StefBlog

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Endlich wieder live knuddeln

Nach einem Dreivierteljahr – gefühlt wesentlich länger – kommt die liebste Freundin wieder zu einem Besuch vorbei. Endlich wieder live knuddeln! Wahrscheinlich wieder mal rechtzeitig vor der nächsten Infektionswelle…

Obwohl geimpft und getestet verzichten wir auf große Ausflüge, aber hier in der Region ist es sowieso gerade dermaßen überfüllt mit Touristen, da würden wir uns wahrscheinlich auch ohne Pandemie nicht reinstürzen. Der einzige Ausflug führt uns zum Hausstrand – auch der ist gut besucht, aber immerhin gibt es noch genügend freien Platz für ein kleines Fotoshooting.

Auch das neue Titelbild des Blogs stammt natürlich aus der kleinen Fotosession. Und der aktuelle Beitrag im Schnuten-Blog.

Lange dauert der Besuch am Strand aber nicht – es ist extrem warm, zumindest für hiesige Verhältnisse, da verschwindet man doch recht schnell wieder in die kühle Dachgeschosswohnung. 🤪

Jetzt ist das schöne Wochenende schon wieder vorbei, wie immer viel zu kurz, aber hey, wir konnten uns wieder mal live sehen, und davon zehren wir jetzt einfach bis zum nächsten Treffen.

Wann auch immer das sein wird…

Durchgepiekst

Deutlich früher als ursprünglich geplant haben wir nun unsere zweite Impfdosis erhalten. Dazu Biontec statt Astra. Wenn’s die Impfkommission schon empfiehlt, ne?

Auch wenn der volle Impfschutz erst in zwei Wochen eintritt bin ich ganz froh, dass ich nun komplett durchgepiekst bin – wohl wissend, dass man sich trotz kompletter Impfung noch anstecken und gegebenenfalls unter Langzeitschäden – Stichwort “Long Covid” – leiden kann. Weshalb ich wohl weiterhin im ÖPNV oder beim Einkaufen meine Maske tragen werde, auch wenn die Pflicht dazu irgendwann fällt.

Inzwischen kann man sich vor Impfangeboten ja kaum noch retten – hier in der Region wird jeden Tag etwas angeboten, ohne Termin, meist bei freier Wahl des Impfstoffes. Und nicht nur in den – mitunter schwierig erreichbaren – Impfzentren, sondern dort, wo sich viele Menschen aufhalten: Vor Supermärkten, in Einkaufszentren, auf Parkplätzen, an Wochenenden mitunter sogar die ganze Nacht durch. Diese Angebote finde ich sinnvoll, man muss es dem Volk halt so einfach machen, wie nur möglich. Dennoch werden wir die Herdenimmunität wohl nicht erreichen, es gibt zu viele Menschen, die sich der Impfung verweigern. Bedenken vor der Impfung kann ich verstehen, dennoch halte ich sie für die beste Alternative. Naja, eigentlich für die einzige – zumal mit Blick auf die gerade wieder heftig ansteigenden Infektionszahlen. Ich jedenfalls habe mein Möglichstes getan, wie auch der gesamte Freundeskreis, und das fühlt sich einfach richtig an.

Wir werden noch lange Zeit unseren “Spaß” mit dem Virus haben, vielleicht für immer. Aber jetzt gilt es erstmal, die aktuellen Pieks-Folgen – heftige Matschigkeit, dezent schmerzender Arm – zu ertragen, natürlich wie ein ganzer Kerl, nämlich jammernd und wehklagend. 😉 Und dann kann ich das Thema Impfung für mich abschließen – jedenfalls bis zur nötigen Auffrischung, wann auch immer die kommen wird…

Wider die Versuchung

Seit gut vier Monaten bemühe ich mich ja, ein paar Kilos abzunehmen. Wobei – “bemühen” trifft es nicht so ganz, denn ich futtere einfach weniger und verzichte dazu weitestgehend auf industrielle Kalorienbomben. Inzwischen sind knapp acht Kilo runter, weitere acht sollen noch purzeln. Der Verzicht auf Süßkram fällt mir relativ leicht, der Versuchung bei eher Nichtsüßem zu widerstehen schon deutlich schwerer: Die Tüte Chips, der Happen Käse, der etwas größere Nachschlag – das alles schaut mich doch gerne mal dämonisch grinsend an, vor allem in den letzten Tagen. Aber bislang bleibe ich auch da weitestgehend standhaft. Hilfreich dabei ist das gute Gefühl, sich abends beim zu Bett gehen ob seiner Standhaftigkeit selbst zu feiern. 😉

