Der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit Weise empfiehlt, „jungen Menschen“ die Hartz-IV-Sätze zu kürzen.
“Kritisch wird es dann, wenn die Grundsicherung so hoch ist, dass der Anreiz zur Arbeit schrumpft. Das ist vor allem bei jungen Menschen der Fall.“ [Quelle]
Sicher gibt es junge Menschen, die nicht wild auf Erwerbsarbeit sind und denen – unter Umständen mit “Kleinen Nebenverdiensten” – das ALG II reicht. Aber ich erlebe in meiner täglichen Arbeit viele junge Menschen, die meisten davon mit Migrationshintergrund, die verzweifelt nach Ausbildungs- und Arbeitsstellen suchen und einfach keine Chance haben. Vor allem, wenn die jungen Leute dann von einer “arbeitsmarktpolitischen Maßnahme” in die nächste gesteckt werden ist es nicht verwunderlich, wenn sie irgendwann den Mut verlieren. Mal abgesehen davon, dass auch mit Ausbildung der Arbeitsmarkt nicht rosig ist und Aufstiegschancen fehlen. Und bei manchen jungen Leuten ist es dazu nun mal notwendig, dass sie von zuhause ausziehen, eben weil sich das Elternhaus eher kontraproduktiv auf den weiteren (beruflichen) Lebensweg auswirkt.
Außerdem ist eine wesentlich bessere Unterstützung der arbeitslosen jungen Erwachsenen notwendig! Viele dieser “Maßnahmen” sind nicht für junge Leute ohne Berufserfahrung konzipiert – es fehlt sozialpädagogische Betreuung und die Möglichkeit für Praktika. Für all das haben Gesellschaft und Politik kein Geld – das wird dann lieber geldgeilen Spekulanten und skrupellosen Bänkern in den Arsch Hintern geblasen. So kann man seine Wertschätzung für die “Generation Zukunft” auch ausdrücken…




















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