Irgendwie ist mir heute so gar nicht nach Bloggen…
Archiv für November 2008...
Freitag, 14. November 2008 - Kurz notiertDonnerstag, 13. November 2008 - Schnappschüsse
…einfach danach:

Mittwoch, 12. November 2008 - Berlin, Politik
Rund 8000 Schüler und Studenten demonstrierten heute in Berlin-Mitte für eine bessere Bildung. Ungefähr 1000 Demonstranten besetzten sogar kurzfristig die Humboldt-Universität. Die Initiative “Bildungsblockaden einreißen” rief zu den bundesweiten Schulstreiks auf. [Quelle]
Erfreulich, dass sich auch die Jugend politisch engagiert und nicht nur auf Technopartys rumzappelt. Behaltet euch euer Engagement, lasst nicht nach, eure Meinung zu zeigen und für eure Ziele zu kämpfen!
Mittwoch, 12. November 2008 - Fundstücke, Politik
Der Film zum Grundeinkommen von Daniel Häni und Enno Schmidt wurde bisher 10.000 mal heruntergeladen. Möglich ist das u.a. hier und hier. Wer mit dem “Downloadkrams” nicht klar kommt kann sich den Film auch beim Institut für Kino und Filmkultur für 15 € bestellen.
Nachwievor braucht das Netzwerk Grundeinkommen Unterstützung. Mitglied werden kann jeder, der hinter dieser Idee steht:
Das Netzwerk Grundeinkommen ist ein Zusammenschluss von Einzelpersonen, Organisationen und Initiativen mit dem Ziel der Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens für alle Menschen,
- das existenzsichernd ist und gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht,
- auf das ein individueller Rechtsanspruch besteht,
- das ohne Bedürftigkeitsprüfung,
- ohne Zwang zur Arbeit und ohne Zwang zu anderen Gegenleistungen
garantiert wird.Das Grundeinkommen soll dazu beitragen, Armut und soziale Notlagen zu beseitigen, den individuellen Freiheitsspielraum zu vergrößern, die Entwicklungschancen jedes Einzelnen und die soziale Situation im Gemeinwesen nachhaltig zu verbessern.
Man freut sich über tatkräftige Hilfe und natürlich auch über finanzielle Unterstützung. Der freiwillige Mitgliedsbeitrag beträgt 5 € (ermäßigt 3 €), und soll für “Kampagnen, Öffentlichkeitsarbeit, Kongresse, oder den Aufbau einer Geschäftsstelle mit Servicefunktionen für alle Mitglieder” genutzt werden.
Außerdem sollen die Beiträge die Teilnahme an Veranstaltungen des Netzwerks für Mitglieder und gewählte Vertreter ermöglichen, die sich dies sonst nicht leisten können.
Mehr Infos gibt es natürlich auf der Webseite des Netzwerks, Gedankengänge zum Grundeinkommen beim Teuchtlurm.
Dienstag, 11. November 2008 - Schnappschüsse
Montag, 10. November 2008 - Gedankenkram
Inwiefern können Beratungen – egal ob bei Gesundheits-, Rechts- oder anderen Themen – eigentlich optimal auf den Kunden (Patienten, Klienten…) ausgerichtet sein, wenn der Berater (die Praxis, die Einrichtung…) wirtschaftlichen Zwängen unterworfen ist? Das beginnt bereits bei der Frage, ob für das Problem nicht eine andere Anlaufstelle geeigneter wäre (wer lässt da schon einen potentiellen “Goldesel” freiwillig ziehen?), zieht sich weiter über die Beratung selbst und endet bei der vorhandenen (oder eben gerade nicht vorhandenen) Option, die Beratung auszudehnen, wenn nach Zeit abgerechnet wird bzw. sie zu früh zu beenden, wenn die Abrechnung nach Anzahl der Kunden erfolgt. Vor diesem Dilemma stehen nicht nur Wirtschaftsunternehmen, sondern auch alle Beratungsstellen bzw. Einrichtungen, die durch öffentliche Hand finanziert werden. Davon sind meist auch die ehrenamtlich Tätigen betroffen- wobei jenen auch noch häufig eine entsprechende Ausbildung fehlt. Auch die Pflegekräfte stehen vor diesem Problem – egal ob es sich um Kranken- oder Altenpflege handelt. Denke ich da “zu kurz”? Gäbe es Lösungen?
Sonntag, 09. November 2008 - Berlin, Kurz notiert
Am 9.11.1989 wurde um 21.20 der Grenzübergang Bornholmer Straße geöffnet und die ersten DDR-Bürger konnten die Grenze nach Westberlin ohne Ausreiseantrag passieren. Bis zum nächsten Vormittag öffneten sich weitere Grenzen in Berlin und zwischen den beiden deutschen Staaten. [Quelle und mehr...]
Für nicht wenige Menschen begann in dieser Nacht das Gefühl, in einem Staat nach ihren Vorstellungen zu leben: Sozialismus, Menschenrechte und Gerechtigkeit, garniert mit einem Schuss Anarchie. Der Traum währte keine elf Monate…
Samstag, 08. November 2008 - Kiez, Misc
Im Supermarkt meines Vertrauens sind die höherpreisigen Spirituosen in einem extra Schränkchen eingeschlossen, am daneben angebrachten Telefon kann man um das Öffnen dieses Giftschranks bitten. Die Verkäuferin eilte auch gleich herbei, und war von meinem Wunsch, einer Flasche Southern Comfort, sehr angetan. Nicht, weil ich damit den Umsatz des Ladens in schwindelerregende Höhen getrieben hätte, sondern weil sie den Geschmack des Likörs auch schätzt – vor allem in Verbindung mit Ginger Ale. Dieser Mix ist einer meiner Lieblingsdrinks – wobei sich zugegeben meine Kenntnis als auch mein Konsum von Alkohol sehr in Grenzen halten – und ist in meinem Freundeskreis unter dem Begriff “Gummibärchensaft” bekannt: Auf ein 0,3-Glas kommen 4cl SC, aufgefüllt mit Ginger Ale. Hilfreich ist es übrigens, zum Mischen ein Glas mit Eichung zu nutzen, ansonsten kann es vorkommen, dass im Laufe des Abends das Mischverhältnis stark zum SC tendiert – Stichwort: Daumenbreit bzw. Daumenhoch.

