Gesundheit
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Weg da, Sozialkontakt!

Ich bin ja bekanntlich nicht so der Typ für Menschenmassen, schon gar nicht, wenn sie mir zu eng auf den Pelz rücken. Und je bescheidener mein Gemütszustand, desto weniger Menschen ertrage ich auch direkt um mich herum – derzeit wird es bei mehr als drei Personen schon schwierig. Da kommt mir die Corona-Situation ausnahmsweise mal entgegen: Die Busse sind relativ leer, in den Laden lassen wir höchstens zwei Kunden gleichzeitig, und selbst bei meinem wöchentlichen Besuch im Supermarkt habe ich meist ausreichend Luft um mich herum. Sollte es doch mal etwas voller sein, kostet es ziemlich viel Energie, zumindest halbwegs …

Durchgepiekst

Deutlich früher als ursprünglich geplant haben wir nun unsere zweite Impfdosis erhalten. Dazu Biontec statt Astra. Wenn’s die Impfkommission schon empfiehlt, ne? Auch wenn der volle Impfschutz erst in zwei Wochen eintritt bin ich ganz froh, dass ich nun komplett durchgepiekst bin – wohl wissend, dass man sich trotz kompletter Impfung noch anstecken und gegebenenfalls unter Langzeitschäden – Stichwort “Long Covid” – leiden kann. Weshalb ich wohl weiterhin im ÖPNV oder beim Einkaufen meine Maske tragen werde, auch wenn die Pflicht dazu irgendwann fällt. Inzwischen kann man sich vor Impfangeboten ja kaum noch retten – hier in der Region wird …

Einfach mal weg

Ich bin ja nun wahrlich nicht der große Reisemensch, und mein letzter richtiger Urlaub ist auch schon Ewigkeiten her. Aber im Augenblick wünsche ich mir einfach nur, mal für vier, fünf Tage rauszukommen. Einfach mal weg. Ein kurzer Urlaub mit ein, zwei lieben Freunden, in einer schönen Gegend, in der ich vielleicht vorher noch nie war, muss ja gar nicht so weit weg sein. Den Tag in nem Straßencafé in der Fußgängerzone einer hübschen Kleinstadt sitzend beginnen, ein kleines Frühstück zu mir nehmen und die wuselnden Menschen betrachten. Entspannt in der Sonne spazieren gehen und vielleicht ganz spontan ein lecker …

Rauf… runter… rauf… runter?

Damals in Berlin hatte ich ja – wenn auch nicht ganz freiwillig – eine gewisse Schlankheit erreicht, und mich so auch rundum wohl gefühlt. Dann ging es an die Küste, und das Unheil nahm seinen Lauf: Im Laden kommt man natürlich nicht dazu, tagsüber vernünftig zu essen, wirft sich stattdessen zwischendurch eine Stulle ein – oder zwei, oder drei – um dann spät abends eine warme Mahlzeit zu sich zu nehmen. Mitunter auch sehr spät. Und Benedikt kocht ja nicht nur gerne, regelmäßig und sehr gut, nein, er kocht auch so viel, dass man locker eine fünfköpfige Familie oder wahlweise …

Jetzt reiß dich doch mal…

Mein liebes 2020, wir müssen schleunigst reden! Bislang hast du dich als ziemliches Scheißjahr präsentiert, zuvorderst natürlich durch Corona und den damit verbundenen Folgen, aber auch sonst warst du bislang ziemlich zickig. Zugegeben, an vielen Dingen ist die Krone der Schöpfung, als die sich der Mensch unverständlicherweise immer noch sieht, selbst schuld, und auch mein persönlicher, eher so suboptimaler Zustand – egal ob seelisch oder körperlich – ist wahrscheinlich nicht ausschließlich dir anzulasten. Trotzdem, seit Jahresbeginn kommt der Mist kübelweise, und da hast nun mal du die Arschkarte. Jetzt sag mal ehrlich, willst du wirklich als das absolute Kackjahr des …

