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Archiv für Mai 2009...

Sonntag, 31. Mai 2009 - Berlin, Misc

090531-2Zumindest zeitweise soll während der Pfingsttage ja ein wenig blauer Himmel zu sehen sein, und wer noch eine – etwas ruhigere – Alternative zum Karneval der Kulturen sucht hat an den Feiertagen die Möglichkeit sich beim Tag der offenen Tür die Freilichtbühne Rehberge mal näher anzuschauen. Bei Popcorn, Eis, Bier oder Bockwurst kann man den Blick über die rund 3000 Besuchern Platz bietende Anlage schweifen lassen. So manchesmal hörte ich heute schon ein begeistertes “hier gehen wir abends aber mal hin”…

090531-1Auf dass dann das Wetter mitspielt – die gestrige Kinovorstellung fiel leider im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Da die Volksbühne ja tagsüber als Bühne und nur abends als Kino genutzt wird arbeitet man mit einer aufblasbaren Leinwand und kann deshalb leider nicht so flexibel auf das Wetter reagieren. Die Auswahl der Filme jedenfalls weckt Interesse, und es wäre schön, wenn sich Bühne und Kino wieder als Kulturort etablieren. Der Tag der offenen Türe findet noch heute und morgen jeweils von 11 bis 17 Uhr statt, Eintritt – natürlich – frei.

Mehr zur Freilichtbühne Rehberge

Freilichtbühne Rehberge
Windhuker Straße 52 a
U 6 “Afrikanische Straße” oder “Rehberge”


Samstag, 30. Mai 2009 - Kurz notiert

Nach dem Promispecial von WWM bleiben für mich zwei Fragen offen:

1. Warum werden zu einem Prominentenspecial zwei junge, leicht merkwürdige Menschen eingeladen, deren einzige öffentliche Leistung es bislang war, bei einer gehypten Talentsuchsendung zu gewinnen? (Haben da eigentlich beide gewonnen? Ich gucke mir so was doch nie an. Klär mich doch mal wer auf.)

2. Wer kannte jetzt eigentlich Monty Python nicht – Cindy aus Marzahn, Ilka Bessin, oder beide? ;)


Freitag, 29. Mai 2009 - Fundstücke

Satire ist etwas Wunderbares, wenn sie gut gemacht ist. Seit ein paar Tagen ist die Webseite der “geliebten Bundesregierung” online. Mit Liebe zum Detail wird der Regierung auf die Finger geschaut – egal ob es sich um aktuelle Themen wie die Sicherheit vor dem bösen Internet, die nähere Erläuterung der Regierungspolitik oder um eine Begegnung mit Germany’s current top model, also Angela Merkel handelt. Dazu gibt es aktuelle Umfragen, Softwareempfehlungen wie den Bundestrojaner oder “Netnanny Uschi 2.0″ und eine Mediathek mit ausgewählten Beiträgen.

Screenshot Webseite der geliebten Bundesregierung

Die Grafiken sind klasse, der Ironiefaktor treffend, und anders als bei manch ähnlichem Projekt verbirgt sich hier wirklich hinter jedem Link weiterer satirischer Inhalt. Die hohe Qualität verblüfft nicht, hinter dem Projekt steckt der Macher von ZAF, der schon seit langem für geniale Satire im Netz steht. Also: Gemütlich das Suchtmittel seiner Wahl bereitstellen, sich Zeit nehmen, und hinein in die Abgründe der geliebten Bundesregierung. :)


Donnerstag, 28. Mai 2009 - Kiez

tante-emma-laden-06Schon seit Tagen beobachten Kiezanwohner interessiert das Treiben im ehemaligen “El Flamenco”: Nachdem das Lokal vier Jahre lang leer stand wurde dort kräftig gewerkelt, und ein Schild verkündete die baldige Eröffnung eines “Tante Emma-Ladens”. Heute ist es endlich soweit: Mit Girlanden, Luftballons und guter Laune wird die Eröffnung gefeiert! tante-emma-laden-05An der Ecke Otawi- / Togostraße bekommt man in “Jashims Tante-Emma-Laden” täglichvon 6 bis 22 Uhr Getränke, Lebensmittel, Brötchen und selbstgebackenen Kuchen, Süß- und Salzwaren, Spielzeug, Tabakwaren und mehr. Der Single freut sich über Tiefkühlpfannengerichte, der (un)rüstige Rentner über den Lieferservice, die (relativen) Frühaufsteher über das Frühstücksangebot, und wer abends noch überraschend Besuch bekommt wird mit allem Notwendigen versorgt. tante-emma-laden-01Ferner wird ein Cateringservice ab 10 Personen angeboten – auf diese Weise kann Jashim als gelernter Koch auch weiterhin seiner Leidenschaft frönen. Der kleine Laden wird als Familienbetrieb geführt, neben Jashim und seiner Frau hilft hin und wieder auch die Schwiegertochter aus.

tante-emma-laden-02Die Einrichtung wirkt freundlich, der Laden ist geräumig, die Sitzecken drinnen und draußen laden zum Platz nehmen ein. Bereits jetzt ist das Angebot reichhaltig, und Anregungen für das Sortiment nehmen die Betreiber gerne entgegen. Ein solcher Tante-Emma-Laden hat hier im Kiez gefehlt, und es bleibt den Betreibern (und den potentiellen Kunden) zu wünschen, dass er uns lange erhalten bleibt. Viel Glück!

