Und dann kommt doch der Tag, an dem man raus muss, weil man sonst einfach platzt. Ab in die S-Bahn, nach Warnemünde, mal ein Stündchen Touri spielen, sich ein paar Minuten ans Wasser stellen, den wohl letzten richtigen Sommertag genießen.

Dann ist auch wieder gut und man kann wieder, wenn auch mit leicht melancholischem Gesichtsausdruck, weiter arbeiten…

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Zu wissen, dass man, um weiteren politischen Stillstand zu vermeiden, taktisch wählen und damit einer Partei seine Stimme geben muss, die man nun wirklich nicht unterstützen will, schmerzt.

Nein, es handelt sich nicht um diese angebliche „Alternative“, aber es schmerzt trotzdem…

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Zwar nicht heimisch, aber…

Heute vor drei Jahren bin ich hier hergezogen.

So richtig heimisch fühle ich mich weder in meiner Wohnung – eine etwas größere wäre schon schön, aber wann hätte ich momentan die Zeit für einen Umzug – noch im Dorf: Die Ruhe ist zwar herrlich, jedenfalls wenn man hier nicht allzu viel Zeit verbringt, hat aber auch was von Friedhof oder Endlager.

Symbolfoto

Die Landschaft, das Meer, die Luft wiegen das auf, und lassen sogar die Tatsache, dass man völlig ab vom Schuss lebt, zweitrangig erscheinen.

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Ob ich hier irgendwann so richtig heimisch werde weiß ich nicht. Bereut habe ich den Umzug bislang jedenfalls noch keine Sekunde. 🙂

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So viel Kaffee, wie ich bräuchte um wach zu werden, verträgt mein Magen gar nicht. Vielleicht sollte man doch mal häufiger vor Mitternacht aus dem Laden und etwas mehr als nur fünf bis sechs Stunden pro Nacht schlafen…

Man ist wirklich keine 46, 47 oder 48 mehr…

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Nach dem eher durchwachsenen Wetter der letzten Zeit endlich mal ein richtiger Sommertag. Da möchte man, gerade nach den letzten anstrengenden Wochen, am liebsten die Jungs mit einem „Ihr macht das schon“ im Laden stehen lassen, sich in die S-Bahn setzen und an den Strand fahren. Macht man natürlich nicht, man setzt sich höchstens mal ne Viertelstunde auf ne Bank und genießt wenigstens ein bisschen die Sonne.

Um so schöner ist es dann, wenn man abends den Strandausflug nachholt. Nur ein Stündchen dort sitzen, den kleinen Wellen zusehen, Seele streicheln, durchatmen.

 

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Mal kurz Stadtluft schnuppern

Endlich klappt es mal wieder mit einem Kurzbesuch in Berlin. Natürlich ist dieser wieder dienstlich, und leider zeitlich auch so knapp bemessen, dass es zu einem Treffen mit den Hinterbliebenen dort wohnenden Lieben nicht reicht. Dennoch freue ich mich riesig über solche Kurztrips!

Beim abendlichen Bummel durch die Stadt stelle ich erneut fest, dass mir sowohl die Anonymität der Großstadt – hier kann man wieder, bildlich gesprochen, frei atmen – als auch das kulinarische Angebot doch ein wenig fehlen. So genieße ich diese zwei Abende und den – spontan angehängten – zusätzlichen Tag sehr, merke aber auch schnell wieder: Besuche ja, aber wohnen möchte ich hier – zumindest vorerst – nicht mehr. Das wird spätestens in den Tagen danach klar, wenn man die Stille und Ruhe des jetzigen Domizils genießt…

Zum Glück ist aber Berlin nicht all zu weit entfernt, und vielleicht schaffen wir es ja, in Zukunft etwas häufiger einen kleinen Abstecher dorthin zu machen. Spätestens wohl zur nächsten Dampfermesse im Oktober…

Mehr zum Kurzurlaub in Berlin gibt es im Schnutenblog, mehr zur Dampfermesse bei den Dampfschnuten.

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