Immer häufiger liest und hört man davon, dass sich Menschen aus dem Osten Deutschlands die DDR zurückwünschen. Nun glaube ich nicht dass sich die meisten von ihnen, wenn sie denn die Wahl hätten, ernsthaft die “real existierende DDR” wünschen, sondern sich – gerade in den Zeiten der “großen Krise” – nach einer gewissen Sicherheit und Geborgenheit sehnen, die sie mit der DDR assoziieren. So gesehen kann ich diesen Ostalgiewunsch – auch als “Wessi” – gut nachvollziehen.
Schließlich entpuppte sich der “goldene Westen” für die meisten der Vereinnahmten als absolute Mogelpackung. Nach dem sich die blühenden Landschaften, von denen der geschichtsträchtige Ehrenwortkanzler so selbstverliebt sprach, in Luft aufgelöst hatten entwickelte sich das vereinte Deutschland unter der Führung eines der größten politischen Blenders der deutschen Geschichte nicht nur wieder zu einem kriegsführenden Land – und das unter Mithilfe der ehemals pazifistischen, aber längst zu nato-oliv mutierten Grünen unter dem Alt-68er Fischer – sondern führte auch mit “Hartz IV” die Zwangsarbeit ein und sorgte für bis dahin ungeahnte längst vergessene Armut in immer größeren Teilen der Bevölkerung. Nachdem sich Silberlocke Gerd in Deutschland ausgetobt hatte und zum russischen Gasprinzen mutiert war, übernahm Königin Angela das Kommando. “Hurra, endlich eine Frau, und dann auch noch aus dem Osten!” rief das Volk. Und auch heute noch ist die Kanzlerin recht beliebt, obwohl sie sich mittlerweile als plan- und ziellos umherdümpelnde “Fregatte Mecklenburg-Vorpommern” entpuppt hat die sich zwar immer bemüht, eine “für alle zufriedenstellende Lösung” zu finden – aber über eben diese Bemühungen nie hinauskommt.
Die Schere zwischen arm und reich öffnete sich noch rasanter, dazu wurden mit den Überwachungs- und Zensurgesetzen die größten Einschränkungen der freiheitlichen Grundrechte seit den Notstandsgesetzen eingeführt. Wenn nun ab Herbst, wie prognostiziert, zur personifizierten Zaudermamsell in Deutschlands Führungsspitze auch noch der gelbe Hofnarr hinzustößt, dann wundere ich mich über die zunehmende Ostalgie nun wirklich nicht mehr!
Ja, dieser Text ist zum Teil ein wenig sehr polemisch. Er passt sich damit hervorragend der Debatte Berichterstattung in den Medien zum Thema (N)ostalgie an.

