Neinnuar

Ganz langsam ebbt meine traditionelle Jahreswechsel-Männergrippe ab, da fallen die Mitarbeiter brav einer nach dem anderen aus – auch schon traditionell. Arbeite ich halt anderthalb Wochen am Stück durch, kein Problem, alles nur eine Frage von Selbstmotivation und Kaffee. Viel Kaffee.

Nicht gerade förderlich für die Motivation ist das Wetter: Nass, kalt, windig – und von all dem viel zu viel. Keiner, der nicht unbedingt muss, verlässt da freiwillig das Haus. Sehen unsere Kunden im Übrigen ähnlich.

Wir halten also – mal wieder – fest: Winter ist scheiße, Januar ist scheiße. Am nächsten Neujahrstag um 22 Uhr werde ich mich für sechs Wochen in den Winterschlaf begeben, und dann kann mich dieser blöde Monat mal. Isdochwahr.

#fckjnr

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2018 – husch, vorbei

Echt jetzt – das Jahr ist auch schon wieder vorbei? Also langsam ist diese Geschwindigkeit, mit der die Zeit vorbei fliegt, ein wenig erschreckend.

2018, das war: Neue Mobilität. Endlich mal ein Heimatbesuch. Eine schöne neue Wohnung. Kleine und größere Ausflüge. Ein später Winter (bäh) und ein geiler Sommer. Und vor allem verlief 2018 deutlich gesünder als 2017, selbst der Rücken blieb artig – was 20 Minuten Training am Tag doch ausmachen!

Im Laden hat sich die Lage wieder stabilisiert, die Umstrukturierung ist im großen und ganzen geschafft, und ich blicke vorsichtig optimistisch auf die kommenden 12 Monate – auch wenn da sicher wieder zig Unwägbarkeiten lauern.

Alles in Allem lief das nun abgelaufene Jahr deutlich besser als nach dem eher durchwachsenen letzten befürchtet, was mich auch durchaus erfreut!

Und 2019? Ach komm, lassen wir uns einfach überraschen – wahrscheinlich sind die 12 Monate sowieso wieder so schnell vorbei, dass es sich gar nicht lohnt, über Erwartungen, Befürchtungen oder gar Ziele (Scherz!) nachzudenken…

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Ich bin dann mal raus

Viereinviertel Jahre in der alten Wohnung – kein Rekord, aber wenn ich so an frühere Zeiten denke, als die Verweildauer in meinen Behausungen zwischen 3 Monaten und 1 1/2 Jahren betrug, schon beachtlich. So richtig angekommen bin ich in der letzten Wohnung allerdings nie – das lag zum einen daran, dass ich, vor allem in den ersten zwei Jahren, kaum Zuhause war. Zum anderen habe ich es nie geschafft, sie fertig einzurichten – zuerst fehlte schlichtweg die Zeit, und irgendwann hat man sich an die zahlreichen Provisorien gewöhnt. Damals, als ich einzog, war die Wohnung absolut perfekt und auch lange ausreichend, mit zunehmender Zeit wurde es dort aber einfach zu eng, und auch die Lage – Präsentierteller im Hochparterre – senkte deutlich den Wohlfühlcharakter.

Die neue Wohnung ist größer, heller und bereits jetzt eingerichteter, als es die alte jemals war. Auch die Lage im Dachgeschoss gefällt – an diese Worte erinnere man mich wahlweise im Hochsommer oder wenn temporäre körperliche Einschränkungen einem verdeutlichen, dass auch vor der schönsten Dachgeschossbutze immer noch etliche Treppenstufen erklommen werden wollen. 😉 Ach ja – endlich habe ich auch wieder Platz für Übernachtungsbesuch, inklusive bequemen Gästebett. Wollte ich nur mal so erwähnt haben…

Übrigens verdrängt man, wenn der letzte Umzug nur ausreichend lange her ist, wie anstrengend und nervend ein solcher ist. Der nächste darf also gerne wieder einige Jahre auf sich warten lassen!

Kurze Anmerkung zur Adresse: Ersetze 28a durch 27a, der Rest bleibt gleich.

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Die erste Nacht…

…und der erste Morgen in der neuen Wohnung. Alles noch etwas verwirrend – so viel Platz, so viele Kartons, so viel „äh, wo ist denn jetzt…?“. Aber nach ausreichend viel erholsamen Schlaf gibt es den ersten Guten-Morgen-Kaffee – in der eigenen Küche!

Der heutige freie Tag wird noch genutzt zum Resteschleppen, Auspacken und Einrichten. Und zu ner weiteren Fahrt ins Schwedische Gegenwartsmuseum. Und zum Entsorgen von 2 Tonnen Verpackungsmüll. Und zum Andübeln der letzten Regale. Ich werde wohl auch nächste Nacht gut schlafen können…

Und vielleicht gehe ich dann heute Abend direkt in den richtigen Hauseingang, nicht wie gestern aus Gewohnheit in den alten… 😉

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So langsam wird’s

Seit etwas mehr als zwei Wochen habe ich den Schlüssel für die neue Wohnung – und so langsam sieht man auch die ersten Fortschritte: Die Küche ist zu größten Teilen aufgebaut…

…das Gästebett auch…

…und der Kleiderschrank…

…je nun, er liegt immerhin bereit. 😉

Und seit heute sind sogar schon die ersten Möbel eingeräumt:

Heute in einer Woche möchte ich den ersten Abend in der eingerichteten neuen Wohnung verbringen. Bis dahin gibt’s noch einiges zu packen, zu putzen und aufzubauen, am Freitag soll der Telefonanschluss geschaltet werden, und am Sonntag stehen dann ein paar Helfer bereit, so dass auch die restlichen Möbel, Kisten und Kartons kein Problem darstellen sollten. Jedenfalls theoretisch.

