ein paar ruhige, erholsame und stressfreie Feiertage!

Und lasst euch nicht veräppeln.
Ob man nun mit Weihnachten etwas anfangen kann oder nicht – an der Beschallung mit Weihnachtsmusik kommt man zu dieser Zeit nicht vorbei. Egal ob die Klassiker, die Oldies, egal ob verrockt oder verpopt, ob verknödelt oder “volkstümlich”, vor allem aber das unvermeidliche “Last Christmas” von Wham – ich kann das Zeug ehrlich gesagt nicht mehr hören! Da lobe ich mir doch die einzig wahre Festmusik:

Unheilig mit “frohes Fest”.
Normalerweise, so sagt man, gibt es vier Dinge, die für Störungen bei Unternehmen des öffentlichen Nahverkehrs sorgen: Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter. Bei der Berliner S-Bahn kommen offensichtlich noch zwei weitere hinzu: Inkompetenz und Ignoranz. Nicht bei den S-Bahnern, die leiden unter den erbärmlichen Zuständen selbst genug. Aber die Verantwortlichen bei einem solchem Chaos sind ja auch selten in den unteren Ebenen zu finden…
Einst war die S-Bahn der Stolz der Berliner. Inzwischen steht sie in der Liste der Berliner Peinlichkeiten ganz weit vorne. Traurig.
Es waren ein paar schöne Tage – und wir sind bei unseren Weihnachtsmarktbummeln tatsächlich nicht erfroren! Der Besuch ist wieder in der Luft (und landet hoffentlich auch pünktlich), und ich werde mich jetzt am noch übrig gebliebenen Gulasch mit den letzten handgeschabten Spätzle verlustieren. Zu mehr langt’s heute Abend aber nicht mehr. Ich bin urlaubsfeiertagsreif…
Bei – zurückhaltend ausgedrückt – eher schattigen Temperaturen wurden die ersten drei Märkte “bebummelt”: Der Markt vor dem roten Rathaus (Foto), der am Opernpalais und zuletzt der “Weihnachtszauber” am Gendarmenmarkt. Die Reihenfolge entpuppte sich im Nachhinein als etwas unglücklich, denn der Markt vor dem Rathaus gefiel uns definitiv am besten.

Der Markt am Opernpalais hingegen war “nett” (vielleicht befand sich der wirklich gute Teil in den Gängen, die rappelvoll waren – wir haben es nicht getestet), und vom “Weihnachtszauber am Gendarmenmarkt” war ich sogar ein wenig enttäuscht – zugegeben, die Erwartungshaltung war nach der großen Schwärmerei von allen Seiten auch recht groß. Trotzdem: War ein sehr schöner Bummel, am Sonnabend geht’s dann weiter – sofern wir bis dahin wieder aufgetaut sind.
Vor gut vier Monaten stand der lang ersehnte Besuch auf der Kippe, letztendlich hat es doch geklappt. Auch bei diesem – ebenfalls lange geplanten – Besuch wissen wir erst morgen Mittag, ob wir uns mal wieder live sehen können: Diesmal zickt die Gesundheit rum, und auch das nicht zum ersten mal. Irgendwie gehört das zu den Traditionen, die ich nicht wirklich brauche…
Wer ein Däumchen übrig hat möge es drücken. Das Wetter jedenfalls spielt dem geplanten Weihnachtsmarkthopping ja gut in die Karten. Dem geplanten Flug weniger – aber das ist ja auch nix Neues…
Von den in diesem Posting inflationär genutzten Floskeln und Füllseln darf sich jeder ein paar mitnehmen. Ist ja (fast) Weihnachten…
Den Thunderbird als “Bananensoftware” zu deklarieren wäre unpassend – schließlich sollen die Kunden User, zumindest die bastelfreudigen und -fähigen unter ihnen, ja an diesem Programm mitstricken. Einige waren schon fleißig, aber bei vielen Add-ons muss man noch warten, bis sie mit der Version 3 laufen. Das sind eben die Nachteile an “Mitmachsoftware”.
Mittlerweile läuft der TB 3 bei mir nicht mehr nur im Testbetrieb. Die wichtigsten meiner Lieblings-Erweiterungen (Enigmail, Lightning, MR Tech Toolkit) funktionieren, ebenso das Wörterbuch für die Rechtschreibprüfung.
Zwei Neuerungen der Version 3 gefallen mir besonders: Zum einen die – längst überfällige – Konten- und Ordnerübergreifende Suchfunktion, zum anderen die Tabunterstützung. Das neue “Kontoeinrichtungs-Prozedere” hingegen ist Geschmackssache (für meinen Geschmack ist es nicht gut gelöst), und die neue Archivierungsmöglichkeit werde ich eher nicht nutzen.
Erfreulicherweise ist das “Silvermel-Theme” bereits mit der Version 3 kompatibel. Da ich dank der Tabunterstützung die Ordnerleiste sparen kann, ist auch endlich genug Platz für die Kalender- und Aufgabenanzeige von Lightning.
Vorläufiges Fazit: Lange hat’s gedauert bis zur Version 3, aber das Warten hat sich gelohnt. Dank der Suchfunktion gibt es selbst für Vielmailer keinen Grund mehr, teure Software zu kaufen, das Programm ist noch ein Stück ausgereifter geworden. So manch inkompatible Add-ons lassen den gewohnten Komfort im Moment noch etwas vermissen, aber meist ist das ja nur eine Frage der Zeit. Spielkinder können aber bereits jetzt gefahrlos umsteigen, auch ein komplettes Neuaufsetzen ist Dank des mittlerweile angepassten Import-Tools möglich.
Ich hoffe, dass Lightning bald in der Version 1.0 erscheint (zur Zeit ist nur eine – funktionsfähige – Betaversion mit dem TB 3 kompatibel), und vor allem, dass die Entwicklung dieses Klassemailers fortgeführt wird!
Leuchtturm-Briefmarken-Serien aus Ost und West – genauer gesagt aus der DDR und aus “Gesamtdeutschland” – friedlich vereint.

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