Vor rund fünf Jahren hatte ich mich bereits mit diversen ?östlichen Philosophien befasst – vom Buddhismus über Osho, Krishnamurti, Tolle hin zum Daoismus. Es war eine interessante, wichtige und gut-tuende Zeit im Leben. Nach einer längeren Phase, in der andere Themen vorherrschten, scheint nun die Zeit gekommen, sich wieder der “Realität hinter der Realität” zu widmen. Nun hab ich’s ja nicht so mit dem dem Nachbeten von bestimmten Philosophien, aber im Daoismus erkenne ich viele Dinge, die sich mit meinen bisherigen Erfahrungen decken. Inwieweit da mal wieder interpretiert und gewünscht wird, ach jo, da könnte man wohl viele Nächte lang drüber philosophieren.
In den – momentan noch wenigen – Phasen der Ruhe tobt zur Zeit ein ziemlicher Sturm durch meine Gefühlswelt. Allerdings überrascht mich das nicht wirklich, das gleiche Phänomen hatte ich “damals”, als ich mich erstmalig mit diesen Themen befasste. Logisch, schließlich ist da ein Festhalten am Gewohnten, mehr oder weniger Liebgewonnenen, welches eine – allerdings lediglich gefühlte – Sicherheit ausstrahlt. Festhalten an der Fluchtmöglichkeit der Gedanken an Vergangenheit und Zukunft, an Tagträume, aber auch Festhalten an Ängsten und Sorgen, die im anderen Falle nicht mehr kaum noch relevant wären. Interessant, dass man offenbar auch diese eher unangenehmen Dinge zu brauchen scheint, um sich selbst – bzw. das, was man für sich hält, also das Ego – wahrzunehmen.
Spannend, was da gerade so abgeht! Gerne hätte ich in unmittelbarer Gegend Menschen, die sich mit dieser Thematik auskennen und mit denen ich mich austauschen kann. Zwar gibt es im weltweiten Web Foren, aber der virtuelle Raum hat halt doch seine Nachteile. Andererseits will gerade der Daoismus erfahren und nicht tot geredet werden. Wir werden sehen. Auf die stürmischen Zeiten.

















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