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Oha Obama

 Veröffentlicht vom Stef um 19:12  Politik
Jul 252008
 

So, der Showstar Präsidentschaftskandidatenkandidat ist wieder weg, können wir uns endlich wieder mit dem Alltag befassen. Ohnehin ist mir diese Obamania etwas suspekt. Ich hatte gestern ein paar Fetzen seiner Rede mitbekommen (nein, ich war nicht dort), und diese Aussagen hinterlassen ein sehr ungutes Gefühl. Das Problem: Bush ist ein absoluter Unsympathling, seine Reden und Handlungen passten zu seinem Auftreten. Bei Obama ist das anders: Ein junger, dynamischer, sympathisch auftretender, charismatischer Mensch, dazu vielleicht der erste schwarze Präsident – das kann ja nur toll sein. Mal gespannt, ob wann das böse Erwachen kommt. Aber vielleicht geben ja auch gerade die Passagen, die ich mitbekam, ein völlig falsches Bild wieder, und alles wird ganz anders….

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Urlaubstag

 Veröffentlicht vom Stef um 15:10  Berlin
Jul 242008
 

Spreeufer am Treptower ParkBis zum eigentlichen Urlaub dauert es noch ein wenig, aber heute gab’s schonmal einen kleinen Vorgeschmack: Freier Tag und gutes Wetter – also nix wie raus ins Grün. Und da ich den Treptower Park auch mal bei etwas wärmeren Temperaturen als bei unserem letzten Besuch genießen wollte gab’s eben einen gemütlichen Ausflug dort hin. Auch wenn’s diesmal etwas voller war, von Überfüllung konnte glücklicherweise keine Rede sein. Schön isses da, kein Zweifel, und da ich keine 45 Minuten bis dorthin brauche werde ich den Park bestimmt noch öfter besuchen – vor allem die Kombination Wiese und Wasser gefällt mir.

Treptower Park vom Osten ausDer Park wurde 1888 fertig gestellt und ist 88 ha groß. Auf dem Gelände fand 1896 eine Gewerbeausstellung (auch gerne Weltausstellung genannt) statt. Letztens hatte ich einen Bericht darüber gesehen, diese Ausstellung muss nicht nur für die damalige Zeit absolut gigantisch gewesen sein: 3.780 Aussteller präsentierten sich auf 900.000 Quadratmetern, über sieben Millionen Besucher genossen das Spektakel. Den sich anschließenden, mittlerweile geschlossenen und vor sich hin verrottenden Spreepark im Plänterwald würde ich auch gerne mal betrachten, aber meine Motivation, mich mit dem dortigen Wachschutz auseinander zu setzen, hält sich schwer in Grenzen.

Das sowjetische Ehrenmal im Treptower ParkSolange die Füße Knie trugen gab’s also einen netten Spaziergang, und natürlich musste ich nochmal einen Abstecher zum sowjetischen Ehrenmal machen. Auch dort war’s ohne saukalten Wind diesmal weitaus angenehmer. Zum Glück ist der Senat durch Verträge verpflichtet für den Erhalt des Ehrenmals zu sorgen – wer weiß, vielleicht hätte es sonst ein ähnliches Schicksal wie der Palast der Republik genommen…

Jetzt sitze ich gemütlich am Küchentisch, sehe meiner Wäsche beim fröhlichen Drehen zu (heute ganz in bunt ;) ), und freue mich einfach mal über diesen eingeschobenen herrlichen Urlaubstag. Abschalten, Kraft tanken, Seele baumeln lassen. Gerne mal mehr davon…

