Archiv für Februar 2009...
Samstag, 28. Februar 2009 - Fundstücke
Dass der Amerikaner an sich mitunter eher homophob ist, ist ja nix Neues. Mitunter treibt das seltsame Blüten:
Vornamen wie Gaylord werden immer seltener. Aus offensichtlichen Gründen: Das beliebte Babynamen-Verzeichnis ” Think Baby Names” ordnet den traditionsreichen Vornamen (Bedeutung: “der Gutgelaunte”, “der Optimist”) unter “schwule Namen” ein.
Pech gehabt, wenn man zum Beispiel in MS Communities rein will:
Die sehr spätviktorianische Moral greift selbst dann, wenn der Betroffene nur seinen echten Namen angibt. Das wurde zum Beispiel einem Mann namens Richard Gaywood zum Verhängnis, auch sein Account wurde gesperrt. Begründung: Das Wort “gay” sei so dermaßen anstößig, dass es keine Rolle spiele, wenn es Teil eines echten Namens sei.
Jaja, God’s own country. Wie meinte schon Obelix? “Die spinnen, die…” [Quelle und mehr]
Freitag, 27. Februar 2009 - Kurz notiert
Wenn der Bauch zickt und man sich drei Tage lang in erster Linie von Tee und Suppe ernährt riecht es aus den Restaurants, an denen man vorbei spaziert, noch leckerer, der Anteil der Pizzawerbung bei den “Verbraucherinfomationen” beträgt gefühlte 95%, und der leckere Ziegenkäse im Kühlschrank lächelt einen noch ein Stück weit verführerischer an als sonst. Ich zeige mich solidarisch mit meinem Bauch: Knurr!
Freitag, 27. Februar 2009 - Misc
Eigentlich bin ich ja kein “Sammler” (mehr), spätestens seit dem Umzug nach Berlin habe ich so gut wie alles Unnötige entsorgt. Dass sich noch einiges mehr angesammelt hat, was einem gar nicht so auffällt, merkt man irgendwann an den Datenmassen auf der Festplatte. Das Sammeln geht sowieso mehr und mehr in die digitale Welt über. So hat sich zum Beispiel das Fotografierverhalten schwer geändert: Früher überlegte man sich zweimal, ob man das Motiv wirklich knipsen soll – schließlich kostete die Entwicklung ja Geld – heute arbeitet man nach dem Motto “einfach 100 mal draufhalten, ein Bild wird schon gut sein”. Über die unnötige Datenflut staunt man spätestens beim jährlichen Festplattenputz – das Entsorgen uralter Fotos und Negative entfällt also nicht, es verlagert sich nur.
Zur Zeit durchstöbere ich meine Lesezeichen. Dank guter Ex- und Importfunktionen schleppe ich diese Sammlung schon seit gut einem Dutzend Browser mit mir rum, so richtig ausgemistet wurden sie nie. Jetzt wird gnadenlos aussortiert – zum einen ändern sich die Interessen ja doch mit der Zeit, zum anderen existieren viele Seiten auch nicht mehr. Besonders auffällig ist dies im Bereich Webdesign / Blogszene. Jaja, das Netz ist ein schnelllebiges Geschäft.
