Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken &handeln! Willst du auch an der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:

Archiv für November 2008...

Sonntag, 30. November 2008 - Misc

Ein schöner – sehr ausgedehnter – Adventsbrunch in netter Gesellschaft tat unheimlich gut. Lach- statt Frusttränen.

Adventsfeuer

Ach ja, liebe S-Bahnbetreiber, bei Baustellen könnte man ja auch Hinweisschilder an den Bahnhöfen anbringen. Lautsprecherdurchsagen sind ganz nett, aber wenn sie so undeutlich sind, dass man sie nicht versteht, recht sinnlos. Naja, war’s halt eine Abenteuerfahrt in den tiefen Osten… ;)


Freitag, 28. November 2008 - Misc

Zwar hat sich die Elektronikkette mittlerweile von diesem unsäglichen Werbespruch verabschiedet, dennoch ist er nach wie vor in aller Munde – und vieler Hirne! So wurde unserem Unternehmen jetzt durch Dumpingangebote der Konkurrenz das Wasser abgegraben. Wie die – siegreichen – Mitbewerber mit eben diesem Angebot überhaupt qualitativ gute Arbeit leisten wollen kann sich bei uns niemand vorstellen. Aber es geht ja auch nur um die Betreuung von Langzeitarbeitslosen…

Die meisten unserer zum Jahresende auslaufenden Verträge in der Abteilung werden nun nicht verlängert. Wechsel in andere Bereiche des Unternehmens sind kaum möglich, bislang waren wir die “Goldesel” und haben die Kollegen aufgefangen. Wer keinen neuen Vertrag bekommt steht kurz vor Weihnachten vor einem großen schwarzen Loch. Wer einen neuen Vertrag bekommt ist auch nicht viel besser dran: Er übernimmt die Arbeit der Kollegen mit, und die Verträge werden auch für maximal drei Monate verlängert.

Eine Scheißsituation – für uns, für die Chefin, die die Nachrichten überbringen muss, für die Menschen, die wir betreuen. Nur der Auftraggeber reibt sich die Hände. Geiler Geiz.

Mein Vertrag wurde übrigens auch nicht verlängert…


Donnerstag, 27. November 2008 - Misc

6 Prospekte und eine “Fernsehzeitung” in einer durchsichtigen Plastikhülle. Jeden Samstag. Allein in diesem Haus in neun Briefkästen. Allein im Häuserzug auf dieser Straßenseite 100 Briefkästen…

Spam

Leider gibt’s hier im Haus keinen “Spamfolder” wie am Leo…


Donnerstag, 27. November 2008 - Misc

Warum beschleicht mich das dumme Gefühl, dass wir in gar nicht all zu ferner Zukunft lesen müssen, dass Mr. Obama einem Verkehrsunfall oder einem Attentat zum Opfer fiel? Dieses Gefühl beschleicht übrigens wohl nicht nur mich. Ich hoffe, ich täusche mich…


Mittwoch, 26. November 2008 - Misc

CdB-Konzert 1986Wie schon mal angemerkt mag ich die Musik von Chris de Burgh. Vor 22 Jahren hatte ich ein Konzert seiner 86er “Into the light”-Tour in der Berliner Deutschlandhalle gesehen – mein erster “richtiger” Konzertbesuch überhaupt.

Jetzt hat der Mann anlässlich seines 60.Geburtstags ein neues Album herausgebracht, und zwar erstmals mit Coverversionen: 13 Songs, die ihn in seiner Jugend inspirierten und die er selbst früher häufiger gespielt hat. Nun ist das mit Coverversionen ja immer so ‘ne Sache: Vor allem wenn die Footstepseigenen Lieblingslieder von jemand anderem interpretiert werden bekommt man mitunter das große Wehklagen. Da auf “Footsteps” aber – außer “long and winding road” und “Africa” – nicht wirklich meine Favourites nachgesungen wurden konnte ich mir die CD ja gefahrlos kaufen. Und ich wurde angenehm überrascht! Der olle Ire Herr de Burgh interpretiert die Songs recht entspannt und macht keine großartigen Experimente. Selbst bei so heiklen Werken wie “without you” trifft er die richtigen Töne. Ob man dieses Werk- übrigens das 17. Studioalbum in 33 Jahren – nun unbedingt braucht? Der Fan an sich wird es sich holen, gelegentlich anhören und sagen “sehr nett”. Ansonsten wird das Album wahrscheinlich keinen vom Hocker reißen, muss ja auch nicht. Sicherlich hatte CdeB selbst so richtig Spaß bei der Aufnahme, und das ist ja auch was wert.


