Ich trinke ja selten Alkohol. Aber wenn, dann gerne mal einen Hörnerwhisky – oder, je nach Laune und Gesellschaft, auch mal zwei oder drei. Nun überlegt man sich als ALG II-Empfänger mindestens drei mal, ob man sich eine Flasche dieses leckeren Gesöffs leisten kann – und kommt jedesmal meist zu der Ansicht: Nein.
Eine Alternative gibt es bei Feinkost Lidl: Der “milde Kräuterlikör” sieht ähnlich aus wie das Original, er schmeckt ähnlich, und er knallt mit seinen 35 Umdrehungen auch ähnlich. Allerdings kostet er knapp die Hälfte des Jägermeisters, weshalb ich mich entschlossen habe, das Lidl-Derivat* als “Hartz IV-Meister” zu betiteln:

Und ja, er schmeckt auch hervorragend aus Original Jägermeister-Gläsern.
* Hin und wieder steckt ja hinter “Billigprodukten” oder “Eigenmarken” auch der Hersteller des entsprechenden Originals (gleicher Inhalt, aber andere Verpackung, Name und Preis). Ob sich das in diesem Fall auch so verhält kann ich nicht sagen. Dazu müsste man die beiden Liköre mal direkt miteinander vergleichen. Hm, das wäre doch mal eine interessante Testreihe…
Zur Zeit drehen sich pausenlos die Herren Alben von Genesis im hustenden Player. Mit den “ollen Säcken” habe ich quasi meine Jugend verbracht: Mama, Paperlate, Turn it on again, und dann natürlich das 86er Album mit Invisible Touch und Land of confusion… Ach ja, damals. 
Live konnte ich die Band 1992 sehen – in Mannheim, auf dem Maimarkt-Gelände. Kleiner Fehler an der Sache: Um 22 Uhr musste damals Feierabend sein – sehr sinnvoll, wenn eine Band, die für ihre genialen Lichteffekte bei den Bühnenshows bekannt ist, im Hochsommer auftritt…
Bei diesem Konzert hörte ich auch erstmals die alten Sachen aus der Gabriel-Ära – wow, das war mal Musik! Das We can’t dance-Album von 1991 war ja dann auch das letzte “richtige” Lebenszeichen der Rockopas, denn den Versuch mit Ray Wilson kann man ja getrost als gescheitert bezeichnen.

Meine Lieblingsalben: Selling England by the pound und A trick of the tail, außerdem liebe ich die Live-CDs “The way we walk”, die dummerweise recht ‘verstückelt’ daherkamen. Deshalb muss in absehbarer Zeit auch die Doppel-CD Live over Europe in die Sammlung, passend zur “When in Rome”-DVD.
Mehr zu Genesis auf deren offizieller Webseite, auf der Seite des deutschen Fanclubs oder bei WikiPedia. Viele Rezensionen ihrer Alben findet man auf den babyblauen Seiten. Ja, die heißen wirklich so!
Auf die Frage “wie geht es dir” zu antworten ist bei halbstündig wechselnder Befindlichkeit nur bedingt aussagekräftig …
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