In Deutschland ist es seit Urzeiten üblich, sich zur Begrüßung die Hände zu schütteln oder zumindest zu drücken. Nicht nur, aber besonders in Grippezeiten stellt sich (mir) die Frage, wie sinnvoll dies allein aus hygienischen Gründen ist:
Nach einer 2007 publizierten Übersichtsstudie scheint das Händeschütteln, neben dem gemeinsamen Kontakt von Menschen mit Oberflächen wie etwa Türklinken, der wichtigste Übertragungsweg für Infektionen wie Erkältungen oder auch Magen-Darm-Erkrankungen zu sein. Das Infektionsrisiko wird durch den Umstand erhöht, dass Menschen, ohne sich dessen selbst bewusst zu sein, sehr häufig mit den Händen Mund, Nase oder Augen berühren. [Quelle]
Im Bekanntenkreis verzichten wir in der Regel auf den Händedruck, im Freundeskreis wird sich sowieso eher umarmt. Letztens hörte ich irgendwo, dass ein Arzt seine Patienten nur mit einer angedeuteten Verbeugung, wie man sie in Teilen Asiens kennt, begrüßt. Eigentlich eine schöne Sache, die ich mir glatt angewöhnen könnte, nicht nur bei Ärzten. Ich habe nur die Befürchtung, dass bei Anlässen wie Vorstellungsgesprächen die Blicke des Gegenübers etwas irritiert sein könnten…
Eine Antwort zu “So nimm denn meine Hände”
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mein derzeitiger vermieter macht noch brav einen “diener”, sprich verbeugung beim händeschütteln
ganz, ganz alte schule, wobei der gerade mal 50 sein dürfte
kenne ich sonst nur noch von meinem seeligen alten herrn