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Archiv für April 2009...

Donnerstag, 30. April 2009 - Kurz notiert, Schnappschüsse

HuppalaHoppala, jetzt hätte ich ja fast den jährlichen Koninginnedag vergessen. Meine Ehrerbietung…

koninginnedag

…und heute Abend darauf einen Bessen Genever. ;)


Donnerstag, 30. April 2009 - Berlin, Misc, Politik

Soso, morgen ist er also wieder, der Tag, der so vielen Menschen eine schlaflose (oder zumindest schlafarme) Nacht bereitet – nämlich denjenigen,

Ich werde je nach Lust und Laune mal über das MyFest spazieren – oder mich dahin verkriechen, wo ich von dem ganzen Kram nix mitbekomme. Allen einen entspannten Rutsch / Tanz / Sprung in den “Wonnemonat”, und viel Spaß morgen, wobei auch immer…


Mittwoch, 29. April 2009 - Fundstücke, Politik

Georg Schramm, Jahrgang 1949, ist sicherlich einer der scharfzüngigsten Kabarettisten Deutschlands. Von 2000 bis 2006 trat er regelmäßig im Scheibenwischer auf – die Älteren werden sich erinnern, einst eine bissige Satiresendung, seit Jahren nur noch ein müder Abklatsch ihrer selbst. Wohl auch deshalb hörte Schramm 2006 dort auf. Aber eigentlich konnte dem satireaffinen Publikum nichts besseres passieren, denn zusammen mit Urban Priol lädt er seit Anfang 2007 jeden Monat in die Anstalt ein, wo man noch “richtiges” politisches Kabarett geboten bekommt: Scharfzüngig, böse, polemisch.

Übrigens immer wieder passend ein Schramm-Klassiker:

Da werden die Fäden gezogen, an denen die Kasperle hängen, die uns in Berlin in der Politkiste Theater vorspielen. Die dürfen dann in den öffentlich-rechtlichen Bedürfnisanstalten bei den Klofrauen Christiansen und Illner ihre Sprechblasen entleeren. Und wenn nach Verrichten der intellektuellen Notdurft noch was nachtröpfelt, dann können sie sich noch bei Beckmann und Kerner an der emotionalen Pissrinne unters Volk mischen.

(Georg Schramm, dt. Kabarettist)

Die aktuelle Folge von Neues aus der Anstalt steht übrigens wieder zum Download bereit – auch als Podcast*. Am 26.5. läuft dann die neue Folge, u.a. mit Hagen Rether und dem göttlichen Jochen Malmsheimer. Man darf davon ausgehen, dass die zwei Tage vorher stattfindende Wahl zum Grüßaugust Bundespräsidenten dort ausführlich thematisiert wird. :)

*Als Download-Software für den Podcast nutze ich Miro.


Mittwoch, 29. April 2009 - Misc

In Deutschland ist es seit Urzeiten üblich, sich zur Begrüßung die Hände zu schütteln oder zumindest zu drücken. Nicht nur, aber besonders in Grippezeiten stellt sich (mir) die Frage, wie sinnvoll dies allein aus hygienischen Gründen ist:

Nach einer 2007 publizierten Übersichtsstudie scheint das Händeschütteln, neben dem gemeinsamen Kontakt von Menschen mit Oberflächen wie etwa Türklinken, der wichtigste Übertragungsweg für Infektionen wie Erkältungen oder auch Magen-Darm-Erkrankungen zu sein. Das Infektionsrisiko wird durch den Umstand erhöht, dass Menschen, ohne sich dessen selbst bewusst zu sein, sehr häufig mit den Händen Mund, Nase oder Augen berühren. [Quelle]

Im Bekanntenkreis verzichten wir in der Regel auf den Händedruck, im Freundeskreis wird sich sowieso eher umarmt. Letztens hörte ich irgendwo, dass ein Arzt seine Patienten nur mit einer angedeuteten Verbeugung, wie man sie in Teilen Asiens kennt, begrüßt. Eigentlich eine schöne Sache, die ich mir glatt angewöhnen könnte, nicht nur bei Ärzten. Ich habe nur die Befürchtung, dass bei Anlässen wie Vorstellungsgesprächen die Blicke des Gegenübers etwas irritiert sein könnten… ;)


