Ab dem 29. werden offiziell die Feuerwerkskörper verkauft. Bereits jetzt werden sie dezent beworben, und der ein oder andere Krachmacher wird sicherlich bereits vorher vom Laster gefallen in Umlauf sein. Scheißgeballer. Hurra…

Morgens lange dunkel, abends früh dunkel – damit kann ich ja leben. Aber den ganzen Tag lang dunkel, grau und trübe? Dann wird der heutige Tag eben als Gammeltag genutzt. Und wenn’s sein muss der morgige auch. Und der übermorgige. Und….

So lässt’s sich ja auch leben. Hab ja Urlaub…
Bereits zum zwölften Mal wird im Mehringhoftheater der kabarettistische Jahresrückblick präsentiert. “Ein Programm, in dem nochmals die absolut relevanten Themen des vergangenen Jahres in bisher nicht bekannter Deutlichkeit beleuchtet werden.” Das Jahresendzeitteam – das nur für dieses Programm in dieser Konstellation zusammentritt – besteht aus Bov Bjerg, Horst Evers und Manfred Maurenbrecher, den “Meister der Parodie” Hannes ‘Münte-Wowi’-Heesch und Christoph Jungmann, mittlerweile besser bekannt als ‘Kanzlerin Angela Merkel’.
Das geniale Programm läuft noch bis zum 11.Januar jeweils um 20 Uhr, an ausgewählten Terminen auch um 16 Uhr. Karten gibt es zu 15 und ermäßigt zu 13 Euro. Ich empfehle: Frühzeitig vor Ort sein, es herrscht freie Platzwahl. Und dass großgewachsene Männer mit Minipli Naturkrause das Sehvergnügen deutlich einschränken kann Iris seit heute aus eigener Erfahrung bestätigen… Generell war es im Theater übrigens recht kuschelig – aber das war gut so, man konnte so die Schattigkeit kompensieren. Ansonsten ist das Theater schon recht klassisch-kultig zu nennen – es wirkt so, als sei dort seit Mitte der 80er die Zeit stehengeblieben. Ich liebe so was!
Nach dem amüsanten Zwischenfall auf seiner Abschiedstour dient der weltgrößte Terrorist tatsächlich noch als Vorbild und verhilft der Schuhindustrie zu einem ungeahnten Aufschwung:
[Via Batzlog]

Vielleicht sollte ich doch mal in Erwägung ziehen, eine Blumenvase käuflich zu erwerben. Obwohl… wenn es Blumen immer nur zu Abschieden gibt…
Wie geschrieben bin ich ja für Weihnachtlichen Lichterglanz empfänglich, das gilt auch für Weihnachtsmärkte. Weihnachtsmärkte wohlgemerkt, keine Weihnachtsrummel, wie das hier in Berlin wohl häufiger der Fall ist – ein besonders abstoßendes Exemplar bietet sich am Alexa. Aber in der Stadt gibt es ja den ein oder anderen Weihnachtsmarkt, und einige davon möchte ich dieses Jahr doch noch abklappern. über den Markt am Breitscheidplatz “musste” ich ja mehr durch Zufall gehen geschoben werden, der zählt nicht. ![]()
Los ging’s mit dem Markt in Spandau, den ich mit Iris am Sonntag besuchte. Wir schoben uns mit geschätzt zwei Milliarden Menschen die Fußgängerzone entlang, vorbei an Fressbuden, Panflötenmusikständen, Kitsch- und Nippesständen, Fressbuden, Strickwarenverkäufern, Panflötenmusikständen, Fressbuden, Küchengeräteverscherblern und Fressbuden. Erwähnte ich schon die Panflötenmusikstände? Wir waren ja gewarnt! Trotzdem hielten wir durch und wurden rund um die St. Nikolai Kirche belohnt – man fühlte sich um 200 Jahre zurückversetzt, und es kam wirklich ein Gefühl von Weihnachtsstimmung auf! Und wenn man dann noch zur rechten Zeit dort ist wird man noch mit einem weihnachtlichen Livekonzert vom Balkon aus belohnt. Merke: Spandauer Weihnachtsmarkt lohnt sich, aber nur der kleinste Teil an der Kirche. Am besten mit der U 7 in “Altstadt Spandau” aussteigen.
Heute Abend bummelte ich dann über den Markt vor dem roten Rathaus. Hier befürchtet man zwar auch erst mal einen Rummel (siehe Foto), aber die Fahrgeschäfte sind meist für Kinder gedacht und recht zurückhaltend, das Angebot ist hochwertiger – und auch hochpreisiger – und ich habe nur einen Panflötenmusikstand ausmachen können! Ein relativ angenehmer “Klassiker”, und noch nicht mal die amerikanischen Touristenhorden störten heute abend sonderlich. Eigentlich wollte ich mir ja anschließend noch die Märkte vor dem Charlottenburger Schloss und auf dem Gendarmenmarkt ansehen, aber meine innere Ausgeglichenheit hätte wohl nicht mehr mit der dortigen besinnlichen Stimmung korrespondiert.
Die Tage dann…
Noch drei Tage Arbeit, dann Urlaub. Er ist notwendig, und ich freue mich auch auf ihn. Wenn man allerdings nicht absehen kann wie lange er dauert ist da irgendwo ein etwas unangenehmer Beigeschmack…
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