Freitag, 27. Februar 2009 - Kurz notiert
Angeblich bekommt jedes Volk die Politiker, die es verdient. Welche Rückschlüsse lässt es also zu, wenn man sich unsere peinlichen, unfähigen Polit-Kasperlpuppen und ihre jämmerlichen Rettungsversuche in der ach so überraschenden Wirtschaftskrise ansieht? Da wäre doch das – von vielen Konservativen befürchtete – Aussterben des deutschen Volkes eindeutig ein Gewinn – so rein gesamtgesellschaftlich gesehen…
Donnerstag, 26. Februar 2009 - Berlin, Misc
Nee, nee, hier geht’s nicht um irgendwelche Top 10 der Stadt sondern um die gleichnamige Doppel-CD. Leser der Morgenpost und Hörer des Spreeradio wählten die 40 besten Lieder über Berlin. Heraus kam dabei eine absolut interessante Mischung: Marlene Dietrich neben City, die Schöneberger Sängerknaben neben David Bowie, Truck Stop neben Seeed. Es gibt Klassiker wie die Kreuzberger Nächte der Gebrüder Blattschuss oder Hilde Knefs “Berlin, dein Gesicht hat Sommersprossen”, Modernes wie Kaiserbases “Berlin, du bist so wunderbar” oder Rainald Grebes “Brandenburg”, Unnötiges wie ein Heino-Potpourri, Peinliches wie Frank Zanders Hertha- oder Puhdys Eisbärenhymne, Jugenderinnerungen wie Ideal oder Lindenbergs “Sonderzug nach Pankow”. Also über die Vielfalt kann man nun wahrlich nicht motzen. Leider sind die Infos im Inlay recht “übersichtlich”, und ein paar “Musts” wie Fendrichs “Frühling in Berlin”, “Berlin Berlin” von John F. und den Gropiuslerchen oder “Mädchen aus Ost-Berlin” von Lindenberg fehlen. Dafür hätte man auf das eine oder andere Lied gerne verzichten können. Dennoch: In seiner Gesamtheit ein Schmankerl, das ein an Berlinitis Leidender einfach in seiner Sammlung braucht. In diesem Sinne: Danke, lieber Mike.
Mittwoch, 25. Februar 2009 - Software
Die Entwicklung diverser Softwareprodukte ging in der letzten Zeit irgendwie an mir vorüber. So gibt es den einzig wahren Dateimanager FreeCommander mittlerweile bereits in der Version 2009.02, das OpenOffice-Paket liegt – auch auf deutsch – in der Version 3.01 vor, und das Verschlüsselungsprogramm FreeOTFE erscheint bereits in der Version 4.6 – jetzt übrigens auch auf deutsch. Probleme mit der deutschen Sprachdatei gibt’s hingegen bei der Version 2 des Podcastguckers Miro.
Um halbwegs auf dem Laufenden zu bleiben empfehle ich das Blog von Caschy, des EFB-Portal und den RSS-Feed von PortableApps.
Mittwoch, 25. Februar 2009 - Misc
Am 25. Februar beginnt das tibetische Neujahrsfest „Losar“, das von Tibeterinnen und Tibetern in aller Welt üblicherweise mit traditionellen Feierlichkeiten begangen wird.
Dieses mal wird das Neujahrsfest deutlich stiller ausfallen: Viele Tibeter gedenken in aller Stille der Opfer in Tibet – all jenen, die verstorben, inhaftiert oder „verschwunden“ sind, allein deshalb, weil sie friedlich für die Wahrung ihrer Freiheit und ihrer Kultur eingetreten sind.
Weitere Infos zur Lage in Tibet auf savetibet.de
Dienstag, 24. Februar 2009 - Kiez, Schnappschüsse
Um eine schöne Seenlandschaft zu finden muss man gar nicht nach Mecklenburg reisen. Ein Blick in den Hinterhof zeigt: Auch die Weddinger Seenplatte ist landschaftlich reizvoll…


Dienstag, 24. Februar 2009 - Misc
Trotz miserablen Wetters und eher ungünstigem Gesundheitszustand hatten wir ein paar schöne Tage hier. So sehr ich den Besuch lieber Freunde aus weiter Ferne genieße, so unschön ist es,wenn sie wieder weg sind. Wie schonmal geschrieben: Eine plötzliche Leere, nicht nur in der Wohnung. Wenn dann auch noch der nun wieder einsetzende Alltag ziemlich ungewiss ist, so hat das ganze schon Anflüge eines kleinen schwarzen Loches…
Leuchtende Tage: nicht weinen, weil sie vorüber, sondern lächeln, dass sie gewesen. (Tagore)
Zweiteres ist gar kein Problem – Ersteres schon eher…
Montag, 23. Februar 2009 - Berlin, Kurz notiert
Ein weiterer Vorteil von Berlin: Selbst wenn eine Million Vollpfosten Jecken feiern kann man diesem jährlichen Massenbesäufnis problemlos entgehen. U.d.i.a.g.s.!
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