Wie geschrieben bin ich ja für Weihnachtlichen Lichterglanz empfänglich, das gilt auch für Weihnachtsmärkte. Weihnachtsmärkte wohlgemerkt, keine Weihnachtsrummel, wie das hier in Berlin wohl häufiger der Fall ist – ein besonders abstoßendes Exemplar bietet sich am Alexa. Aber in der Stadt gibt es ja den ein oder anderen Weihnachtsmarkt, und einige davon möchte ich dieses Jahr doch noch abklappern. über den Markt am Breitscheidplatz “musste” ich ja mehr durch Zufall gehen geschoben werden, der zählt nicht. ![]()
Los ging’s mit dem Markt in Spandau, den ich mit Iris am Sonntag besuchte. Wir schoben uns mit geschätzt zwei Milliarden Menschen die Fußgängerzone entlang, vorbei an Fressbuden, Panflötenmusikständen, Kitsch- und Nippesständen, Fressbuden, Strickwarenverkäufern, Panflötenmusikständen, Fressbuden, Küchengeräteverscherblern und Fressbuden. Erwähnte ich schon die Panflötenmusikstände? Wir waren ja gewarnt! Trotzdem hielten wir durch und wurden rund um die St. Nikolai Kirche belohnt – man fühlte sich um 200 Jahre zurückversetzt, und es kam wirklich ein Gefühl von Weihnachtsstimmung auf! Und wenn man dann noch zur rechten Zeit dort ist wird man noch mit einem weihnachtlichen Livekonzert vom Balkon aus belohnt. Merke: Spandauer Weihnachtsmarkt lohnt sich, aber nur der kleinste Teil an der Kirche. Am besten mit der U 7 in “Altstadt Spandau” aussteigen.
Heute Abend bummelte ich dann über den Markt vor dem roten Rathaus. Hier befürchtet man zwar auch erst mal einen Rummel (siehe Foto), aber die Fahrgeschäfte sind meist für Kinder gedacht und recht zurückhaltend, das Angebot ist hochwertiger – und auch hochpreisiger – und ich habe nur einen Panflötenmusikstand ausmachen können! Ein relativ angenehmer “Klassiker”, und noch nicht mal die amerikanischen Touristenhorden störten heute abend sonderlich. Eigentlich wollte ich mir ja anschließend noch die Märkte vor dem Charlottenburger Schloss und auf dem Gendarmenmarkt ansehen, aber meine innere Ausgeglichenheit hätte wohl nicht mehr mit der dortigen besinnlichen Stimmung korrespondiert.
Die Tage dann…

