Erholung pur

Eine Woche Urlaub geht zu Ende. Ja, richtig gelesen: Eine! Ganze! Woche! Und diese Woche bestand tatsächlich mal aus nix: Keinen Wecker gestellt, keinen Termin gemacht, noch nicht mal eine meiner üblichen To-Do-Listen erstellt! Lediglich einmal nachgeschaut, ob das Meer noch da ist…

Meer – noch da

…ansonsten eine Woche lang einfach mal „gewohnt“ – das erste mal seit über fünf Jahren! Die Befürchtung, dass mir spätestens am Donnerstag die Einsamkeit auf den Zeiger gehen würde, bewahrheitete sich übrigens nicht.

Urlaubsparadies Balkon – Symbolfoto

Es dürfte sich ruhig eine weitere Urlaubswoche anschließen, gerne dann auch mit ein paar Ausflügen, aber das ist nun mal nicht möglich – im Gegenteil, die nächsten Wochen dürften wieder heftig werden. Umso wichtiger war dieser Urlaub, und ehrlich gesagt hätte ich nicht gedacht, dass das Konzept des Nichtstuns (bei mir) funktioniert und so erholsam sein kann. 🙂

4+

Letztes Wochenende: Das mit viel Vorfreude erwartete Treffen mit zwei lieben Menschen, die ich schon seit über fünf Jahren nicht mehr gesehen habe, fällt aus. Autopanne.

Dieses Wochenende: Der mit langer Vorfreude erwartete Ausflug nach Berlin zur Messe fällt aus. Extrem kurzfristige Stornierung unserer Unterkunft.

Bei den nächsten anstehenden „besonderen Wochenendaktionen“ werde ich die Vorfreude einfach mal auf ein Minimum reduzieren, vielleicht klappt’s dann ja. Gnarf.

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Ab ins Gelb

Im Mai leuchtet die Gegend hier immer sehr gelb. Und wenn dann der liebe Besuch wieder den guten Knipsomaten dabei hat, das Wetter für einen Strandbesuch aber viel zu bäh ist, dann spaziert man halt ein wenig durch die gelbe Farbenpracht. 🙂

Da ist doch einer
Hallo, i bims!
Aber war da nicht noch jemand?
Irgendwo da hinten…
Mal kurz Dampfzeichen geben
Haaallooo, hier!
Komm in meine Arme!
Wieder vereint

Anmerkung: Keiner Rapspflanze wurde auch nur eine Blüte gekrümmt. Und die vielen gelben Flecken bekommen wir sind aus den Klamotten auch wieder raus. 😉

5+

4 Tage nix!

Sieben Wochen habe ich jetzt am Stück durchgearbeitet, nur unterbrochen von den „freien“ Sonntagen*, dabei so gut es geht Personallücken gestopft und zwei neue Aushilfen angelernt. Und jetzt bin ich platt, alle, komatös.

Zum Glück kommen jetzt vier (!) freie Tage (!!) am Stück (!!!), und da werde ich genau nix** machen. Gar nix. Also außer lange zu schlafen natürlich.

Und wenn es anschließend zumindest für zwei, drei Wochen ein wenig entspannter zugeht könnte ich gut damit leben.

*Freie Sonntage bestehen in der Regel daraus, drei Stunden länger zu schlafen, entspannt zu frühstücken und den Rest des Tages die dringendsten der unter der Woche liegengebliebenen Dinge zu erledigen. Ab und zu ein Spaziergang durchs Dorf und ein Ausflug an die Wasserkante ließen einen ein wenig durchschnaufen, insgesamt war der Erholungsfaktor eher übersichtlich.

** Nix bedeutet wirklich nix. Naja, bis auf die Sachen, die man ja schon so lange erledigen wollte… und die man, wenn man schon mal Zeit hat… außerdem wollte ich ja schon länger mal… und wenn man schon mal dabei ist… Aber sonst wirklich nix! Gar nix!

4+

Dolle isses nich

Hobby und Leidenschaft zum Broterwerb zu machen ist eine sehr schöne Sache. Auch viel Arbeit kann da großen Spaß machen, die Motivation kommt von alleine, und selbst mit der Situation, dass kaum noch Zeit für andere Dinge bleibt, hat man sich irgendwie arrangiert.

Zur Zeit macht es allerdings wenig Freude: Seit Jahresbeginn sind die Umsätze bescheiden, dafür ist die Arbeit gerade verdammt viel – der einzige Vollzeitmitarbeiter fällt derzeit krankheitsbedingt aus und ich stehe für mehrere Wochen jeden Tag im Laden. Zum Glück haben wir eine weitere Aushilfe gefunden, ansonsten wäre es noch schwieriger, mit dem Stundenkontingent der Mitarbeiter hinzukommen.
Kraft und Nervenstärke nehmen also gerade ziemlich ab, und die Motivation aufrecht zu erhalten ist bei dem – zumindest gefühlten – Missverhältnis zwischen Aufwand und Ertrag ein kleiner, täglicher Kampf.

