Bei der letzten Tour geht’s in die Kreuzberger Eisenbahnhalle. Sie wurde 1891 als Markthalle IX eröffnet und liegt zwischen Eisenbahn- und Pücklerstraße. So schön sie von außen aussieht – das Innenleben dürfte das trostloseste aller alten Hallen sein. Während hier in den 70ern noch richtig was los gewesen sein soll, sorgen jetzt lediglich ein Supermarkt, ein Textil- und ein Drogierdiscounter für ein wenig Leben. So werden nun auch neue Nutzungsformen überlegt, zum Beispiel ein Orient-Basar oder ein “international ausgelegter Handelsplatz”.
Die Halle, die 1991 renoviert wurde, steht unter Denkmalschutz. Einen Besuch der Eisenbahnhalle kann man wunderbar mit einer Tour durch den Wrangelkiez verbinden. Die Anfahrt gehört sich aber “klassisch” mit der Hochbahn der U 1 (sofern es die Bauarbeiten an der Hochbahntrasse zulassen), Haltestelle Schlesisches Tor (dann durch die Wrangelstraße bis zur Eisenbahnstraße) oder Görlitzer Bahnhof, dann über den sehr schönen Lausitzer Platz hoch zur Halle.
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