Und wie gesagt – ein paar weitere Kilos sollen ja schließlich noch verschwinden. Ob das weiterhin mit dieser “Mühelosigkeit” klappt wird sich zeigen, in letzter Zeit purzeln die Pfunde deutlich langsamer. Aber das ist ganz normal, und auch gar nicht so verkehrt – hilft ja nix, wenn man schnell abnimmt und anschließend wieder in die gleichen Essgewohnheiten wie zuvor zurückfällt. Und dass sowas – auch nach langer Zeit – plötzlich wieder ganz schnell gehen kann weiß ich aus Erfahrung. 🙄

Ich lasse den ganzen Quatsch weiterhin entspannt angehen und freue mich einfach, wenn die Waage mal wieder ein Kilo weniger anzeigt. Und hin und wieder, dann ganz bewusst und auch mit Genuss, gibt es ja trotzdem noch ein paar Chips oder nen größeren Nachschlag. 😉

Bloggen bloggen

Vor ungefähr 20 Jahren begann ich zu bloggen – lange, bevor das so hieß, und sehr lange, bevor die technischen Möglichkeiten auch nur ansatzweise bequem waren. Immer brav alles in einem HTML-Editor selbstgeklöppelt, etwas mühsam, aber so lernte man es wenigstens, und auch heute noch kann ich einen Quelltext lesen und zumindest notdürftig editieren. Dennoch waren die ersten Blogs Webseiten rein optisch natürlich… nun ja, ausbaufähig. 😉

Dreimädelhaus-Seite, 2003

Auch inhaltlich glich das ganze Geschreibsel zu Beginn eher dem Schulaufsatz eines Viertklässlers, aber mit der Zeit kam die Übung, und so langsam wurden die Texte tatsächlich lesbar, wenn auch noch weitab vom Pulitzer Preis. 😉

Bald wurde das Bloggen zu einem geliebten Zeitvertreib. Wie viele Seiten ich über die Jahre gebastelt und betreut habe weiß ich nicht – einige waren gut, manche sogar erfolgreich, und über viele deckt man besser das Mäntelchen des Schweigens. 😉

Und natürlich gab es, sobald ich nicht allein wohnte, auch immer eine kleine WG-Seite, egal ob in Köln, im tiefen Wald oder in Berlin:

Sprengel-WG-Blog, 2007

Die meisten der Seiten sind schon lange wieder offline, einige allerdings ruhen noch, schön in HTML konvertiert, auf der Festplatte und werden alle paar Jahre zur Erinnerung rausgekramt.

Mit der Zeit wurden nicht nur die Texte sondern auch die Technik immer besser – und damit auch die Gestaltungsmöglichkeiten. Überhaupt geriet vor allem das persönliche Blog zu einer optischen Spielwiese – natürlich inklusive diverser stilistischer und farblicher Verirrungen. 😉 Dennoch gehörte die Arbeit “hinter den Texten” immer dazu und war ein großer Teil dieses schönen Freizeitvergnügens.

StefBlog, 2012

Seit meinem Umzug an die Küste ging die Bloggerei massiv zurück. Nicht, weil es keine Themen mehr gab oder die Motivation flöten ging, nein, einfach aus Zeitgründen. Seit Beginn der Corona-Krise aber verbringe ich deutlich mehr Zeit zuhause, und recht schnell begann ich auch wieder zu schreiben. Anfangs war es hier im Blog zwar thematisch noch recht einseitig, und auch die gemeinsame Schnutenseite blieb auf Grund mangelnder Ausflüge recht leer, aber immerhin gab es bei den Dampfschnuten einige Artikel, die sogar einen recht großen Anklang fanden.

Und jetzt habe ich, erstmals seit sieben Jahren, sogar mal wieder Zeit für optische Basteleien gefunden! Das StefBlog erstrahlt im neuen Gewand, ein wenig schlichter, dafür deutlich moderner:

StefBlog, 2021

Mir gefällt’s, was ja bei einem privaten Blog nicht ganz unwichtig ist. 😉 Auch inhaltlich geht es hier im Blog zum Glück schon länger nicht mehr nur um Corona, und da das Virus eine kurze Sommerpause macht, schaffen wir vielleicht sogar noch ein oder zwei Ausflüge, über die man dann sicher im Schnutenblog lesen wird.