Dazu macht mir, auch wenn er dieses Jahr – zumindest bislang – sehr moderat ist, der Winter zu schaffen: Die Kälte – vor allem der kalte Wind – und die Nässe sind einfach nix für Papa!

Nun, zumindest bei der Jahreszeit ist ja ein Ende abzusehen, und durch alles andere muss ich halt irgendwie durch. Gibt auch sicher Schlimmeres. Trotzdem: Dolle isses gerade nicht.

1+

Geerbte Hassliebe

Von meiner Vor-Vormieterin habe ich dieses herrliche Badezimmer-Ensemble „geerbt“:

Nun ist es zwar schön, dass ich mir nicht zusätzlich zu den zig anderen Möbeln auch noch Einrichtung fürs Bad kaufen muss, zumal ich über keinen Spiegelschrank oder ähnliches verfüge (und wenn ich genau überlege, noch nie verfügt habe), aber die richtig große Liebe wird das Ding nicht. Natürlich bietet der Schrank unheimlich viel Platz – wahrscheinlich deutlich mehr, als ein durchschnittlicher Single-Männer-Haushalt jemals benötigt. Auch die große Abstellfläche um das Waschbecken herum ist – wenn auch nicht unbedingt nötig – ganz nett, und obwohl diese Funzeln, die sich Lampen nennen, gefühlt eine halbe Stunde brauchen bis sie ernsthaft etwas erhellen ist das Lichtkonzept recht durchdacht.

Aber: Das Waschbecken ist bestenfalls fürs Händewaschen geeignet – vorausgesetzt, die Hände sind nicht zu groß. Die Zweier-Armatur ist nicht nur hoffnungslos veraltet sondern ebenso verkalkt, der passende Stöpsel schließt nicht mehr ab, und wenn man mittig vor dem Teil steht schaut man nicht auf die Spiegelfläche sondern auf den Holzrahmen. Abgesehen davon wurde das Ding so dermaßen windschief zusammengebaut, dass es schon fast als moderne schräge Kunst durchgeht.

Ich behaupte, diese Konstruktion wird ausschließlich von Frauen gekauft – sie sieht hübsch aus, ist aber vollkommen unpraktisch. Da ich zur Zeit zu  weiteren Baumaßnahmen in meiner Wohnung eher mäßig motiviert bin lasse ich dieses Trum vorerst mal stehen – hat ja, wie oben geschrieben, auch Vorteile. Ob ich mich dauerhaft dran gewöhne oder es irgendwann doch mal durch eine schlichtere, aber sinnvollere Konstruktion ersetze wird die Zeit zeigen – bekanntlich halten bei mir Provisorien ja auch schon mal ewig… 😉

2+

Neinnuar

Ganz langsam ebbt meine traditionelle Jahreswechsel-Männergrippe ab, da fallen die Mitarbeiter brav einer nach dem anderen aus – auch schon traditionell. Arbeite ich halt anderthalb Wochen am Stück durch, kein Problem, alles nur eine Frage von Selbstmotivation und Kaffee. Viel Kaffee.

Nicht gerade förderlich für die Motivation ist das Wetter: Nass, kalt, windig – und von all dem viel zu viel. Keiner, der nicht unbedingt muss, verlässt da freiwillig das Haus. Sehen unsere Kunden im Übrigen ähnlich.

Wir halten also – mal wieder – fest: Winter ist scheiße, Januar ist scheiße. Am nächsten Neujahrstag um 22 Uhr werde ich mich für sechs Wochen in den Winterschlaf begeben, und dann kann mich dieser blöde Monat mal. Isdochwahr.

#fckjnr

3+

2018 – husch, vorbei

Echt jetzt – das Jahr ist auch schon wieder vorbei? Also langsam ist diese Geschwindigkeit, mit der die Zeit vorbei fliegt, ein wenig erschreckend.

2018, das war: Neue Mobilität. Endlich mal ein Heimatbesuch. Eine schöne neue Wohnung. Kleine und größere Ausflüge. Ein später Winter (bäh) und ein geiler Sommer. Und vor allem verlief 2018 deutlich gesünder als 2017, selbst der Rücken blieb artig – was 20 Minuten Training am Tag doch ausmachen!

Im Laden hat sich die Lage wieder stabilisiert, die Umstrukturierung ist im großen und ganzen geschafft, und ich blicke vorsichtig optimistisch auf die kommenden 12 Monate – auch wenn da sicher wieder zig Unwägbarkeiten lauern.

Alles in Allem lief das nun abgelaufene Jahr deutlich besser als nach dem eher durchwachsenen letzten befürchtet, was mich auch durchaus erfreut!

Und 2019? Ach komm, lassen wir uns einfach überraschen – wahrscheinlich sind die 12 Monate sowieso wieder so schnell vorbei, dass es sich gar nicht lohnt, über Erwartungen, Befürchtungen oder gar Ziele (Scherz!) nachzudenken…

3+