Hach, ist der Titel dramatisch… Nein, keinen lange verschollenen Freund aus dem kalten Krieg wiedergefunden, sondern “nur” einen Ort in Berlin, den ich vor 22 Jahren geknipst habe – und der heute ein klein wenig anders aussieht. Ich hatte ja schon zwei erfolglose Versuche unternommen, nun habe ich vor Kurzem Ines mein Leid geklagt, und sie meinte, diese Stelle zu erkennen, sie sei nur wenige Meter von ihrer Wohnung entfernt. Heute haben wir uns die Ecke gemeinsam angesehen, und tschakka:
So sah es im Frühjahr 1987 dort aus:

und so heute:

Hä? Kann nicht sein? Doch. Leider haben Sonneneinstrahlung und grüne Baumwipfel das Knipsen erschwert, aber wir sind die Ecke abgelaufen, und es gab genug Stellen, die man wiedererkennen konnte. Auch wenn es manchmal nur Kleinigkeiten waren und sich doch das ein oder andere ein wenig *hüstel* verändert hat. Auf dem ehemaligen Mauerstreifen ist nun eine nette Grünanlage, und der Verkehr hat deutlich zugenommen. Auch die Aussichtsplattform, von der ich damals das Foto geknipst habe, ist merkwürdigerweise verschwunden.
Erfreulich übrigens, dass mich meine Erinnerung an eine Kirche an der Ecke dann doch nicht getrogen hat.
Es handelt sich übrigens, wie der Berliner wahrscheinlich schon erkannt hat, um die Ecke am Bethaniendamm, direkt an der St.Thomas-Kirche. Ich freue mich riesig, diese Ecke wieder gefunden zu haben – was dann den recht dramatischen Titel doch irgendwie rechtfertigt. Dir einen lieben Dank, Ines! Und nein, damit ist meine “Berlin-Mission” nicht erfüllt, ich bleibe noch ein Weilchen…
Ach ja: Die ganze Geschichte jetzt auch hier, und außerdem beachte man bitte den Ort des ersten Bildes beim WikiPedia-Eintrag zur Berliner Mauer. Nee, is klar…

















Krasser Unterschied, sieht ja doch feiner aus – heutzutage
herzlichen glückwunsch:-)