Schon vor einiger Zeit hatte mich meine liebe Freundin Susanne auf Unheilig aufmerksam gemacht. Gefiel mir damals schon recht gut, aber seit dem Puppenspiel-Live-Album bin ich völlig infiziert. 1999 gegründet ist Unheilig seit 2003 ein Einmannprojekt des “Grafen”. Stilistisch wird seine Musik häufig als “Synth-Rock”, “neue deutsche Härte” oder auch “Elektro-Pop” bezeichnet. Was es nun wirklich ist? Ach je, hört doch einfach mal bei MySpace rein. Meine Nachbarn dürften die CD mittlerweile auch mitsingen können.
Sorry, aber manche Musik muss man einfach laut hören…
Meine – momentanen – Favoriten: Freiheit, Astronaut, kleine Puppe und natürlich mein Stern und an deiner Seite. Soifz. Im Juni tritt der Graf beim Zita Rock auf. Das schreit geradezu danach, mal wieder ein Konzert zu besuchen! Ach ja, wahrscheinlich ist es nur Zufall, dass mir kürzlich noch ein Bild aus früheren Tagen in die Hände fiel…
Ich hatte eigentlich gedacht, dass der letzte Tatort Kassensturz mehr Reaktionen in den “Leitmedien” hervorruft als nur die Diskussion bei der unsäglichen sonntäglichen “Talkshow” von Frau Will. Zur Kenntnis genommen hatte die Presse diese Tatortfolge ja. Für diejenigen, die die Folge nicht gesehen haben: Der Gebietsleiter einer Discounterkette wird tot aufgefunden. Da das Opfer anscheinend kein Privatleben hatte beschränken sich die Ermittlungen auf das geschäftliche Umfeld – und die Kommissare gewinnen nach und nach Eindrücke vom menschenverachtenden Gebaren innerhalb dieser Discounterketten…
Ich kaufe schon seit längerer Zeit nicht mehr möglichst selten in diesen Läden ein, wobei man sich natürlich nirgends sicher sein kann, welche Strukturen hinter den Fassaden stecken. Aber – wie auch in der Diskussion im Tatort-Forum angemerkt – können sich viele Menschen nur noch Einkäufe in diesen Billigketten – egal ob Lebensmittel, Textilien, Sonstewas – leisten. Gerade von der jetzigen Krise scheinen die Billigheimer zu profitieren. Die Geil ist geil-Mentalität wird nachwievor geschürt und betrifft mittlerweile alle Bereiche, der Mensch ist nur noch als Konsument etwas wert. Daran wird auch der Tatort nix ändern, schon klar – und da die deutschen “Leitmedien” diesen auch nicht zu einer neuerlichen Diskussion genutzt haben schon gar nicht…
Zum Hintergrund des Tatort, vor allem zu den Recherchen, siehe auch das Interview mit Tatort-Regisseur Lars Montag und den Artikel im Tatort-Fundus von Francois Werner.
Fußballtraining in der Nacht kann ungesund sein! *zeh reib* Was steht die doofe Wand aber auch direkt neben dem Bett?
Vor einiger Zeit bin ich ja auf den MP3-Geschmack gekommen – und sich seinen USB-Stick für unterwegs zusammenzustellen ist eine nette Sache. Dööf wird es nur, wenn man ein Lied aus einer Live-CD dabei haben möchte: Abrupt einsetzender Applaus am Anfang, ein jähes Ende am Schluss – nee, das stört einen “musikalischen Feingeist” doch irgendwie. Mit dem netten Tool mp3DirectCut ist es möglich, bei MP3s ohne irgendwelche nervigen Umwandlungen Ein- und Ausblendungen vorzunehmen.

Nach ein wenig fluchender Frickelei Ausprobieren klappte die Bearbeitung spielend einfach. Andere Funktionen wie das Schneiden sowie das ein oder andere Schmankerl des Programms habe ich noch gar nicht getestet. mp3DirectCut ist Freeware, eine deutsche Sprachdatei ist bereits integriert, ein kleines Tutorial steht hier bereit, und ansonsten hilft man bestimmt im Forum weiter. Wie schön, endlich wieder spielen!
Zwischen 1875-1881 wurde das Kaiserliche Postfuhramt an der Oranienburger Straße nach Plänen von Carl Schwalo errichtet. An der beeindruckenden Fassade des Gebäudes finden sich 26 Porträts von Persönlichkeiten, die sich um das Postwesen verdient gemacht haben. Bis 1973 wurde das Gebäude als Fuhrpark, danach für diverse Bereiche der Post genutzt – unter anderem als Zentrum der Berliner Rohrpost. Es wurde im Krieg schwer beschädigt, bis 1987 peu à peu restauriert und steht heute unter Denkmalschutz.

Seit der Wende stand das Gebäude meist leer. Es gab regelmäßig neue Ideen zur Nutzung, die alle ebenso regelmäßig verworfen wurden. Zur Zeit finden dort wechselnde Ausstellungen zum Thema Fotografie statt.

