Hatte ich schon mal meine Vorliebe für die Brauseboys erwähnt? Bei TV.Berlin gab’s jetzt einen kurzen Bericht über sie – und hier findet’s man als Wietscho. [via deren Blog]. Und nein, ich hab’s immer noch nicht geschafft, sie live zu sehen… *soifz*
Archiv für Mai 2008...
Montag, 05. Mai 2008 - KiezMontag, 05. Mai 2008 - Kurz notiert

Feierabend: Füße hochlegen und gut gehen lassen…
Samstag, 03. Mai 2008 - Kurz notiert
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Samstag, 03. Mai 2008 - Kiez, Misc
Sonnabend Vormittag im Reichelt in der Müllerstraße: Rüstige Senioren schieben Einkaufswagen und Gehhilfen im gemütlichen Tempo durch den Laden, versammeln sich an strategisch wichtigen Punkten zu einem intensiven Plausch und betrachten jeden, der “mal kurz vorbei” will mit diesem milden, altersweisen Lächeln. Zwar gibt es auch einige Menschen unter 60 – drei, vier junge Männer, die wahlweise mit Einkaufszettel bewaffnet oder mit der Freundin telefonierend die Gänge abschreiten – aber im Grunde ist der Laden fest in Ü 60-Hand. Ausländische Mitbürger findet man kaum – mal von dem Kurzen abgesehen, der für sein irgendwo eingesammeltes Leergut das Pfandgeld will und den Altersdurchschnitt im Laden um geschätzte 300% senkt. Gemütlich geht es zu, geradezu idyllisch.
Nur einmal werden die rüstigen Rentner wach: Eine Reichelt-Mitarbeiterin pirscht sich in den überfüllten Kassenbereich, die Wechselgeldkassette leidlich gut versteckt unter dem Arm. Plötzlich bricht die Lawine los: Mit vorher nie für möglich gehaltenem Tempo, Einkaufswagen und Rollatoren als Rammbock nutzend, den Blick fest auf die neu geöffnete Kasse gerichtet drängen die schnellsten unter ihnen los. Triumphierende Blicke werden auf die weniger fixen, die Looser geworfen, auf diejenigen, die eben das feine Gespür für eine zusätzliche Kasse vermissen lassen – und wohl auch nicht mehr erlangen werden.
Nach dem Bezahlen kehrt wieder Ruhe und Beschaulichkeit ein. Friedlich, als wäre nichts geschehen, packen die alten Damen und Herren ihren Gebissreiniger mit zittrigen Händen in den “Berliner Ansichten”-Stoffbeutel, versuchen den Euro wieder aus dem Einkaufswagen zu klauben, und stellen sich beim Bäcker an. Ein idyllischer Sonnabend…
Freitag, 02. Mai 2008 - Berlin, Mottenkiste
Angeblich hat der Berliner eine ziemlich große Klappe und wird von vielen “Westdeutschen” (zu meiner ersten Berlinzeit war das alles die gesamte BRD, auch das südlichste Bayern. Auch heute noch rede wohl nicht nur ich vom “Besuch aus Westdeutschland”, auch wenn die Leute aus BaWü kommen) als unhöflich bis grob bezeichnet. Eine frühe Begegnung mit Berlinern hat mich schnell überzeugt, dass im Grunde seines Herzens der hiesige Einwohner ein sehr liebenswerter Mensch ist:
Es war bei einem Konzert in der Waldbühne (*flüster* Vorprogramm Joe Cocker, Topact Chris de Burgh), man hatte sich gerade von der ersten Vorgruppe erholt, als hinter mir die Mama einer Berliner Großfamilie die selbstgemachten Buletten unter Kids, Gatten und Freunden loswerden wollte. Ihnen wurde eifrig zugesprochen, aber offensichtlich war der Vorrat groß, die Sippe gesättigt, und immer noch bot Mutti die Klopse feil. Also konnte ich mir ein nettes “Och, probieren würde ich die auch mal” nicht verkneifen, und die Köchin bot mir – erst verdutzt, dann strahlend – eine Bulette an. Des Sohnes Kommentar “ick wusste ja nich, det du die janze Waldbühne durchfüttan wolltst” strafte Muttern mit einem bösen Blick ab. Übrigens, die Bulette hat prima geschmeckt.
Donnerstag, 01. Mai 2008 - Berlin, Grundeinkommen, Politik
Heute Tag der Arbeit(er), morgen (Kampf- und Feier)Tag der Arbeitslosen:

Wenn ich jetzt sage dass ich gerne dort wäre aber arbeiten bin ist das keineswegs zynisch gemeint! Mehr, noch mehr, via.
Donnerstag, 01. Mai 2008 - Berlin, Misc
Wer will am Maifeiertag schon über den historischen Jahrmarkt in Dahlem oder das Biesdorfer Blütenfest bummeln, die Tulipan in den Britzer Gärten oder den Kulturlustgarten in Mariendorf besuchen, mit dem Mauerguide durch Berlin zockeln, sich dem Thementag zum bedingungslosen Grundeinkommen widmen, aufs Myfest gehen oder gar am Mai-Schrei teilnehmen? Ich bleibe da viel lieber im Bett liegen und erhole mich wie Fürst Frederick von der Nichtarbeit. Nächstes Jahr ist ja voraussichtlich wieder ein erster Mai… *soifz*
Donnerstag, 01. Mai 2008 - Blog
Das StefBlog in dieser Form wird heute ein Jahr alt. Ich gratuliere ihm herzlich.
Hätte ich mal alle Versionen behalten könnte ich heute den “Drei Jahre und neun Monatigen” feiern… Und wenn man die Dreimädelhausseite dazu nimmt das Sechsjährige. Wow!














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