Zwar ist der Anlass für die viele freie Zeit nicht wirklich schön, aber je nun, man soll ja die sich bietenden Gelegenheiten nutzen, von daher freue ich mich einfach gerade, das alte Hobby wieder etwas ausführlicher betreiben zu können. 🙂

Verlängerung

Rein von den Zahlen her macht es absolut keinen Sinn, den Laden weiter zu betreiben. Bereits 2020 waren sie nicht so, dass man von “gesund” sprechen konnte, aber das letzte halbe Jahr verlief wegen der ganzen Einschränkungen natürlich katastrophal. Und so war bereits alles für das endgültige Aus zum Jahresende vorbereitet.

Allerdings gibt es nachwievor keine Pläne für die Zeit danach, und als Kunde des Jobcenters hat man nicht nur sehr wenig Geld zur Verfügung, man wird von denen auch maximal genervt und gegängelt. Also begann erneut das Rechnen. Und die Abwägung. Das letzte halbe Jahr war extrem, wir konnten die ganze Zeit ausschließlich einen Abholservice anbieten. So schlecht kann es eigentlich nicht weitergehen – jedenfalls sofern die vierte Corona-Welle nicht doch deutlich heftiger wird als prognostiziert. Die Steuer kommt erst zum Sommer nächsten Jahres. Und ans Angesparte wird man sowieso (weiterhin) ran müssen. Also doch wieder schlaflose Nächte voller Grübeleien.

Schließlich habe ich beschlossen, ein halbes Jahr zu verlängern. Damit ist die Hoffnung verbunden, zumindest das – bescheidene – Niveau des Vorjahres wieder zu erreichen. Und ich habe ein halbes Jahr mehr Zeit um mir nen Kopf für “danach” zu machen – oder um doch noch den Jackpot zu knacken. 😉

Nach den ganzen Grübeleien und Abwägungen der letzten Wochen bin ich froh, eine Entscheidung gefällt zu haben – und diese Entscheidung fühlt sich richtig an. Dass es im nächsten Sommer noch mal weitergeht ist sehr unwahrscheinlich – dazu müssten sich nicht nur die Umsätze deutlich verbessern, auch die Steuer müsste komplett gekippt werden. Eine winzige Chance dazu gäbe es lediglich, wenn schwarz-gelb die Bundestagswahl gewinnt, und bei aller Liebe zu meinem Laden – das muss nun wirklich nicht sein!

Ob die Entscheidung tatsächlich richtig oder doch falsch war wird sich innerhalb der nächsten 12 Monate zeigen. Aber jetzt ist erst mal der Kopf deutlich freier, und das genieße ich gerade. Zumindest bis das nächste Chaos kommt.

Endlich mal wieder

Durch Corona hielten sich unsere Ausflüge ja leider zuletzt sehr in Grenzen. Derzeit sind die Zahlen niedrig, und da das Wetter gerade angenehm sommerlich ist haben wir uns gestern endlich mal wieder aufgemacht – tatsächlich gibt es hier immer noch Ecken, die wir bislang nicht kennen! Der Klützer Winkel war das Ziel, und Fotos dazu gibt es im Schnutenblog.

Solche Ausflüge sind immer wie ein kleiner Urlaub und tun, vor allem beim derzeit recht angegriffenen Nervenkostüm, unheimlich gut. Seele baumeln lassen und so. Außerdem, wenn man schon in einer Urlaubsregion wohnt…

Urlaubsbegegnung

Der Vorteil, in einer Urlaubsregion zu wohnen ist ja, dass manchmal auch Menschen dort Urlaub machen, die man seit drei Jahren nicht gesehen hat. 🙂

Früher Höhepunkt

Was mich seit Jahren immer wieder hier im “hohen Norden” fasziniert sind die Sommernächte, in denen es nicht richtig dunkel wird. Klar, das ist nichts gegen die Nächte in Skandinavien, aber für uns Mitteleuropäer ist das Schauspiel schon ziemlich beeindruckend:

Heute ist der astronomische – oder auch kalendarische – Sommeranfang. Das klingt schön, weil der Sommer offiziell jetzt ja erst so richtig losgeht. Allerdings werden ab sofort die Tage wieder kürzer, was irgendwie nicht so recht zum beginnenden Sommer zu passen scheint. Zumal ja auch der Frühling gerade erst begonnen hat – zumindest gefühlt, denn hier oben wird es eigentlich erst Ende Mai so richtig grün.

