…über dem Wedding ist auch ganz ansehnlich.
Wie von Anfang an gesagt ist diese WG über dem Leo ein Versuch: Sowohl was die WG-Konstellation angeht, als auch – und das in erster Linie – die Lage der Wohnung, nämlich an eine der befahrensten Kreuzungen im Wedding. Während Mike so seine Schwierigkeiten mit dem Einschlafen hat liegt bei mir eher das Problem beim Ausschlafen: Ab spätestens 6 Uhr steppt hier auf der Straße der Bär – und da könnte ich eigentlich noch ein Stündchen schlummern. Lediglich am Sonntag kann man zumindest ein klein wenig Schlaf nachholen.
Wie es weitergeht? Das Experiment läuft weiter, denn ansonsten ist die Wohnung klasse, und auch das Zusammenleben ist sehr angenehm. Lesen Sie also auch in den nächsten Tagen und Wochen weitere Folgen vom “Experiment Leo”…
Da ahnt man nix Böses, schaut aus dem Fenster, und was sieht man? Weiße Elefanten Einen Hasen. Einen großen Hasen. Einen sehr, sehr großen Hasen – und zwar auf dem Dach gegenüber. Die Überlegung, eventuell zu einseitige Ernährung zu mir genommen zu haben verwerfe ich, da auch Mike das Riesenvieh dort sieht…

Hm, ob dort ab Oktober ein überdimensionierter rot-weißer Weihnachtsmann eines amerikanischen Brauseherstellers steht?
Meine Oma besaß zeitlebens keinen Kühlschrank. Die ein, zwei Sachen, die man täglich brauchte, kamen “in die Kammer”, ansonsten gab es einen kühlen Keller, und frische Lebensmittel kaufte man sowieso täglich ein. Dass mit dem täglichen Einkaufen ist nicht so mein Ding, aber “die Kammer” wurde in den letzten Tagen auch entsprechend genutzt – bis dann endlich gestern der Kühlschrank kam. Schön, wenn der Lieferservice einem die 90 Stufen abnimmt…
Bilder? Nö. Erstens sieht ein Kühlschrank meist immer gleich hässlich aus, und zweitens ist zuhause immer noch kein Internet verfügbar. Liebe Telekomiker, wenn ihr glaubt, mit der Verzögerungstaktik verprellte Anbieterwechsler zur Rückkehr zu bewegen, muss ich euch enttäuschen. Im Gegenteil: Nu habt ihr endgültig verschissen!
Nein, der Wedding schläft nicht gern lange – jedenfalls wenn man den Verkehr unter meinen Fenstern als Grundlage nimmt. Ab spätestens halb sechs morgens steppt da aber so was von der Bär… Aber vielleicht sind das ja alles nur Reinickendorfer, wer weiß…
Noch ist das Telefon – und damit das weltweite Web – nicht geschaltet, Alice wird die Terminvorgabe 5.2. wohl knapp verfehlen. *hüstel* Je nun, macht der Stef des Abends halt ein Alternativprogramm, so wie zu den guten alten Zeiten vor dem Internet: Bei nem Räucherstäbchen und guter Musik einfach mal den netten Abend genießen und dem bunten Treiben auf den Straßen zusehen. Schön so. Allerdings soll das kein Ansporn für Alice sein, sich jetzt (noch mehr) Zeit zu lassen!
Ich bin im Augenblick also nur über das mobile Kommunikationsgerät erreichbar, geblogt und gemailt wird dann aus der Ex-WG, und das ganze wohl etwas seltener…
…eine Nacht in der neuen Wohnung verbracht. Wie erwartet war die Helligkeit das weitaus größere Problem – beim Straßenlärm habe ich mich lediglich um 5.30 gewundert, warum an einem Samstag Sonnabend hier so viel los ist. Von wegen, der Wedding schläft gerne lange…
Draußen erwartet einen schönes Wetter und reges Treiben:

Trotzdem wird jetzt erstmal noch ein wenig geschlepptgesägtgebohrt.
Übrigens ist ein Rettungswagen um 6 Uhr morgens ebenso gewöhnungsbedürftig wie Außenarbeiten bei Karstadt während der ganzen Nacht. Aber ich bin ja jung und flexibel…
Nein, hier geht’s nicht um den nächtlichen Straßenlärm – darüber kann ich morgen berichten. Es geht auch nicht um den Nachbarn aus dem ersten Stock, der vormittags das gesamte Treppenhaus mit arabischer Musik und abends mit Ambientsound beschallt. Es geht um die Lautsprecherboxen, die – charmant ausgedrückt – nicht gerade leicht sind, und die wir – Danke, Stefan – gestern hier hoch gewuchtet haben.
Hifi war früher mein Hobby. Damals gab der kleine Mission Cyrus die Signale eines NAD-CD-Spielers und eines Thorens-Plattenspielers weiter. Heute ist alles eine Nummer kleiner: Die CDs drehen sich – mehr oder weniger zuverlässig – in nem holländischen Einheitsplayer, verstärkt wird das ganze von einem Japaner, und Schallplatten sowie der dazuhegörige Spieler sind längst passé.

Nur die Lautsprecher sind geblieben: Meine Heco Superior aus den späten 80ern. Wie gesagt, nicht klein, aber sie machen einen sehr guten Sound. Zum Glück ist die dickste Wand in der ganzen Wohnung zwischen unseren beiden Zimmern, und dank netten Boxenfüßen sollte ich meine Nachbarn auch nicht all zu sehr mit dem Bass belästigen *winkewinke, Androsch*
Na gut, heutzutage geht alles auch ne Nummer leichter – viele Leute hören Musik über PC bzw. Laptop. Aber mal ganz ehrlich: Wer so was macht findet auch den Sound aus dem Handy toll und frisst kleine Kinder…

















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