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Durch Kreuzberg (West)

 Veröffentlicht vom Stef um 17:23  Berlin, Pix
Apr 032009
 

Heilig-Kreuz-KircheDer ideale Startpunkt für einen Spaziergang durch das westliche Kreuzberg ist der U-Bahnhof Hallesches Tor. Beim Aussteigen empfängt einen der in den 60ern mehr oder weniger hübsch umgebaute Mehringplatz, der auch den Start (oder das Ende) der Friedrichstraße bildet. Wir wenden uns aber in südliche Richtung, passieren den Landwehrkanal, werfen einen Blick auf die ehemalige Amerika-Gedenkbibliothek, nehmen die ein paar Meter östlich gelegene imposante Heilig-Kreuz-Kirche mit und wandeln dann – sofern wir eine Affinität zu Friedhöfen haben – über die große Friedhofsanlage südlich der Blücherstraße. Riehmers Hofgarten, Yorck-/GroßbeerenstraßeHier findet man neben den etwas moderneren Einzimmerwohnungen auch alte Ruhestätten und Mausoleen, zum Teil in recht marodem Zustand. Wir verlassen die Friedhofsanlage im Westen, zum Ausgang Mehringdamm. Dort biegen wir in die Yorckstraße ein, betrachten erst die Kirche St.Bonifatius und danach den Innenhof, wo sich ansehnliche Gebäude um das Kirchenschiff gruppieren. Noch eindrucksvoller ist der nebenan gelegene Riehmers Hofgarten. Wasserfall am Kreuzberg: Der Aufstieg lohnt sich!Nicht nur die Häuser selbst, auch die Gartenanlage ist sehr hübsch aufgemacht und lohnt einen Blick! Wir biegen nun links in die Großbeerenstraße ein und kommen ein paar Schritte später zu den Wasserfällen am Kreuzberg. Hier beginnt der Viktoriapark, eine kleine, steile Parkanlage, die wir heldenhaft emporklimmen. Kneifen ist nicht, und der Blick, den wir vom Nationaldenkmal genießen, entschädigt für den “mörderischen Aufstieg”. Nachdem wir der Sonne ausreichend gehuldigt haben machen wir noch einen Abstecher in die östlich gelegene Bergmannstraße. Blick vom Kreuzberg aus auf die StadtDiese “Szenestraße” mit Straßencafés, kleinen Läden und Horden von Touristen ist ganz nett anzusehen, die südlichen Straßenzüge über den Chamissoplatz hinweg aber noch netter – und deutlich weniger überlaufen. Über die Fidicinstraße geht es wieder zurück zum Mehringdamm, wo man sich entweder noch der Nostalgie hingeben oder einfach in die nächste U-Bahn steigen und nach Hause fahren kann…

Die Tipps für diese – sehr schöne – Tour habe ich natürlich aus dem Buch “Ganz Berlin – Spaziergänge durch die Hauptstadt” aus dem Nicolai-Verlag, welches ich Neuberlinern noch mal ausdrücklich ans Herz legen möchte!

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