Dienstag, 28. April 2009 - Berlin, Schnappschüsse

Berlins ältester Baum, die “dicke Marie” in Tegel:

marie

  • Alter: ca. 900 Jahre
  • Höhe: ca 26 m
  • Durchmesser: 2,10 m

Dienstag, 28. April 2009 - Software

Wie geschrieben arbeite ich ja seit einiger Zeit wieder mit Opera, und diese Zeit ist wohl ausreichend um festzustellen, dass ich dabei bleibe. Alle wichtigen Addons, die mir den Firefox so komfortabel gemacht haben, sind in Opera bereits integriert oder mit kleinen Bordhilfsmitteln selbst zu erstellen. Wie immer: Einiges ist besser gelöst, anderes weniger gut. Eine große “Schwäche” ist beim Opera mittlerweile kleiner geworden: Webseiten, die schlecht oder gar nicht dargestellt wurden, werden immer seltener. Keine Ahnung, ob der Browser toleranter oder die Webseiten (weil häufiger vorgefertigte CMSe) sauberer geschrieben sind. Und da Opera zumindest auf meinem Lapftopf deutlich schneller läuft als der Firefox gibt’s keinen Grund wieder zum Fuchs zurückzukehren. Natürlich hat man diesen als Hobbywebdesigner zum Testen trotzdem auf dem Rechner – dazu nutze ich die portable Version des Firefox 3.1 (beta 3, demnächst als Firefox 3.5 erscheinend) von Caschy.

Erfreulicherweise gibt es nach wie vor genug Themes, um den Opera optisch ansprechender zu machen, und auch die Menuleisten können auf das Nötigste beschränkt werden. Sieht zwar noch nicht ganz so hübsch aus wie mein letzter Firefox, ist aber ganz passabel:

scr_opera1

Wem also der Firefox zu überfrachtet ist möge es doch einfach mal mit Opera probieren. Gibt’s auch als portable Version. Hilfe, vor allem für Umsteiger,  findet man auf der Opera-Fanseite oder bei der deutschsprachigen Community.


Montag, 27. April 2009 - Kurz notiert

Eigentlich hatte ich ja was zum erfreulichen Wahlausgang des Volksentscheides schreiben wollen. Oder zur Konsequenz der Isländer, erst den unfähigen Politnasen und jetzt auch dem Kapitalismus die rote Karte zu zeigen. Stattdessen sitze ich auf meinem Balkon, ärgere mich ein wenig, dass sich zu Halsschmerzen und laufender Nase nun auch Husten gesellt, beschließe, heute die politischen Entscheidungen dieser Welt gepflegt zu ignorieren und, statt mir irgendwelche Gedanken um Blogthemen zu machen, das weltweite Web ausschließlich konsumierend zu erleben. Oder mir einfach nur die wunderschön blühenden Kastanien im Hof anzusehen…


Montag, 27. April 2009 - Berlin, Schnappschüsse

Typisch Berlin, das Café Achteck:

cafe-achteck

Naja, früher typisch, heute eher eine Rarität: Im Jahre 1920 gab es etwa 142 von dieser Pissoirs in Groß-Berlin, heute sind es noch rund 30. Weitaus hübscher als die typischen “Citytoiletten”, außerdem kostenlos. Na gut, für Frauen eher suboptimal… ;)


Sonntag, 26. April 2009 - Kurz notiert

636 Tage auffem platten Land gelebt, anschließend 637 Tage im tiefen Wald, und heute ist der 638. Tag in Berlin. Letzteres kommt mir deutlich länger vor…


Samstag, 25. April 2009 - Berlin, Schnappschüsse

Auch in Berlin ist manches nicht so, wie es auf den ersten Blick scheint…

headshop

(Friseurladen in der Schönhauser Allee in Prenzlauer Berg)