Auch wenn dieser Leuchtturm, den wir bei unserem Bummel auf der Fischerinsel gesehen haben, mehr an einen Wachturm erinnert, kommt er natürlich in die Leuchtturmsammlung…

Auch wenn dieser Leuchtturm, den wir bei unserem Bummel auf der Fischerinsel gesehen haben, mehr an einen Wachturm erinnert, kommt er natürlich in die Leuchtturmsammlung…

Heute mal wieder auf der Ex-Arbeitsstelle gewesen. Der Wahnsinn, dass hunderttausende ohne Job, andere, die noch einen haben, völlig überlastet sind, bestätigt sich immer wieder.
Der Nacken schmerzt, völlig verspannt. Noch ist die Abrechnung der Betriebskosten nicht da, also kann ich mir ein entspannendes Vollbad gönnen. Mal sehen wie lange noch…
Ein paar – eisige – Schnappschüsse von der Mühlendammschleuse und vom Historischen Hafen Berlins am Märkischen Ufer:
Ein lieben Dank an Ines – nicht nur für die Fotos, die sie für diese so wie jene Galerie beigesteuert hat, sondern auch für einen netten Spazierknipsnachmittag.
Dank Ines habe ich in Berlin wieder einen netten Ort kennen gelernt, auf den ich sonst sicherlich nie nicht so schnell gestoßen wäre: Die Klosterruine der Franziskaner in der Klosterstraße. Die um 1250 errichtete Kirche wurde im zweiten Weltkrieg bis auf die Umfassungsmauern zerstört und wird seit 1987 für Ausstellungen genutzt. Der 1992 gegründete Förderverein führt im Sommerhalbjahr unterschiedliche kulturelle Programme durch. Hier ein paar Schnappschüsse:
Öffnungszeiten: Mai bis November, täglich außer Montags von 12 bis 18 Uhr. Anfahrt mit der U 2 bis Klosterstraße. Das Programm und weitere Infos findet man unter www.klosterruine-berlin.de.
Für ihr nächstes SterbehilfeRettungspaket denken die Regierungstäter über eine Steuersenkung nach – so hört und liest man. Dies betrifft allerdings nicht die Mehrwertsteuer. Schön für alle Arbeitnehmer. Mal wieder die Arschkarte haben die Arbeitslosen, die in der jetzigen Situation nicht nur noch schwieriger an einen Job kommen, sondern die von solchen Vergünstigungen absolut nix haben. Dabei sind es eben jene ALG II-Empfänger, die die Konjunktur ankurbeln würden. Mit ihren paar Euronten, die sie gnädigerweise erhalten, können sie – wenn sie es sich gut einteilen – zwar knapp überleben, aber notwendige Anschaffungen sind einfach nicht machbar. Gäbe man ihnen – auch nur kurzfristig – ein paar Euro mehr in die Hand würden diese ziemlich sicher sofort wieder investiert werden.
Kleine Anmerkung am Rande: Nach reiflicher längerer Überlegung habe ich die polemischen Anmerkungen über die Unfähigkeit unserer Regierungstäter in diesem Beitrag doch weggelassen…
Nachdem mich im heimischen Volkspark mittlerweile die Bäume schon duzen wollte ich mich für meinen heutigen Winterspaziergang mal in andere Gefilde wagen, nämlich in den Volkspark Friedrichshain. Begonnen wurden die Arbeiten für diesen Park anlässlich des Thronjubiläums Friedrich II. 1846, aber nach vielen Veränderungen sieht er erst seit 2004 so aus wie heute.