Hin und wieder führt die Südvariante von Feinkost Albrecht auch mal ein Derivat von Southern Comfort mit dem Namen “Southern Belle”. Kostet ungefähr die Hälfte, ist auch durchaus schmackhaft, aber eben doch nicht das Original. In diesem Sinne: Prost!
Freitag, 07. November 2008 - Schnappschüsse
Bei manchen Namen ist die Berufswahl vorbestimmt…

Donnerstag, 06. November 2008 - Gedankenkram
Ich finde es immer wieder interessant zu beobachten, wie häufig Menschen mit ihrer momentanen Situation unzufrieden sind – aber trotzdem lieber beim alten bleiben, denn “es ist ja nicht alles schlecht”… vor allem aber wohl, weil man einfach Angst vor neuen Wegen hat. Angst, den “halbwegs sicheren Hafen” zu verlassen und sich neue, unbekannte Wege zu suchen. Und schließlich garantiert einem ja auch keiner, dass es dann besser würde.
Wir akzeptieren die Realität der Welt, die uns dargeboten wird. … Wenn unsere Absichten nicht so halbherzig wären, wenn wir im Innersten wirklich entschlossen wären, die Wahrheit herausfinden, könnte das niemand verhindern. Wir ziehen aber unsere Zelle vor. [nach "Christof" in der "Truman Show"]
Ähnlich wie dem einzelnen Menschen geht es dem Kollektiv, zum Beispiel dem Staat: Die Kapitalismusblase ist geplatzt, aber anstatt das marode System endgültig zu beerdigen wird ein Haufen Geld in “lebenserhaltende Maßnahmen” gesteckt. Zugegeben, die Alternativen haben bislang nicht überzeugt. Aber wer hat schon den Mut für neue Ideen?















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