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Stadt im Wandel

 Veröffentlicht vom Stef um 21:33  Berlin
Jul 232008
 

Eher weniger hübsch“Boah, sind die Mieten hier preiswert” dachten sich Benedikt und Stefan bei ihrem Berlin-Besuch vor zwei Jahren. “Und so viele leerstehende Wohnungen…”. Während sich Zweiteres nur langsam verändert (zur Zeit wird von rund 100.000 leerstehenden Wohnungen gesprochen, davon viele aber in unattraktiven Gegenden oder Häusern, die meisten im Erdgeschoss), steigen die Mieten merklich. Ich habe mich ja innerhalb der letzten 12 Monate ausführlich auf dem Wohnungsmarkt umgesehen: Hier im afrikanischen Viertel sind zwar selbst kleine Wohnungen noch bezahlbar (zumindest die Kaltmiete, aber auch hier im Kiez finden ALG 2-Bezieher kaum noch Wohnungen, die das Jobcenter genehmigt, da sich der hier geltende Regelsatz von 360,- € auf die Warmmiete bezieht), aber schon ein paar Ecken weiter südlich im Sprengelkiez schießen die Mieten kräftig in die Höhe. Eine bezahlbare und annehmbare Wohnung in Nähe der Ex-WG zu finden war nicht möglich – anscheinend soll da Hübsch aber unbezahlbarein neuer “Szenekiez” herangezüchtet werden. So wie auch im Prenzlauer Berg und zuletzt Friedrichshain werden die alten Gebäude saniert, die Mieten kräftig erhöht – und die Bevölkerung somit quasi über kurz oder lang “ausgetauscht”. Gentrifizierung wird das neudeutsch genannt. Nicht wenige befürchten nun, dass sich die “sozialen Brennpunkte” beispielsweise in Gesundbrunnen oder dem nördlichen Neukölln vergrößern, im Tagespiegel las ich heute von einem “Ring der Armut um die City”. Ob es sich wirklich so entwickelt wird die Zeit zeigen. Fakt ist: Nachwievor ist es in Berlin möglich, bezahlbaren Wohnraum zu finden, ganz im Gegensatz zu anderen Großstädten wie Köln, München, Stuttgart, von ausländischen Metropolen wie London oder Paris ganz zu schweigen. Es kommt halt auf auf die Ansprüche an – und auf die körperliche Robustheit, wenn die Energiepreise weiter so steigen…

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Gedanken zur Liebe

 Veröffentlicht vom Stef um 17:28  Gedankenkram
Jul 222008
 

Zum Thema “Liebe” schrieb ich einst:

Jeder Mensch definiert den Begriff Liebe auf seine Weise. Für mich ist Liebe zu einem Menschen die Freude, ihm nahe zu sein, aber ohne ihn zu erdrücken. Es ist die Freude an seiner Gegenwart, aber ohne ihn zu begehren. Es ist der Wunsch, ihn glücklich zu sehen, aber ohne mich selbst aufzugeben. Liebe und Verliebtsein haben nicht viel gemeinsam – ersteres ist schwer zu erschüttern, zweiteres eher eine temporäre Angelegenheit. Es sind auch nicht Liebe und Hass, die so nah beieinander liegen, wie man so oft sagt, sondern es sind Begehren und Hass!

Die Liebe erlebt man offenen Gesichts, während man beim Verliebtsein Scheuklappen trägt. Liebe, Verliebtsein und Begehren werden gerne verwechselt, und wir werden hin und wieder von allen Dreien “heimgesucht” ohne uns wehren zu können.

Liebe und Beziehung sind wiederum zwei grundverschiedene Dinge, aber dazu vielleicht ein anderes mal mehr…

Und:

Was könnte meine Art von Liebe besser beschreiben als die Reaktion von Maude, als Harold ihr seine Liebe gesteht:

“Das ist wunderschön! Geh hin und liebe noch viele andere!”

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Synchronplatzing

 Veröffentlicht vom Stef um 17:12  Berlin, Schnappschüsse
Jul 212008
 

Vom Fernsehturm aus (C) by Andi

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Time Warp

 Veröffentlicht vom Stef um 08:51  Kurz notiert
Jul 212008
 

Nee, ne? Es war doch gerade eben erst Montag, und jetzt schon wieder? *soifz* Nachgefragt bei den Kollegen, die haben auch das Gefühl, dass die Zeit momentan noch schneller rast als sowieso schon. Nein, an dieser Stelle keine Diskussion über die Illusion der Zeit, an dieser Stelle nur ein verwundertes Seufzen.

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Trau keinem über 40?

 Veröffentlicht vom Stef um 14:53  Misc
Jul 202008
 

Mit 40 beginnt beim Mann angeblich die (erste) Midlife-Krise. In der SZ hat man dieses Thema mal wieder als Sommerlochfüller entdeckt…

Männer um die 40 benehmen sich oft verhaltensauffällig. Sie treiben exzessiv Sport, kleiden sich betont jugendlich, fangen plötzlich wieder an zu rauchen, legen sich einen sportlichen Zweitwagen oder eine sportliche Zweitfrau zu – und verzweifeln dabei an sich selbst.

…und ein eher nichtssagendes Interview mit einem Familientherapeuten abgedruckt. Fazit: Mann muss mehr über seine Probleme kommunizieren. Nun ja, das ist weder neu noch auf dieses Alter beschränkt.

Sicherlich verfügt ein 40jähriger über mehr Lebenserfahrung als ein 20jähriger und kann sich auch auf diese Erfahrungswerte besinnen. Aber wo ist das Problem, wenn er sich nochmal wie ein 20jähriger kleiden will? Wer bestimmt überhaupt, wer sich in welchem Alter wie zu kleiden hat? Oder wie er zu sein hat? Wenn ein rüstiger 60jähriger plötzlich die “Rockerkluft” trägt weil es ihm so gefällt – so what? Und wenn ein flotter 50jähriger plötzlich auf Inlinern durch die Straßen zieht oder an der Uni Philosophie studieren will – wo ist das Problem? Solange der Mensch authentisch ist, ist dies eine prima Sache, kommt ja eh viel zu selten vor. Und wenn er lediglich seine “Jugend nachholen” oder einem Rollenklischee entsprechen will ist das auch okay – da freuen sich dann auch noch die Schreiber solcher Ratgeber, die nicht selten mit ihrem Geschreibsel erst das Klischeedenken forcieren.