Im Alltag finde ich die Tram ja eher unpraktisch, aber um neue Ecken kennen zu lernen und manch nette Hausfassade zu bestaunen ist sie das ideale Fortbewegungsmittel – und eine halbe Stunde Fahrtzeit kann man nun wirklich verschmerzen. Schön ist er, der Park, muss man sagen! Man kann gemütlich flanieren – mit ein bisschen Glück wird man dabei nicht von den Rodlern über den Haufen gefahren – und findet viele interessante Dinge: Einen kleinen Zoo, sich merkwürdig verrenkende Kinder, und sogar ein gelandetes Ufo! Die beiden Hügel (48 und 78 Meter hoch) wurden auf einer ehemaligen Bunkeranlage gebaut und mit Bauschutt aufgefüllt. Nach – für Berliner Verhältnissen – steilen Aufstiegen kann man den üblichen Ausblick genießen – auf die Bäume. Der Märchenbrunnen allerdings ist im Winter nicht so imposant – die meisten Figuren halten Winterschlaf, auch die Freilichtbühne liegt zur Zeit eher in der Winterstarre. Auf den schon fast traditionellen Kaffeeundkuchen auf der Terrasse des Cafés verzichtete ich diesmal – im Gegensatz zu manch anderen, denen die Kälte wohl nix auszumachen schien.
Ach ja, was den Beitragstitel angeht: Die Klientel dort ist wirklich eine andere als hier im Wedding: Wesentlich mehr Familien sind unterwegs, und die Namen Kevin, Chantal, Murat und Ayshe hörte ich dort kein einziges mal…
Mehr zum Volkspark Friedrichshain bei WikiPedia, Bilder von heute beim Anklicken der Links.
Ich bin ja ein bekennender Fan von “Deutschlands einziger Satiresendung” extra3. Nun hat der NDR die schönsten extra3-Songs zum Angucken bereit gestellt. Besonders göttlich: Song für Obama, Putins Puppenkiste und der Telekom-Song.
Mehr: Extra3-Webseite | extra3-Blog | und jeden Donnerstag um 22.30 im N3-Fernsehen.
Vor 25 Jahren starteten die “Programmgesellschaft für Kabel- und Satellitenrundfunk” (später SAT.1) und RTL plus ihr Programm – damals nur von einer Handvoll Kunden im Ludwigshafener Kabelnetz be(tr)achtet. Anfangs chaotisch-anarchisch, später platt-peinlich – und in jedem Fall die Gesellschaft an sich und das Fernsehverhalten im Speziellen nachhaltig verändert habend.
Peinlichkeiten gab und gibt es genug – von recycelten 70er-Jahre-Jodelpornos über unsägliches nachmittägliches Proletengebrülle, freiwillige Totalüberwachung, peinliche Familienvorführung, Y-Promis-Resteverwertung bis hin zur deutschlandweiten Suche nach einem Superdeppen. Kaum eine Möglichkeit, das Niveau nicht doch noch zu unterbieten, blieb ungenutzt. Nun soll dies kein Ranitzky-Rundumschlag (“alleth Blödthinn”) sein – schließlich hat uns das Titten-TV Privatfernsehen auch das ein oder andere Schmankerl beschert, zum Beispiel RTL Samstag Nacht, WWM, die Bullyparade oder Switch reloaded. Auch das Öffentlichrechtliche Programm wurde von den Privatsendern beeinflusst – negativ wie positiv. Übrigens sollen angeblich vor allem CDU-regierte Länder das Privatfernsehen vorangetrieben haben. Ob sie damals bereits den Leitsatz “Haltet ihr sie dumm, wir halten sie arm” im Hinterkopf hatten?
Das Jubiläum feiert RTL heute Abend. Wer diverse Peinlichkeiten komprimiert nacherleben will aber keine Lust auf eine mehrstündige Selbstbeweihräucherung hat, der wird bei SpOn fündig: “Es bewegt uns doch”, ein Fotoalbum mit wunderbar ironischen Anmerkungen. Lesenwert!
Da ist unseren lieben Elchen vom blaugelben Möbelhaus doch mal wieder ein neuer Spaß gelungen: Jetzt darf man die Sachen nicht nur selbst aussuchen, schleppen und zusammenbauen, nein, man darf sie an den Kassen auch noch selbst scannen! Die Bezahlung erfolgt dann – noch unter hilfreichen menschlichen, demnächst nur noch technischen Blicken per EC-Karte. Solche Kassenautomaten wurden ja auch schon in effen Supermärkten getestet, scheinen sich aber bislang noch nicht durchgesetzt zu haben.
Ob solche Kassensysteme für den Laden preiswerter sind als die humane Variante weiß ich nicht – aber die Elche werden es sicherlich durchgerechnet haben. Und warum nicht die Möglichkeit der Technisierung nutzen? “Ja aber die Arbeitsplätze!” höre ich schon den entrüsteten Aufschrei. Die wird es über kurz oder lang sowieso nicht mehr geben – die Frage ist nur, wann wir Menschen endlich anfangen, uns auf diese Situation einzustellen. Ein klarer Nachteil entsteht für diejenigen, die – aus welchen Gründen auch immer – nicht bargeldlos zahlen wollen. Zumindest im schwedischen Gegenwartsmuseum wird es aber, so wurde mir versichert, auch weiterhin normale Kassen geben.
Ich habe übrigens eine dieser “normalen Kassen” vorgezogen – die Schlange war zwar – Knut sei Dank – vier mal so lang, dafür ging der Bezahlvorgang bei mir mit deutlich weniger ratlosen Gesichtsausdrücken und Flüchen vonstatten.
Und sollte sich jetzt wer wundern, dass die Vorräte an Kerzen dort deutlich geschrumpft sind: Ich war’s.
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