Fünfzehnter Fünfter reloaded

Vor gut sechs Jahren herrschte bei mir eine Phase maximaler Ungewissheit. Es gab zwar – relativ – konkrete Pläne, aber ob, wie und wann diese sich umsetzen ließen war völlig unklar. Also habe ich mir irgendwann die Frist von genau einem Jahr gesetzt, um dann ein erstes Fazit zu ziehen. Dieser Stichtag war der 15.5.2015.

Auch jetzt erleben wir wieder eine Phase extremer Unsicherheit. Diesmal hat es allerdings nichts mit irgendwelchen Zukunftsplänen zu tun, es geht alleine darum, wie wir diese verf…luchte Corona-Krise überstehen. Bleiben alle in meinem Umfeld gesund? Kommt eine zweite, gar dritte Welle? Wie extrem wird bzw. werden diese ausfallen? Wie wirkt sich das auf die Gesellschaft aus? Wie auf die Wirtschaft? Und natürlich: Überlebt der Laden?

All diese Fragen lassen sich wohl kaum innerhalb der nächsten Wochen beantworten, aber in einem Jahr sollte es – hoffentlich – deutlich mehr Klarheit geben. Dann ist auch wieder der fünfzehnte Fünfte – und vielleicht ist das ja ein gutes Omen, denn das damalige Fazit fiel absolut positiv aus.

Damals wie heute war ich – quasi im Minutentakt – hin und her gerissen zwischen “das wird schon”-Zuversicht und “das kann gar nicht klappen”-Zweifel. Und damals wie heute bleibt einem eigentlich nichts anderes übrig als sich auf seinen Alltagskram zu konzentrieren und diesen so gut es geht zu erledigen – und ansonsten auf das Glück zu hoffen.

Und dann schauen wir einfach, wie diesmal das Fazit aussieht – in einem Jahr, am fünfzehnten Fünften…

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