Dienstag, 25. November 2008 - Fundstücke, Politik

Die Bundesregierung will angeblich die Arbeitslosenstatistik weiter fälschen schönen: Ab nächstem Jahr sollen die Arbeitslosen, die durch private Vermittler betreut werden, nicht mehr erfasst werden. [Quellen 1, 2] Eine weitere elegante Korrektur der “bösen Zahlen” nach unten, da, wie erwähnt, Teilnehmer an “arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen” bereits jetzt nicht in der Statistik auftauchen. Und wieder können sich die Regierungstäter auf die eigene Schulter klopfen und jubilieren, wie  erfolgreich sie doch sind. Mal gespannt, wann die Definition der Armutsgrenze gesenkt wird…


Dienstag, 25. November 2008 - Berlin

Mit dem interessierten Gast gab es am Sonntag einen Besuch im Mauermuseum, bzw. dem Museum im Haus am Checkpoint Charlie. Über drei Stockwerke und mehrere kleine Räume hinweg verteilt findet man diverse Ausstellungen, wovon die Geschichte der Mauer und der geglückten und missglückten Fluchtversuche sicher die interessantesten sind. Anhand vieler Schautafeln, mancher Nachbildung und einiger Originale wird aufgezeigt, auf welche zum Teil abenteuerliche Weise Menschen versuchten, aus der DDR und vor allem Ostberlin zu fliehen.

MauermuseumDas Museum wurde 1962 gegründet und zog 1963 ins Haus am Checkpoint Charlie um. Neben der Ausstellung selbst finden regelmäßige Vorführungen in dem kleinen Kino statt – unter anderem wird mehrmals täglich der Film “Mit dem Wind nach Westen” gezeigt. Nach Voranmeldung kann man in einer Bibliothek stöbern oder auch Vorträge buchen. Ein kleines Café ist auch dort, und natürlich der obligatorische Shop. Die Produkte dort finde ich in erster Linie recht peinlich, aber den Touri freut’s wahrscheinlich.

Bei meiner Bewertung des Museums bin ich sicherlich befangen: Ich hatte die Ausstellung bereits vor 20 Jahren gesehen – damals hatte sie mich sehr beeindruckt – und auch das Buch zur Ausstellung gekauft, weshalb sich mir nun nicht all zu viel Neues bot. Außerdem waren mir die Räume zu eng, vor allem bei den Massen an Besuchern. Auch Andreas Begeisterung hielt sich ziemlich in Grenzen – und sie kannte das Museum bislang noch nicht. Trotzdem: Wen vor allem die Fluchtgeschichten rund um die Mauer interessieren, der sollte einen Abstecher wagen. Einen Tag mit wenigen Besuchern wird man wohl nicht finden, also sollte man zum Besuch viel Zeit und Ruhe mitbringen. Einen ganz klaren Abzug gibt es auf Grund des Preises: 12,50 € ist definitiv zu teuer!

Information: 
Gruselfaktor:
Touriquote:

Adresse: Friedrichstraße 43-45, U Kochstraße oder U Stadtmitte, geöffnet täglich 9 bis 22 Uhr. Webseite: www.mauermuseum.de


Montag, 24. November 2008 - Kurz notiert

Wenn man den lieben Gast nach seinem einwöchigen Besuch zum Flughafen gebracht hat und wieder zurück in die Wohnung kommt herrscht dort eine ziemliche Leere. Übrigens nicht nur in der Wohnung… :(


Montag, 24. November 2008 - Berlin, Fundstücke, Politik

Für 17 evangelische Kindertagesstätten in Berlin-Mitte gibt es Überlegungen, aus Sicherheitsgründen künftig die Fingerabdrücke der Eltern zu scannen. Mit dieser Maßnahme wollen die Kitas verhindern, dass Unbefugte die Kinder abholen. Die dreimonatige Testphase soll natürlich nur mit Einverständnis der Eltern stattfinden. [Quelle]

Mehrere Fragen gehen mir da so durch den Kopf: Ist in diesen Kitas alles so anonym, dass man die Eltern nicht kennt? Wie groß sind der finanzielle und zeitliche Aufwand für diese Aktion? Wie weit ist eigentlich die Schwelle der Persönlichkeitsrechte schon nach unten gerutscht? Wann werden endlich allen Bürgern direkt nach der Geburt elektronische Chips mit Zugriff auf Bank- und Gesundheitsdaten implantiert? Ein wenig beruhigt es mich, dass ich nicht der einzige bin, der sich solche Fragen stellt…


Sonntag, 23. November 2008 - Pix

Wie versprochen eine kleine Fotogalerie zum “Länderspiel-Klassiker” vom vergangenen Mittwoch im Olympiastadion.

Zur Galerie