2020 – Ein Seuchenjahr
2020 – Ein Seuchenjahr

2020 – Ein Seuchenjahr

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Wie immer an dieser Stelle der persönliche Jahresrückblick:

Fertig, Danke.
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Na gut, etwas ausführlicher: Ja, irgendwie stand das ganze Jahr unter dem Eindruck dieses blöden Virus’ (wer es verdrängt oder vergessen hat – hier ein paar Impressionen aus dem Frühjahr) und es wird uns wohl auch noch das gesamte kommende Jahr begleiten.

Mit der verordneten physischen Distanz habe ich noch die wenigsten Probleme, zumal ich ja die meisten Abende mit der anderen Schnute verbringen kann. Allerdings wären wir gerne noch mal nach Berlin gefahren, hätten gerne eine kleine Tour durch den Südosten der Republik gemacht, aber außer einem – sehr! – kurzen Ausflug nach Hamburg war nun mal nix drin. Immerhin waren wir dieses Jahr etwas häufiger an der Wasserkante, wo es, Corona sei Dank, mitunter sogar herrlich leer war. Und zum Glück hat es vor dem langen, einsamen Winter noch mit einem Besuch der engsten Freundin geklappt – das obligatorische Geburtstagstreffen wird aber wohl ausfallen verschoben.

Ansonsten kann ich nicht gerade sagen, dass ich mich auf das neue Jahr freue, steht doch die berufliche Existenz so sehr auf der Kippe wie noch nie – mal ganz abgesehen von dem Irrsinn in der Welt, der immer extremer zu werden scheint. … Lassen wir uns einfach mal überraschen, was 2020 so bringt.

schrub ich vor einem Jahr.

Nun, die berufliche Existenz steht nach wie vor auf der Kippe, aber immerhin musste ich bislang nicht – wie einige andere – aufgeben, und auch die Kündigungsoption zum Sommer habe ich verstreichen lassen. Ja, wir fahren weiterhin auf Sicht – aber immerhin fahren wir noch!

Und der nach wie vor wachsende globale Irrsinn… ach komm, hör auf. Zusätzlich zu dem ganzen anderen Mist hat jetzt auch noch das Virus bei nicht wenigen Menschen heftig das Gehirn angegriffen, und es steht zu befürchten, dass Covidiotie auch weiterhin ansteckend bleibt. Mal ehrlich, den ganzen Scheiß kannste dir doch nicht mehr mit ansehen.

Immerhin bin ich – bis auf ein paar kleine Macken – gesund geblieben, ebenso enge Freunde und Familie – und das kann man nach diesem Jahr gar nicht genug betonen! Auch stehe ich nicht, wie so manch anderer, vor einem großen wirtschaftlichen Scherbenhaufen. Trotzdem kann ich nicht gerade behaupten, optimistisch ins neue Jahr zu gehen – nicht dass es in 365 Tagen heißt “wenn wir damals gewusst hätten dass der Mist jetzt erst so richtig…”. Wenn ich in einem Jahr schreiben kann, dass 2021 doch nicht so schlimm lief wie befürchtet, wäre ich wahrscheinlich schon zufrieden.

In diesem Sinne: Masken auf und durch…