Ein bisschen melancholisch stimmt mich die kürzeste Nacht des Jahres zwar immer, allerdings kann man laue Sommerabende ja auch noch genießen, wenn die Sonne bereits untergegangen ist. Jedenfalls wenn der Sommer das hält, was er es bereits vor seinem eigentlichen Beginn versprach. 😉

(Wer’s immer wieder verwechselt: Der Unterschied zwischen meteorologischem und kalendarischem Sommeranfang)

Gut gemeint

Ich bin bekennender Fan des Sommers – und zum Sommer gehört nun mal, dass es ein bisschen wärmer ist. Mitunter auch ein bisschen sehr warm. Und ja, im Sommer schwitzt, ölt, trieft man, ist halt so. Also, lieber Sommer, ich weiß, du meinst es gut! Vielleicht, ganz vielleicht ja ein bisschen zu gut:

Nicht falsch verstehen, ich will mich keinesfalls beschweren, zumal es hier an der Küste ja noch vergleichsweise harmlos ist und ich sowieso die meiste Zeit im Homeoffice verbringe. Vielleicht ein bisschen, wirklich nur ein ganz kleines bisschen jammern. Aber mit einem Lächeln. Einem leicht gequälten Lächeln womöglich, aber mit einem Lächeln.

Und solange man für ausreichend Luftbewegung sorgt geht es ja auch. Irgendwie. Also sofern der Ventilator groß genug ist. Oder man selbst klein genug.

Wie auch immer – Sommer ist geil, und er darf auch gerne sehr warm sein. Auch länger anhaltend, wirklich! Trotzdem freue ich mich auf die für kommende Woche vorausgesagte, vorübergehende (!) leichte Abkühlung. Und ich überlege, vielleicht mal doch einen etwas größeren Ventipeller zu kaufen. 😉

Der erste Pieks

Am Montag gab es den ersten Pieks. Klar, AstraZeneca, was anderes scheint es ja derzeit für uns “Mittelalte” nicht zu geben, aber da ich nicht wirklich zur Risikogruppe gehöre und auch nicht mehr sooo weit von der 60 entfernt bin…

Die Prozedur in der hiesigen Messehalle verlief schwer entspannt. Natürlich fragt man sich, warum man nacheinander an drei verschiedene Empfangsschalter muss, aber die Jungs und Mädels von der Bundeswehr schienen genau zu wissen, was sie tun, und anders als bei ihrer obersten Chefin scheint bei der Truppe die Organisation bestens zu funktionieren. 😉 Die Wartezeit zwischen Anmeldung und Impfung betrug lediglich ein paar Minuten, und von Überfüllung des Wartebereichs konnte man auch nicht sprechen:

Wir hatten so ziemlich die letzten Termine für den Tag, aber offensichtlich hatte sich nichts angestaut, so dass wir sogar ein paar Minuten vor dem eigentlichen Termin dran kamen. Die Impfung selbst ging auch rubbeldiekatz, anschließend noch ein paar Minuten in der Ruhezone warten, und fertig. Nur dass keine Bärchenpflaster am Start waren fand ich ein bisschen enttäuschend. 😉

Der zweite Termin ist Ende August, das heißt, den kompletten Schutz hätten wir dann Anfang, Mitte September erreicht – wahrscheinlich gerade passend zur vierten Welle.

Die Nebenwirkungen bei mir hielten sich bislang in Grenzen, lediglich Muskelkater im Arm und ein paar Stunden üppige Matschigkeit am nächsten Tag – Benedikt traf es mit Schüttelfrost und heftigen Grippesymptomen da etwas härter. Natürlich werden wir unsere Luxuskörper die nächsten 14 Tage vor allem in Hinblick auf die Symptome, die bei einer Thrombose gerne mal auftreten, verstärkt beobachten.

Dass wir überhaupt diesen Termin bekamen war übrigens dem Zufall und der Aufmerksamkeit eines Bekannten zu verdanken, ansonsten würden wir wohl noch Wochen oder Monate warten. Hier ist organisatorisch noch einiges zu verbessern, aber die Pandemie wird uns ja noch einige Zeit erhalten bleiben, vielleicht funktioniert bei der dritten Auffrischung auch das mit der Terminvergabe ein bisschen reibungsloser…