Jashims Tante-Emma-Laden
Otawistraße 23 (Ecke Togostraße)
Öffnungszeiten: Täglich 6 – 22 Uhr


Mittwoch, 27. Mai 2009 - Misc, Schnappschüsse

Es geht wieder los:

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Mittwoch, 27. Mai 2009 - Berlin

Der Beratungsbus des Berliner Arbeitslosenzentrum  (BALZ) geht wieder auf eine mehrwöchige Tour vor die Jobcenter der Hauptstadt. Sozialarbeiter verschiedener Beratungsstellen beantworten vor Ort kostenlos Fragen zum Arbeitslosengeld II. Hintergrund sind nicht abreißende Beschwerden von ALG II-Empfängern über mangelnden Service und unzureichende Beratung der Jobcenter.

Zu den Terminen des Beratungsbusses


Dienstag, 26. Mai 2009 - Berlin, Pix

090526-3Am letzten Vorsommertag vor der großen Bähwetterperiode wollte ich noch mal ein wenig ins Grüne – aber ohne stundenlang durch die Gegend zu fahren. Nun ist “mein Park umme Ecke” ja wirklich schön, aber hin und wieder will man ja doch mal was anderes sehen. ;) Da fiel mir ein, dass Marcus uns vor zwei Jahren durch den Schlosspark des Charlottenburger Schlosses geführt hatte – und wir recht angetan waren. Was lag also näher als ein erneuter Besuch – zumal ich diesmal wohl kaum von irgendwelchen Regengüssen überrascht werden würde.

090526-5Das “Schloss Lützenburg” wurde ursprünglich als Sommeresidenz für Königin Sophie Charlotte vor den Toren Berlins gebaut und 1699 eingeweiht. Nach dem Tod Sophie Charlottes 1705 nannte der König das Schloss und die angrenzende Siedlung ihr zu Ehren „Charlottenburg“. Nach und nach wurde das Schloss – je nach Interesse des gerade Regierenden – ausgebaut, seine heutige Form erhielt es Ende des 18.Jahrhunderts. Auch der Schlossgarten wurde peu à peu erweitert, den letzten Schliff erhielt er zu Beginn des 19. Jahrhunderts durch den Gartenkünstler Lenné.

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Nach dem zweiten Weltkrieg wurde der Park wieder hergestellt, allerdings nicht immer originalgetreu. 090526-4Während der vordere Teil des Schlossgartens in erster Linie von Touristen ehrfurchtsvoll bewundert wird tummeln sich die Berliner eher im hinteren, wilden Teil mit seinen verschlungenen Wegen, vielen kleinen Brücken und diversen Liegewiesen. Praktischerweise gibt es einen Zugang direkt zu diesem Teil des Parks: Vom U- und S-Bahnhof Jungfernheide führt ein Steg über die Spree, erreichbar mit der U 7 oder der Ringbahn, Ausgang “Tegeler Weg”. Der Park ist von 6 bis 21 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.

090625-10Es gibt im Park natürlich auch noch die ein oder andere Sehenswürdigkeit, zum Beispiel das Mausoleum (zur Zeit wegen Bauarbeiten geschlossen) oder das Belvedere mit seiner Porzellansammlung, und auch die Innenräume des Schlosses können besichtigt werden. Interessierten empfehle ich die weiterführenden Artikel z. B. bei WikiPedia, auf berlin.de oder bei der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten. Mir gefällt der hintere Teil des Parks ausgezeichnet, und da ich von hier aus gerade mal eine halbe Stunde brauche werde ich dort in den kommenden Wochen sicherlich noch das ein oder andere mal durchspazieren.

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Montag, 25. Mai 2009 - Kurz notiert

31 Parteien stehen in Berlin zur Europawahl auf dem Stimmzettel. Und was es da so alles gibt… Hm, an Position 30 die Rentnerinnen- und Rentnerpartei Deutschlands, an Position 31 die Rentner-Partei Deutschlands. Erinnert mich irgendwie an das Leben des Brian;)

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Wie meinte Kurt Tucholsky? Wahlen ändern nichts, sonst wären sie verboten…


Sonntag, 24. Mai 2009 - Kurz notiert, Schnappschüsse

Gesagt – getan:

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Passt auch farblich besser. ;)


Sonntag, 24. Mai 2009 - Blog, Misc

Weder Kreativitätsschübe noch plötzlich zufliegende Designideen halten sich an irgendwelche Uhrzeiten. Und so kostet es einiges an Selbstdisziplin nicht wieder aufzustehen, wenn man kurz nach Mitternacht von eben jenen Ideen gepackt wird. Gäbe man dem nach wäre ratzfatz die Nacht verbastelt, und die gerade halbwegs geschaffte Umstellung des Schlafrtyhmus’ wäre dahin. Stattdessen sitzt der Stef eben vor dem Sonnenaufgang Frühstück an der Kiste und bastelt, von nem kleinen Spaziergang unterbrochen, am Teuchtlurmblog. Dort gibt es jetzt, nach einer etwas längeren Pause, wieder Fundstücke und Neuigkeiten zu den Themen Überwach- und Schnüffel-Ei – im StefBlog namen mir diese Themen zuletzt doch zu viel Raum ein. Aber keine Sorge, ganz unpolitisch wird’s auch hier nicht. ;)