…wurde der Einigungsvertrag unterschrieben, anlässlich der Feierlichkeiten räumte Bundesinnenminister de Maizière Mängel darin ein. Und womit räumte er diese ein? Mit Recht!
Bereits vor längerer Zeit war ich auf das 2008 eröffnete Restaurant “Little Tibet” aufmerksam geworden, hatte es aber bislang nicht auf die Reihe bekommen geschafft, dieses mal zu testen. Nun aber, zusammen mit dem lieben Besuch, wurde es endlich nachgeholt.

Das Restaurant besteht aus zwei relativ kleinen aber angenehmen und hellen Räumen, Außengastronomie gibt es keine, was bei den momentan herbstlichen Temperaturen aber durchaus zu verschmerzen war. Die Karte ist umfangreich und enthält eine Mischung aus chinesischer, indischer, thailändischer und eben tibetischer Küche, sowohl “Fleischfresser” als auch Vegetarier kommen auf ihre Kosten. Das Preisniveau ist – zumal bei der Lage in der Nähe zum Tourikiez – völlig in Ordnung, Hauptgerichte kosten zwischen sechs und neun Euro. Die Bedienung ist freundlich und aufmerksam, also beste Voraussetzung für ein nettes Besucherabschlussessen.

Wir haben uns wüst durch die Karte gefuttert, und sowohl Vorspeisen als auch Hauptgerichte waren durchweg sehr lecker! Die Portionen waren absolut ausreichend, leider wird der Schärfegrad nur auf der – mittlerweile etwas überholten – Karte auf der Webseite ausgewiesen. Nachdem wir gut gefüllt waren gab’s noch einen kleinen Nachtisch auf Kosten des Hauses, aber bereits vorher war klar, dass wir nicht zum letzten mal im “Little Tibet” waren. Fazit: Absolut empfehlenswert.

Restaurant “Little Tibet”, Gneisenaustraße 6a, Berlin-Kreuzberg. Öffnungszeiten: Di bis So 11.30 – 14.30 und 17.30 – 23.30 Uhr. ÖPNV: U 6 Mehringdamm, U 7 Gneisenaustr. Webseite: www.little-tibet-berlin.de.
Nachdem die Mädels bereits gestern abgeflogen sind ging’s heute zu nachtschlafender Zeit relativ früh mit dem Seebären nach Tegel – wobei nur die separate Busspur eine leichte Hektik verhinderte und das Votum über den ÖPNV-Transfer zum bundeshauptstädtischen Flughafen von “miserabel” auf “peinlich” hob. Nun sitzt der Stef wieder allein zu Haus. Die sich üblicherweise einstellende Leere lässt noch etwas auf sich warten – den ein oder anderen Blogbeitrag gilt es zu schreiben, die ein oder andere fehlende Stunde Schlaf nachzuholen.
Schön war’s, eine Wiederholung ist ausdrücklich erwünscht!

Das alte Layout gefiel besser, aber der Inhalt schmeckt immer noch gut.

Da Petras letzter Berlin-Besuch doch etwas länger her ist war eine Touritour – inklusive “Klassiker-Foto” vor dem Brandenburger Tor – unumgänglich.
ein paar liebe Menschen verbringen gerade ihren Urlaub in Berlin. Würden Sie bitte freundlicherweise für adäquates Wetter sorgen? Und wenn Sie schon dabei sind, ebenso liebe Menschen machen sich bald auf den Weg zum Urlaub nach Österreich (warum man auch immer ausgerechnet dort…), auch diese Menschen hätten gutes Wetter verdient. Natürlich können wir Sie, verehrter Herr Petrus, lediglich höflich bitten, aber ein Entgegenkommen wäre vielleicht auch in Ihrem Interesse.
Song des Tages: “It’s raining again” (Supertramp).

Teuchtlurmkuscheldecke. Das andere Gastgeschenk werden wir gemeinsam während der nächsten Tage wegsaufen vernichten.
Die Hütte ist geputzt, der Kühlschrank gefüllt, die Gästewohnung durchgelüftet – mein Besuch kann also kommen. Die Wettervorhersage reißt einen zwar nicht vom Stuhl, aber da 2/3 meines Besuchs sowieso eher die “nordischen Temperaturen” liebt… Freue mich jetzt also auf ein paar schöne Urlaubstage in lieber Gesellschaft.
Hin und wieder schmökere ich in meinem ältesten Bundesliga-Sonderheft rum, es datiert aus dem Sommer 1984. Dort findet man doch die ein oder andere Information die einen, sofern man ansatzweise fußballinteressiert ist, zum Schmunzeln bringen:
- Ein gewisser Jogi Löw wechselte gerade vom Zweitligisten SC Freiburg zum Aufsteiger Kalrsruher SC, ein gewisser Jürgen Klinsmann kam vom Zweitligisten Stuttgarter Kickers zum deutschen Meister VfB.
- Beim Aufsteiger Schalke 04 ging Olaf Thon, der Held des DFB-Pokal-Halbfinales (das legendäre 6:6 gegen die Bayern, die älteren werden sich erinnern…) in seine erste Bundesligasaison.
- Der “Kaiser” wurde Bundestrainer Teamchef und ließ verlauten, nicht auf die Berufung guter Spieler zu verzichten, nur weil die im Ausland spielten. Ja, das musste extra erwähnt werden. Deutschland war bei der EM übrigens in der Vorrunde ausgeschieden.
- Die ersten Drei in der Abschlusstabelle der englischen first division: 1. Liverpool FC, 2. Southampton FC, 3. Nottingham Forest. Aufsteiger war u.a. der Londoner Club Chelsea, der heutige Neuschreichenclub ManCity war damals eine Fahrstuhlmannschaft und hing gerade in der zweiten Liga.
- Im Artikel über den BVB stand zu lesen: “…denn mit 23.000 Zuschauern ist der Schnitt relativ hoch angesetzt”. Das damalige Fassungsvermögen des Westfalenstadions: 53.790.
- Sehr interessant sind auch die Werbeannoncen in einem Heft von 1984 und die Abgreifmöglichkeiten bei einem Gewinnspiel: Der kicker verloste 5 Sony-Videorekorder – und zwar im Betamax-System.
Hach, ich liebe Beiträge mit einer solchen Linkdichte. Was wäre ich nur ohne WikiPedia…
Nach ein wenig Frickelei jetzt doch den neuen Monitor ans Laufen bekommen. Boah, wat viel Platz auf dem Schreibtisch. Ich hätte da noch 20 Tonnen Elektroschrott einen formschönen, funktionablen Röhrenmonitor rumstehen, falls sich jemand das (d)olle Ding abholen will…

