Im Rahmen der Veranstaltungen zum 20jährigen Mauerfall ist bis Ostersonntag das Olympiagelände geöffnet. Es werden verschiedene Führungen – zu Fahrrad und zu Fuß, 4,- € pro Person – angeboten, das gesamte Olympiagelände kann kostenlos besichtigt werden (Ausnahmen sind das Olympiastadion und der Glockenturm, die wie gewohnt Eintritt kosten). Das Gelände, zu dem neben dem Hauptstadion auch ein Schwimm-, ein Reit- und ein Hockeystadion, mehrere kleine Rasenplätze sowie das Maifeld und die Waldbühne gehören, wurde auf dem Gelände der Pferderennbahn Berlin und des “Deutschen Stadions” in den 30er Jahren zur Ausrichtung der Olympischen Spiele 1936 gebaut.

Von 1952 bis 1994 wurde der nördliche Teil des Geländes, in dem sich heute u.a. das Haus des deutschen Sports befindet, von den britischen Streitkräften als Hauptquartier genutzt und war für den Normalo nicht zugängig.
Um so mehr wird der interessierte Berliner bei schönem Wetter das Gelände erkunden – wobei es heute noch angenehm leer war. Sehenswert ist u.a. der Kuppelsaal, in dem 1936 die Fechtwettkämpfe stattfanden und der 1100 Menschen Platz bietet. Den Aufstieg auf den Glockenturm habe ich mir allerdings gespart, das lohnt sich dann, wenn eine etwas bessere Cam mit dabei ist.
Öffnungszeiten noch bis Ostermontag jeweils von 9 bis 18 Uhr, S oder U Olympiastadion.

















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