Drei mal Schlafen
Drei mal Schlafen

Drei mal Schlafen

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Seit wir vor über sieben Jahren den Laden eröffnet haben, kann ich eigentlich nur an Sonn- und Feiertagen ausschlafen. Also so richtig. Klar, in den ersten Jahren stand ich an allen anderen Tagen sowieso im Laden, aber auch an freien Werktagen, die später hin und wieder – und seit zwei Jahren etwas häufiger – dazukamen, bin ich deutlich vor Ladenöffnung “wach” und auf. Schließlich möchte man im Falle eines Falles – sei es bei spontanen Krankmeldungen oder anderen unliebsamen Mitteilungen – möglichst direkt zu einer zumindest halbwegs adäquaten Reaktion bereit sein.

Klingt natürlich komfortabel, wenn ich erst so gegen zehn Uhr aus dem Bett krabbel, aber zum einen liege ich auch meist erst gegen zwei Uhr in selbigem – innere Uhr und so. Und zum anderen ist es ja auch nicht so, dass der Schlaf bis dahin tief oder gar durchgängig wäre – die letzten ein, zwei, mitunter auch drei Stunden döse ich dann meist nur noch ein wenig vor mich hin. Natürlich ist das erholsamer und allemal besser, als wie in den ersten Jahren nach vier, fünf Stunden Schlaf um 6 Uhr 30 aus dem Bett zu fallen, aber richtig ausgeschlafen fühle ich mich trotzdem eher selten. Zumal das Gedankenkarussell natürlich nach dem ersten Aufwachen schon ekelig aktiv ist.

Jetzt liegen die Ostertage vor uns, und immerhin drei davon sind frei. So richtig frei. Und so bin ich guter Dinge, mal drei Nächte tief, fest und erholsam schlafen zu können. Und lange.

Vielleicht schaffen wir es ja sogar, auch tagsüber die Freiheit der Feiertage zu einem kleinen Ausflug zu nutzen. Das hängt natürlich vom Wetter ab, weitaus mehr von der Motivation, und ein klein wenig natürlich davon, ob man es schafft, das Bett noch vor Einbruch der Dunkelheit zu verlassen. 😉

In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein paar erholsame und entspannte Ostertage. Und Nächte!