was macht findet auch den Sound aus dem Handy toll und frisst kleine Kinder…

