Nein, nein, das STASI 2.0-Gerede ist völlig übertrieben…
Archiv für November 2008...
Donnerstag, 06. November 2008 - PolitikMittwoch, 05. November 2008 - Misc
Der Wahlausgang in Amiland wurde hierzulande ja meist positiv aufgefasst – mitunter scheint es so, als wäre Obama der neue Messias. Vielleicht hätte besser der andere gewonnen – diese Fritte scheint ja ein absoluter Unsympathling zu sein, da würden Worte und Taten wahrscheinlich weitaus kritischer betrachtet. Das Leben hätte (weiterhin) eine klare Struktur, das Feindbild passt zu Wort, Tat und – nicht vorhandener – Hoffnung. Jetzt wird’s schwieriger. Hoffentlich kommt da nicht irgendwann das “böse Erwachen”…
Dienstag, 04. November 2008 - Misc
Angenehmes Licht, zur Jahreszeit passende Atmosphäre und auch noch Wärmespender. Mittlerweile entfällt ja auch der Streit die liebevolle Auseinandersetzung mit dem Mitbewohner, dem so jegliches Empfinden für ramontische Beleuchtung fehlt und der am liebsten ein Flutlicht im Wohnzimmer installiert hätte…

Bedauerlicherweise scheinen die chinesischen Leiharbeiter schwedischen Trolle keine “Torped” mehr herzustellen. Bei meinem heutigen Besuch im schwedischen Gegenwartsmuseum mal Jubla mitgenommen…
Montag, 03. November 2008 - Gedankenkram
1929 gab es die “große Weltwirtschaftskrise”, die den Wirtschafts-, Banken- und Arbeitsmarkt zusammenbrechen ließ. Es folgten ein totalitärer Staat mit Arbeitszwang und Totalüberwachung. Sechs Jahre später begann ein Krieg, der 60 Millionen Menschen das Leben kostete. 15 Jahre später erlebte Kriegsverlierer Deutschland ein Wirtschaftswunder.
Die Ausgangssituation ist eine ähnliche, die Zeit ist schnelllebiger geworden. In spätestens fünfzehn Jahren geht’s also wieder bergauf.
Montag, 03. November 2008 - Misc
Die Bedingungen auf der Arbeit werden immer schwieriger, die Kollegen sind reihenweise krank, manche retten sich mit Urlaub, zur Not mit längeren Pausen. Das Umschalten auf “Lächeln”, wenn Kunden vor einem sitzen, gelingt längst nicht mehr so problemlos. Die Mitarbeiter der Jobcenter sind noch häufiger und länger krank. Kann ich nachvollziehen. Wer dient hier eigentlich wem, und wer bricht zuerst zusammen – das System oder die Menschen?
Sonntag, 02. November 2008 - Berlin, Misc, Mottenkiste
Städte verändern sich, und wer eine der mittlerweile beliebten Städtereisen unternimmt wird sich wahrscheinlich mit halbwegs aktuellen Stadtführern für sein Ziel eindecken. Wobei sicherlich der ein oder andere auch auf älteres Material zurückgreift – so es sich bereits in seinem Bücherschrank befindet – und dabei wahrscheinlich immer noch recht gut bedient ist: So viel ändert sich in den Städten ja nun auch nicht. Anders verhält es sich, wie bereits mehrfach angemerkt, mit Berlin. Ich besitze auch noch das ein oder andere ältere Buch über Berlin, worin ich auch hin und wieder gerne mal schmökere. So zum Beispiel zwei “Bildatlanten”, der eine von 1986, der andere von 1992:

Die Motive der Titelbilder sprechen für sich: Hier das Zentrum von “Westberlin”, dort die “neue, alte Mitte”. (Das Titelbild der aktuellen Version ziert übrigens die Reichstagskuppel.) Nun, der eine Band spielt teilweise noch in einem fremden Land – mit netten Informationen zum Mindestumtausch und den Übergangsstellen für BRDler – aber auch in der etwas neueren Ausgabe findet man noch nette Schmankerl: So wird explizit auf die sich “voraussichtlich im April 1992″ ändernde Vorwahl hingewiesen, in den Kleinanzeigen erscheinen die Postleitzahlen der östlichen Bezirke mit einem vorangestellten O, und der Eintritt für den Fernsehturm kostete 2,50 DM. Als aktuelle Stadtführer taugen die beiden Exemplare wohl nicht mehr viel, aber als “historische Dokumente” gehen die beiden Bücher immer noch durch. Das ältere auch optisch – dort werden die Seiten eigentlich nur noch durch die Spinnweben zusammengehalten…
Samstag, 01. November 2008 - Misc

Neuer Mitbewohner, noch namenlos. Vorschläge?
Samstag, 01. November 2008 - Misc
Da guckt der Stef doch recht verdutzt aus der Wäsche, als er in der U-Bahn einen Mann sieht, der ihm in Gestik und vor allem Mimik schwer gleicht – aber ungefähr zehn bis fünfzehn Jahre älter ist. Da bei längerer Betrachtung das “Spiegelbild der Zukunft” aber durchaus angenehm wirkt, weicht der erstaunte Gesichtsausdruck mit zunehmender Fahrt einem Lächeln. Memo an mich: In zehn Jahren mal wieder in den Spiegel schauen…














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