Besuch bei Pingis
Besuch bei Pingis

Besuch bei Pingis

Ich bin, wie wohl die meisten Menschen, schwer verliebt – in Pinguine. Die sind einfach putzig, gut gekleidet, leicht tollpatschig… eben einfach zum Verlieben.

Dass ich das letzte mal Pingis live gesehen habe ist allerdings schon viele, viele Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte her.

Nun haben wir hier in Rostock einen Zoo, und wie jeder Zoo, der etwas auf sich hält, beherbergt er natürlich auch Pingis:

Und das sogar in einem 850m² großen, recht schönen Gehege – wie wir gestern feststellen durften.

Es handelt sich um Humboldtpinguine. Die zur Gattung der Brillenpingis gehörenden Gesellen leben normalerweise an der Pazifikküste Südamerikas, die 25 Pingis in Rostock stammen allerdings aus den Zoos in Berlin, Wien und Aalborg.

Humboldtpinguine werden etwa 50-70 Zentimeter groß und durchschnittlich vier Kilogramm schwer, erkennbar sind sie an ihrem schwarzen Brustband und der schwarze Maske sowie an den schwarzen Flecken auf ihrem Bauch, die bei jedem Pingu unterschiedlich sind.

Und wenn ich gerade schon so mit Fakten um mich werfe: Die korrekte Bezeichnung für Pinguine ist natürlich Pingu (Einzahl) und Pingis (Mehrzahl). Alles andere ist unseriöser Quatsch. 😉

So tollpatschig sie an Land sind, so schneller, sicherer und geschmeidiger bewegen sie sich übrigens unter Wasser:

Ja, wie sich unschwer erahnen lässt waren wir gestern im Rostocker Zoo. Ich habe zwar generell ein etwas gespaltenes Verhältnis zu Zoos, aber zum einen finde ich den in Rostock recht gut gelungen, zum anderen – he, die haben dort Pinguine!

Einen Beitrag zum gestrigen Zoobesuch wird es natürlich demnächst im Schnutenblog geben, ich warte aber noch auf ein paar weitere Fotos gibt es bei den Schnuten. Auf diesen werden dann auch andere Tiere zu sehen sein, denen wir einen Besuch abgestattet haben, aber eigentlich hätten wir den gesamten Tag auch am Pingu-Becken verbringen können.

Ja, Fotos und Videos von Pingis sind immer witzig, kann ich mir auch stundenlang ansehen. Live sind sie aber einfach noch mal viel witziger, putziger und eindrucksvoller. Da stört noch nicht mal der dezente Fischgeruch. 😉

Na, und dass ich meinem Pingu einen kleinen Spielkameraden mitgebracht habe versteht sich natürlich von selbst:

Hatte ich schon mal erwähnt, dass ich Pingis liebe? 😉

Sämtliche Fotos (bis auf das letzte) und das Video in diesem Beitrag habe ich im Rostocker Zoo aufgenommen, Infos zu den Humboldtpingis stammen von der dortigen Webseite