Angekommen (2)

Heute bin ich offiziell angekommen. Das “Berlin” im Perso ist gestrichen überklebt, nun also Landleben, Mecklenburg, Küste. Im Kopf hingegen ist Berlin noch nicht gestrichen, so schmunzle ich aus angemessener Entfernung über Wowis Rücktrittsankündigung, freue mich auf den Tag, an dem Mehdorn die Eröffnung von BER nicht vor 2020 verkündet, und bekomme auch mit, dass ich prompt die zweitwichtigste Demo des Jahres verpasst habe.

In der Wohnung geht es voran, die Möbel stehen, die Wände sind (weitestgehend) behängt, die ersten Nächte hier verbracht, sogar überraschend gut. Trotzdem ist noch einiges zu tun, kleinere Schönheitsreparaturen zu erledigen, vor allem aber wollen die allerletzten Kartons noch ausgepackt und der letzte Kram eingeräumt werden.

Keine Chancen mehr habe ich darauf, die gesammelten Feeds der letzten Tage komplett durchzuackern oder gar das von mir geliebte – und zuletzt bereits vernachlässigte – Sabbelsurium zusammen zu stellen. Die geneigten Stammleser werden es verschmerzen, ich auch, sehen wir das Ganze einfach als Statement gegen den Informationsüberfluss an. 😉 Zumindest aber die Feeds derjenigen, die mir persönlich – oder virtuell-persönlich – am Herzen liegen lese ich regelmäßig, und natürlich werde ich auch die liegengebliebenen Mails noch beantworten.

Ob es noch einen Beitrag mit dem Titel “Angekommen (3)” gibt? Eher nicht, ankommen ist in diesem Fall ja ein schleichender Prozess. Jeden Tag fühlt man sich ein bisschen heimischer, jeden Tag werden die Dinge, die einem jetzt fremd und ungewohnt vorkommen, weniger. (Gut, ob ich mich jemals an die Fahrweise der Hiesigen gewöhne weiß ich zwar nicht, aber das muss ich ja nur aus Beifahrersicht ertragen. 😉 ) Das gute Gefühl, das ich bei meiner neuen Heimat bislang hatte, ist jedenfalls noch gegenwärtig, und ich glaube, diesmal stimmt der Beitragstitel: Angekommen!

Brot und Salz
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