Sicherheitszone Kita?

 Veröffentlicht vom um 14:07  Berlin, Fundstücke, Politik
Nov 242008
 

Für 17 evangelische Kindertagesstätten in Berlin-Mitte gibt es Überlegungen, aus Sicherheitsgründen künftig die Fingerabdrücke der Eltern zu scannen. Mit dieser Maßnahme wollen die Kitas verhindern, dass Unbefugte die Kinder abholen. Die dreimonatige Testphase soll natürlich nur mit Einverständnis der Eltern stattfinden. [Quelle]

Mehrere Fragen gehen mir da so durch den Kopf: Ist in diesen Kitas alles so anonym, dass man die Eltern nicht kennt? Wie groß sind der finanzielle und zeitliche Aufwand für diese Aktion? Wie weit ist eigentlich die Schwelle der Persönlichkeitsrechte schon nach unten gerutscht? Wann werden endlich allen Bürgern direkt nach der Geburt elektronische Chips mit Zugriff auf Bank- und Gesundheitsdaten implantiert? Ein wenig beruhigt es mich, dass ich nicht der einzige bin, der sich solche Fragen stellt…

  3 Kommentare zu “Sicherheitszone Kita?”

  1. wenn heute der 1. april wär würde ich sagen…netter witz…aber so bleibt mir nur kopfschütteln und die kinder kommen dann in evangelische schließfächer die nur mit den fingerabdrücken der eltern zu öffnen sind…mur schade wenn papa überstunden machen muss mit seiner evangelischen sekretärin

  2. Interessante Ausprägung des kirchlichen Gottvertrauens.

    Meine Kindergärtner haben meine Eltern noch daran erkann, dass das die gleichen sind, die sie auf den regelmäßigen Elterntreffen gesehen haben.

  3. Mittlerweile rudern die Kitas zurück: Laut Abendschau hätte man nicht ausreichend über Datenschutz nachgedacht. Anscheinend steht das Projekt vor dem Aus. Geht doch!

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