Seit Wochen werden in Berlin immer wieder Autos angezündet – meist trifft es größere Limousinen oder vielverbrauchende SUVs. Nach einer längeren Pause brennen seit dieser Woche weitere Autos, letzte Nacht wurde der Fuhrpark einer bekannten Berliner Fahrzeugvermietung – die angeblich einst aus der linken Szene entstand – angezündet.
Was soll das? Ich bin weder ein Freund von diesen Spritfressern noch von der sich immer weiter öffnenden Schere zwischen Armut und Reichtum. Auch bejahe ich es, wenn Menschen auf die Straße gehen und für ihre politischen und gesellschaftlichen Anliegen eintreten. Wenn dies ein politisches Zeichen sein soll ist es das falsche: Es ist destruktiv, spaltet die Bevölkerung und fördert den zunehmenden Sicherheitswahn. Aber diese Brandanschläge haben nichts mit politischen Zeichen zu tun, sondern sie sind schlichtweg pubertärer Schwachsinn. Aber vielleicht bin ich ja auch zu alt oder zu spießig…













