Erst ausgiebiges Grübeln, dann der Kampf mit dem kleinen Teufel auf der Schulter, der die Entscheidung in Frage stellt. Aber kaum ist der Mietvertrag unterschrieben, freut man sich wie ein Kind auf Weihnachten und richtet die neue Wohnung in Geiste schon ein… 🙂

4+

Muss nicht!

Wenn man an seinem freien Tag gerade mal drei Minuten wach ist, dann das Telefon klingelt und der Mitarbeiter berichtet, dass über Nacht im Laden eingebrochen wurde, startet man doch deutlich aktiver in den Tag, als man sich das so vorgenommen hat.
Zum Glück hat der Depp nicht all zu viel an Ware mitgenommen, so dass der finanzielle Schaden noch relativ übersichtlich ist und man nach zwei Stunden wieder öffnen kann – Nerverei und Rennerei hat man aber trotzdem mehr als genug.

Das ist in 50 Jahren das erste Mal, dass ich von einem Einbruch betroffen bin – und ganz ehrlich, das brauche ich nicht häufiger. Wer diese Erfahrung also noch nicht gemacht hat, lasst mal, muss nicht.

3+

D-Tour 18 III – Reisezahlen

Rostock – Stuttgart:
630 Kilometer, 1 Stunde 25 Minuten, 146 €.
1,72 € pro Minute, 0,23 € pro Kilometer.
Verspätung bei Abflug / Ankunft: 90 Minuten / 90 Minuten
Entspannungsfaktor: Hoch

Stuttgart – Köln:
348 Kilometer, 2 Stunden 14 Minuten, 99 €.
0,74 € pro Minute, 0,28 € pro Kilometer
Verspätung bei Abfahrt / Ankunft: keine / keine
Entspannungsfaktor: Sehr hoch

Köln – Rostock:
674 Kilometer, 5 Stunden 57 Minuten, 54 €.
0,15 € pro Minute, 0,08 € pro Kilometer.
Verspätung bei Abfahrt / Ankunft: 60 Minuten / 90 Minuten
Entspannungsfaktor: Och jo, ganz okay

Fazit:
Je schneller am Ziel, desto teurer (ach?), ob Flug oder Zug – Verspätung ist reine Glückssache, und das Ankommen ist sowieso das Schönste. 😉

5+

D-Tour 18 I – Fazit

Seit drei Tagen bin ich wieder im Alltag drin, und schon fühlt es sich an, als sei der Urlaub bereits Wochen her. Fünf Tage sind vielleicht doch etwas kurz, aber ich bin ja froh, dass es überhaupt geklappt hat.

Es tat gut, mal so richtig abzuschalten, wobei dies die ersten zwei Tage auch ein bisschen unfreiwillig war – spätestens zur nächsten Tour brauche ich einen anderen Netzanbieter, außer Textnachrichten ließ O2 auf dem Lande nichts zu – geht mal gar nicht!

Ich habe die – kurze – Zeit jedenfalls sehr genossen, das Abschalten, den Tapetenwechsel, die Gespräche, die Spaziergänge, das Schlemmen, vor allem aber die Gegenwart der Lieben.

So sehr ich den Ausflug in die „große Stadt“ genossen habe – ich kann mir nicht mehr vorstellen, wieder in Köln oder Stuttgart (oder auch Berlin) zu wohnen – viel zu viele Menschen, viel zu dreckig, viel zu laut. Eine richtige Alternative zum Leben an der Küste gibt es für mich gerade eh nicht, wobei ich es nach den Tagen wieder sehr bedaure, so weit ab vom Schuss zu leben – die Lieben würde ich gerne wesentlich häufiger sehen, aber von hier aus ist das doch eine ziemliche Strecke, die man – auch per Flugzeug – nicht mal eben für ein Wochenende macht. Trotzdem sollte es bis zur nächsten Tour nicht wieder fünf Jahre dauern!

Und so richtig gelungen ist ein Urlaub ja dann, wenn man heimkommt, vom Bahnhof abgeholt wird (und sogar eine liebe Willkommenskarte im Briefkasten wartet), man dann abends endlich wieder im eigenen (!) Bett liegt und feststellt, dass dies ein richtig schöner Urlaub war. 🙂

D-Tour 18 II – Eindrücke | D-Tour 18 III – Reisezahlen

6+

Deutschlandtour – der nächste Versuch

Eigentlich sollte die „Deutschlandtour“ ja schon vor einem Jahr stattfinden – der Rücken hatte bekanntlich was dagegen. Nun also ein neuer Anlauf, die Tickets liegen bereit, die Klamotten sind gepackt, die Dampfutensilien sorgfältig ausgewählt, und natürlich befürchte ich wieder, 1000 Dinge vergessen zu haben.

Es wird höchste Zeit für diese Tour: Der letzte Besuch bei meinem Vater vor zwei Jahren war nicht so wirklich die Party, in Köln war ich zuletzt tatsächlich vor fünf Jahren, und ehrlich gesagt würde mir eine kurze Auszeit auch ganz gut tun – wobei es sich schon sehr merkwürdig anfühlt, den Laden für ein paar Tage „allein“ zu lassen.

Auf die Reise selbst freue ich mich nur mäßig – die letzte Zugfahrt ist ja noch in guter Erinnerung – aber vielleicht kommen ja diesmal keine Unwetter, Selbstmörder, Streiks oder ähnlich Unerfreuliches dazwischen. Auf das Wiedersehen mit den Lieben hingegen freue ich mich sehr, mal sehen, wie viele von ihnen ich noch erkenne. 😉

Die nächsten Tage bin ich also eher selten online, ab und zu gibt’s vielleicht mal ein Posting auf Fäisbuck, aber wenn man von mir erstmal nichts liest sollte das eher ein gutes Zeichen sein. 😉

5+

So langsam ist die Jahreszeit in Sichtweite, in der man es sich dreimal überlegt, ob man sich in eine dicke Pelle packen und wirklich an den Strand fahren soll. Meist entscheidet man sich übrigens für nicht! Also schnell auf das Möppelchen geschwungen…

…und noch mal ein bisschen Meer tanken!

5+