Funktionieren
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Die zwei Jahre Pandemie zehren massiv an den Nerven und rauben üppig Energie. Geht wahrscheinlich den meisten so. Wobei die unerträgliche Dummheit einiger Menschen fast schon gravierender ist als das Virus an sich. Passender Tweet:

Ich habe das große Glück, derzeit nur zwei- bis dreimal die Woche in den Laden – und damit aus meiner geschützten Höhle – zu müssen. Und das ist gerade auch gut so, denn dort immer die notwendige, freundliche Professionalität an den Tag zu legen ist mitunter extrem anstrengend. Obwohl bald Schicht im Schacht ist, will man bei den Kunden ja doch in guter Erinnerung bleiben.

Derzeit geht es nur darum, irgendwie zu funktionieren: Den Laden zumindest halbwegs am Laufen zu halten, die wirklich allerwichtigsten persönlichen Dinge auf die Kette zu kriegen, und dafür zu sorgen, dass die Wohnung und man selbst wenigstens halbwegs zivilisiert aussehen. Das alles bekomme ich immerhin auf die Reihe, alles drüber hinaus ist Bonus.

Ich hoffe mal gehe davon aus, dass sich in den nächsten Wochen alles ein wenig entspannt. Sollte es auch: Allein für die Abwicklung des Ladens wird wohl deutlich mehr Energie notwendig sein, und generell wieder etwas mehr Lebensfreude zu verspüren – und gerne auch zu versprühen – wäre schon ganz schön.

Derzeit klappt das aber noch nicht, und so lange werde ich mich weiter so gut es geht in meiner Hütte verbarrikadieren, das machen, was ich schaffe, und der Rest muss halt warten. Und das ist auch okay so.