Ich fühle mich mit meinen 40 übrigens pudelwohl, kleide mich wie’s mir gefällt, genieße die “Reife des Alters” mit allen Erfahrungen – und wenn ich plötzlich Lust haben sollte in Discos zu gehen oder auf Inlinern durch die Straßen zu brettern, dann werde ich auch das machen. Obwohl ich mir weder das eine noch das andere gerade vorstellen kann…

Und wie ist das mit euch Gleichaltrigen? Schon im Secondhandladen ne verstaubte Lederjacke gekauft und für den Tantra-Kurs eingeschrieben? ;)

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Gute Nacht, John-Boy

 Veröffentlicht vom Stef um 12:14  Misc
Jul 192008
 

Seit Kölner Zeiten ist es ein kleines Ritual geworden: Unmittelbar vor dem Schlafengehen noch mal der Welt gute Nacht zu sagen. Nur ein paar Minuten auf dem Balkon, später im Garten, und dann – sicherlich am intensivsten – im Wald stehen, den Tag noch mal Revue passieren oder die Gedanken mäandern lassen, oder einfach gar nix denken und sich des Lebens freuen.

Seit ich hier in Berlin wohne ist dieses Ritual ein wenig eingeschlafen. Gestern Abend stand ich aber dann in meiner Loggia – das Schöne an einer solchen: Man kann auch bei diesem sogenannten “Sommerwetter” trockenen Fußes dort stehen – und genoss die mittlerweile eingekehrte Ruhe, erfreute mich daran, dass ich nicht auf einen engen, hässlichen Hinterhof sondern auf sich im Dunklen abzeichnende Bäume sehen kann, und beschloss, dieses Ritual wieder aufleben zu lassen.

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Freilichtbühne Rehberge

 Veröffentlicht vom Stef um 17:19  Kiez
Jul 172008
 

Im Volkspark Rehberge gibt’s nicht nur viel Natur, Sportmöglichkeiten und faule Sauen, sondern auch Kultur. Besser gesagt: es gab. 1998 wurde die 1935 aufgebaute Freilichtbühne endgültig geschlossen. Vorherige Wiederbelebungsversuche wie Freilichtkino oder Discothek scheiterten – am Fluglärm, an den Beschwerden der Anwohner und an der nicht wirklich citynahen Lage. [Quelle]

Schade eigentlich. Anscheinend steht seit dieser Saison auch das gegenüberliegende, früher angeblich sehr gut besuchte Café leer. Über die Geschichte der am Eingang des Volkspark gelegene Minigolf-Anlage weiß ich nix – aber sie scheint schon ein wenig länger geschlossen zu sein:

Ebenso schade eigentlich, denn eine solche Anlage in der Nähe – da wäre ich wohl Dauergast. Bei einer geöffneten Freilichtbühne wohl eher nicht, im Bekanntenkreis gilt der Stef als Kulturmuffel. Aber so’n Freiluftkino umme Ecke, das hätte was. He, Androsch und Mike, doch mal Lotto spielen? ;)

Den Beitrag soweit schrieb ich vor einiger Zeit mal “auf Vorrat“. Heute lese ich im Weddinger Käseblättchen in der Lokalausgabe der Berliner Woche, dass die Freilichtbühne – zum Preis von einem Euro – verkauft wurde, und zwar an einen Produzenten aus Bad Segeberg. Der Kaufvertrag soll noch im Juli unterzeichnet werden, ab Herbst beginnt die Renovierung, für die bis zu 200.000 € investiert werden soll. Ab 2009 sollen dann jährlich 50 bis 60 Veranstaltungen durchgeführt werden, in erster Linie selbstproduzierte Theaterstücke. Auch das gegenüberliegende Café möchte der Veranstalter gerne übernehmen.

Manchmal ist es gut, mit der Veröffentlichung seiner Beiträge ein wenig zu warten, plötzlich sind sie doch wieder ganz aktuell… ;)

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Buschfunk?

 Veröffentlicht vom Stef um 18:14  Kiez, Schnappschüsse
Jul 152008
 

Was mag sich da wohl einer gedacht haben?

Fundst?ck im Wedding

  • So ein Scheißprogramm
  • Ich zahl keine GEZ
  • Fürs nächste Public Viewing ist gesorgt
  • So ist sie halt, die Abfallentsorgung im Wedding
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