Der Tatort “Altlasten” vom vergangenen Sonntag setzte bei mir mal wieder einige Gedankengänge rund um das Thema Altern und Tod in Bewegung – und wie ich in den letzten Tagen feststellen durfte, nicht nur bei mir. Obwohl dieser Tatort ein eher ruhiger war – vielleicht das richtige für die “festlichen Tage” – gab es kein Gemäkel über fehlende Spannung oder Action. Im Tatort-Forum sieht das der ein oder andere ein bisschen anders, aber je nun.
Deutlich kontroverser wurde vor allem im Kollegenkreis das Thema Sterbehilfe diskutiert. Natürlich gibt es da immer die Gefahr des Missbrauchs (wo gibt es die nicht?), aber die Möglichkeit, selbstbestimmt und würdevoll zu sterben bevor man zum Pflegefall wird, finde ich wünschenswert. Aber ebenso wie beim Umgang mit dem Thema Arbeit scheint sich der große Teil der Gesellschaft mit einer – tabulosen – Diskussion zum “menschenwürdigen Sterben” und dem Beschreiten neuer Wege schwer zu tun. Von daher: Lob an die Macher für diesen Tatort, der mal wieder beweist, dass Fernsehen nicht zwangsläufig verdummen muss.

















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