Die Maskenfrage

Der hiesige Wirtschaftsminister regt an, die Maskenpflicht im Einzelhandel, zumindest in den nördlichen Bundesländern, abzuschaffen. Der Handel wolle das so. Zugegeben, hier oben gibt es derzeit kaum Corona-Fälle, außerdem wäre, gerade für uns, ohne Maske alles ein bisschen einfacher:

Dampfen mit Maske funktioniert eher mäßig zufriedenstellend

Allerdings wimmelt es hier oben gerade von Touristen, und die Masken sind – neben ausreichendem Abstand – momentan der einzig halbwegs sinnvolle Schutz. Ich wäre da also ein wenig hin und her gerissen.

Nun, der Wirtschaftsminister bekommt bereits heftigen Gegenwind. Übrigens nicht nur aus der Politik – auch in meiner Twitter-Timeline findet dieser Vorstoß eher wenig Zustimmung, nach dem Motto “Keine Masken mehr? Dann kaufe ich eben nur noch online.”

Sollte der Vorstoß doch durchkommen bleibt mir natürlich immer noch die Möglichkeit, vom Hausrecht Gebrauch zu machen und das Tragen einer Maske für meinen Laden, unabhängig von der Gesetzgebung, vorzuschreiben. Andererseits gibt es bereits jetzt mitunter genervte Blicke, wenn ich auf die Einhaltung der Pflicht bestehe.

Ach Kinders, ist das alles kompliziert…

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3 Gedanken zu „Die Maskenfrage“

  1. Ich möchte mit dieser Entscheidung gerade nicht in deiner Haut stecken, ich für mich werde weiter Maske tragen, auch wenn es nicht mehr vorgeschrieben ist, so lange, bis ich immun bin und nicht mehr anstecken kann. Anderes könnte ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren.

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    1. Naja, zum Glück dauert es ja noch mit der Entscheidung, wenn ich sie denn überhaupt mal in der nächsten Zeit treffen muss. Ich bin “zuversichtlich”, dass die Fallzahlen hier bald wieder nach oben gehen werden…

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