Corona – ist ja nicht alles schlecht
Corona – ist ja nicht alles schlecht

Corona – ist ja nicht alles schlecht

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Ein Jahr Corona – und mal ehrlich, es gibt ja auch positive Aspekte:

– So ist es durchaus angenehm, im Supermarkt nicht ständig den Atem des Hintermanns im Nacken oder dessen Einkaufswagen in den Hacken zu spüren.

– Auch die Nutzung des ÖPNV ist, zumindest hier auf dem Lande, angenehmer: Kein Gedränge, kein unangenehm riechender Dauertelefonierer neben dir, keine Horde pubertierender, brüllender Orks in der letzten Sitzreihe.

– Das – mir sowohl suspekte als auch nicht immer angenehme – Händeschütteln zur Begrüßung entfällt ebenso wie das Bling-Bling-Bussi. Können wir gerne so beibehalten. Den peinlichen Corona-Begrüßungstanz allerdings bitte nicht.

– Dank der Hygieneempfehlungen keine winterliche Erkältung, Grippe oder Pestbeulen. Immer ein Fläschchen Desinfektionsmittel in der Jackentasche, und in den letzten 12 Monaten häufiger und gründlicher die Hände gewaschen als die 50 Jahre zuvor zusammengenommen.

– Als bekennender Couchpotato ist man nicht länger ein unmotivierter, fauler Sack sondern leistet wertvolle Dienste für die Gesellschaft, weil man die Ansteckungsgefahr mindert. Und als phobischer Menschenmassenvermeider mutiert man im Handumdrehen von der Spaßbremse zum stillen Alltagshelden.

– Selbst die Masken haben Vorteile, so kann man seine üblichen Entgleisungen der Gesichtszüge getrost ignorieren. Jedenfalls wenn man zusätzlich noch eine Sonnenbrille trägt.

– Und schließlich ist die Vermutung, dass die Menschheit in der Masse vollkommen verblödet ist, nicht länger eine Vermutung sondern endlich Gewissheit.

Trotzdem habe ich mittlerweile genug von dem Scheiß, unter Beibehaltung dieser positiven Aspekte darf sich das Virus jetzt auch gerne zurückziehen…