Dann müssen nur noch der Keller entrümpelt und dessen Inhalt anderweitig untergebracht, die Bude gemütlich gemacht und vielleicht das ein oder andere Kilo Verpackungsmaterial entsorgt werden…

Es droht also in absehbarer Zeit weiterhin keine Langeweile. 😉

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Oktover

Der Oktober war jetzt, von wenigen Ausnahmen abgesehen, nicht unbedingt der Supermonat. Eher so im Gegenteil. Nicht, dass das jetzt zur Gewohnheit wird…

Aber: Neuer Monat, neues Glück. Ein bisschen Glück wäre in den nächsten Wochen auch nicht verkehrt, schließlich steht der Umzug an, und der findet quasi „on the fly statt“: Der Plan ist, nach und nach alles in die neue Wohnung zu bringen, direkt einzuräumen und erst dann endgültig umzuziehen, wenn im neuen Domizil fast alles eingerichtet ist. Allerdings brauche ich einiges an neuen Möbeln, die ich aber erst noch finden, ankarren und dann zusammenbauen muss – keine Ahnung, wie schnell ich damit voran komme. Immerhin ist sehr viel bereits in Kartons verstaut und zum Abtransport bereit.

Dummerweise gibt die angespannte Personalsituation keine zusätzlichen freien Tage her, und allerspätestens in vier Wochen sollte der Umzug durch sein. Ob und wie das alles klappt werde ich sehen, aber ich bin zuversichtlich, schließlich ist der Oktober ja vorbei, und im neuen Monat läuft es wieder besser, nicht wahr? NICHT WAHR?

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Jetzt sind’s schon vier…

Vier Jahre Selbständigkeit, hättste auch nicht gedacht, damals, als wir anfingen

Mittlerweile ist aus dem großen Abenteuer Alltag geworden, mit all den Aufs und Abs, die dazu gehören. Mehr Arbeit als Wahnsinn, weniger Euphorie, alles ein wenig ruhiger, ohne große Ausschläge nach oben oder unten – Alltag halt.

Viele der anfallenden Arbeiten lassen sich mittlerweile tagsüber im Laden erledigen, es gibt also wieder freie Abende. So richtig produktiv sind die allerdings nicht, wenn man erst irgendwann zwischen acht und zehn nach Hause kommt – weshalb der freie Tag in der Woche auch gut mit Programm gefüllt ist und die Erholung nachwievor ein wenig kurz kommt, zumal bei Selbständigen ja auch freie Tage nur höchst selten so richtig frei sind. Drei Wochen Urlaub wären mal geil, da das aber weiterhin nicht machbar ist gibt es ab und zu mal ein paar freie Tage am Stück, die manchmal sogar wie ein richtiger Kurzurlaub sind. Dummerweise sind die freien Tage erst mal passé, rechtzeitig vor dem Weihnachtsgeschäft verlässt uns nämlich eine Aushilfe, und gute Aushilfen zu finden ist alles andere als einfach.

Seit ich den Betrieb alleine schmeiße hat die Arbeit, vor allem aber die Belastung deutlich zugenommen. Zum Glück weiß ich Benedikt nicht nur in Ausnahmesituationen an meiner Seite – völlig alleine könnte ich so eine Sache eher nicht wuppen.

Und obwohl aus dem Abenteuer Alltag wurde, obwohl es nachwievor anstrengend ist, möchte ich diesen Alltag nicht eintauschen. Na gut, ich hätte da mein Träumchen, aber solange ich den Jackpot noch nicht geknackt habe können wir gerne so weitermachen wie momentan. 😉

Das Vierjährige feiern wir übrigens nicht im Laden, das genießen wir still für uns alleine. In einem Jahr dann, wenn nix dazwischen kommt, wird die Party dafür um so größer…

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Erst ausgiebiges Grübeln, dann der Kampf mit dem kleinen Teufel auf der Schulter, der die Entscheidung in Frage stellt. Aber kaum ist der Mietvertrag unterschrieben, freut man sich wie ein Kind auf Weihnachten und richtet die neue Wohnung im Geiste schon ein… 🙂

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Aufbauprogramm

Nochmal ein wunderschöner, warmer Herbsttag, vermutlich einer der letzten in diesem Jahr. Der wird zu einem kleinen Ausflug genutzt…

…und dieser tat nach den letzten, eher suboptimal verlaufenen Tagen auch so richtig gut! Also als seelisches Aufbauprogramm ist diese Gegend hier wirklich perfekt. 🙂

(Mehr Fotos gibt’s bei den Schnuten)

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