Kein’ Kopp machen

Man weiß ja, dass die meisten Unfälle im Haushalt passieren und ist deshalb entsprechend achtsam. Meist beschränkt sich diese Achtsamkeit aber auf die bekannten Gefahrenquellen wie Leiter besteigen oder aus der Badewanne krabbeln. Spülen oder sich zu bücken gehörte bislang nicht dazu. Fehler. Nun ist es überaus praktisch, wenn die Hausärztin gleichzeitig auch Stammkundin ist und gerade an dem Tag, an dem man sich dann doch entschließt, mal ärztlichen Rat zu suchen, noch was aus dem Laden benötigt. Nach knapp zwei Wochen ist alles wieder halbwegs verheilt, bleibende Schäden sind nicht zu erwarten – jedenfalls nicht durch diesen Unfall. 😉 …

Anstrengend

Meine Fresse, was kostet das Kraft, jeden Tag gegen die verf***te Geröllhalde im Kopf anzukämpfen und sowohl inner- als auch äußerlich den Grinsemaxen zu spielen. Könnte es da bitte mal ne kleine Pause geben? Frustkäufe sind albern. Schoki allein macht zwar kurzfristig glücklich, bei noch mehr von diesem “Glück” passen aber die Hosen gar nicht mehr. Vier Wochen Urlaub wären eine gute Maßnahme, sind aber nun mal nicht machbar. Stattdessen einfach mal so ein kleines, aber nachhaltiges “schön”! Und zwar bitte sehr zeitnah!

Geröllhalde

Das Schicksal rollt einem permanent Steine in den Weg – mal kleine, mal große, mal einzeln, mal als Lawine. Das Leben besteht darin, seinen Weg – möglichst sicheren Schrittes – durch diese Geröllhalde zu finden und dabei die großen Felsbrocken beiseite zu räumen. Das schafft man, abhängig von der eigenen Konstitution und der Intensität der Steinschläge, mal mehr, mal weniger gut. Schwierig ist es meist dann, wenn mehrere, größere Lawinen in kurzen Abständen in den Weg gebrettert kommen, die ganze Steinhalde ins Rutschen gerät und nur noch ein paar Kiesel fehlen, um die ganze Scheiße einstürzen zu lassen. In letzter …

Urlaub! Schön, aber…

Ein wenig urlaubsreif bin ich ja schon länger. Die verlängerten Wochenenden, die ich mir zuletzt ab und an gegönnt habe, taten zwar gut, aber so richtiges Abschalten war natürlich nicht drin. “Mal so drei, besser vier Wochen Urlaub, das wärs” dachte ich letztens “aber das geht nunmal nicht”. Tja, nun habe ich meine – mindestens – vier Wochen Urlaub, aber so war das irgendwie nicht geplant. Seit heute ist der Laden bis mindestens Mitte April geschlossen. In einigen Bundesländern gelten Dampfshops zwar (noch?) als notwendig für den täglichen Bedarf, aber das Verbot ist ja nur die eine Sache, die Gesundheit …

Aber so was von Herbst…

Die vollkommen reißerische und vor allem unwahre Berichterstattung über die Dampferei verunsichert nicht nur viele Raucher und hält sie an der tödlichen Kippe, sie ist auch auf dem bestem Wege, meine berufliche Existenz (und die zahlreicher weiterer Menschen in der Dampferbranche) zu zerstören – Umsatzrückgänge von 30-50% können kleine Läden nun mal nicht lange verkraften. Wir haben in den guten Zeiten auf die Anschaffung güldener Wasserhähne verzichtet und stattdessen gut angespart, aber irgendwann wird auch die Substanz, von der wir gerade leben, aufgebraucht sein. Sowohl die wirtschaftliche Situation als auch die Tatsache, dass dieses Übel durch zu bequeme Journalisten hervorgerufen …