2017 – irgendwie durchwachsen

Schon wieder ist ein Jahr rum, und wieder gefühlt noch schneller als die Jahre davor. Eigentlich kann ich mich schon an den Rückblick für 2018 setzen…

2017 war irgendwie durchwachsen. Vor allem gesundheitlich: Es begann mit Krankheit, es endete mit Krankheit, und dazwischen war es auch nicht wesentlich besser. Aus diesem Grund fiel auch der lange geplante Besuch bei den Lieben ins Wasser, in diesem Frühjahr gibt es dann einen neuen Anlauf.

Das Wetter war ebenso mäßig, zum Glück gab es wenigstens ein paar schöne Tage für kleine und große Ausflüge, zum Beispiel übern See, auf den Darss oder nach Berlin. Diese Ausflüge haben immer was von Urlaub und laden den Akku auf, genau wie die Besuche der Lieben hier vor Ort.

Die Arbeit im Laden macht auch nach drei Jahren noch großen Spaß, leider lässt die Kundenfrequenz in letzter Zeit ziemlich nach, so dass wir erstmals über Personalabbau nachdenken müssen. Eine neue, nicht sonderlich schöne Situation, ging es doch bislang immer nur steil bergauf.

So richtig der Brüller war das vergangene Jahr, vor allem zum Ende hin, also nicht, und der Blick ins neue Jahr ist auch eher ein wenig skeptisch…

…aber wahrscheinlich kommt alles sowieso völlig anders als erwartet, genau wie in den Jahren zuvor.

Also auf ein hoffentlich gesundes, friedliches, erfolgreiches… ach, einfach ein schönes 2018!

 

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2016 – schwer bekloppt

Ein völlig beklopptes Jahr ist vorbei, und wenn man die Medien verfolgt und sich so umhört war es ein Jahr zum Vergessen:

Die politische und gesellschaftliche Situation wird immer chaotischer und für viele beängstigender. Die Folgen der eigentlich fernen Kriege rücken immer näher an unser ach so geordnetes, beschauliches Leben, die Angst vor Terroranschlägen und Amokläufen wächst irrational und unproportional zu den tatsächlichen Geschehnissen. Das Niveau im Umgang miteinander sinkt noch tiefer, der rechte Mob bekommt immer mehr Zulauf. Die Politkaste schafft es nicht mehr, dem Urnenpöbel genug Brot zu reichen, es schlägt die Stunde der Populisten, obwohl alle Beispiele, auch der neueren Geschichte, zeigen, dass bei Wahlen von brüllenden Rattenfängern nie etwas gutes rumkommt. Dennoch ist die politische Bühne zunehmend geprägt von lupenreinen Autokraten, durchgeknallten Despoten und eitlen Selbstdarstellern naiven Gemüts.
Außerdem hatten in diesem Jahr gefühlt sämtliche Musik – und Filmhelden meiner Kindheit ihren finalen Auftritt.

Im Familien- und Freundeskreis herrschte (auch) dieses Jahr die Seuche. Mal ist es die Gesundheit, mal der Job (oder eben der fehlende), mal die finanzielle Situation, mal etwas ganz anderes und mitunter auch alles zusammen.

Das persönliche Jahr?
Gesundheitlich war es völlig okay – von den kleinen Zipperlein und Urlaubsreife mal abgesehen, sogar die Kauleistendauerbaustelle ist fast abgeschlossen.
Zum Beruflichen muss ich an der Stelle nichts mehr schreiben – da hat sich auch in den letzten Wochen im Prinzip nichts geändert, es ist nach wie vor unheimlich stressig und macht riesigen Spaß. Wobei wir in diesem Jahr anscheinend erstmals so richtig das Weihnachtsgeschäft erlebt haben – mit seinen positiven und negativen Begleiterscheinungen: Wir sind fix und alle, und nochmal ein Monat wie der letzte wäre kaum zu bewältigen.

Und sonst so? Ausflüge und Besuche an der Wasserkante waren selten, dann aber taten sie verdammt gut. Die Nachteile meiner Wohnung gehen mir zunehmend auf den Keks, aber erstens bin ich kaum zuhause, und zweitens hätte ich eh gerade keine Zeit umzuziehen. Und finanziell ist es so entspannt wie lange nicht mehr.
Getrübt wird die Freude durch die Sorgen um die Liebsten – die ich auch in diesem Jahr viel zu selten gesehen habe – und durch einen recht überraschenden Abschied.

Alles in allem aber war es für mich persönlich ein gutes Jahr, was irgendwie so gar nicht zum “gefühlten Seuchenjahr” passt.

Und 2017?
Gesundheit bitte, endlich auch für die Lieben. Wenn’s im Laden so weitergeht wie zuletzt wäre das schon schick, allerdings sollten wir dann schleunigst einen weiteren Mitarbeiter finden, sonst wird das mit der Gesundheit nämlich nix. Und dann wünsche ich mir fürs neue Jahr etwas, das eben nicht selbstverständlich ist: Es möge friedlich werden!

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Ein geiles Jahr

War 2014 noch geprägt von kräftigen Achterbahnfahrten, gibt es für das jetzt abgelaufene Jahr eigentlich nur ein, in meiner Kindheit eher inflationär genutztes, heutzutage altbacken klingendes, dennoch absolut passendes Wort: Geil!

Klar, man hatte viel zu wenig Zeit, leider auch, bis auf wenige, viel zu kurze Begegnungen, wieder nicht für die Lieben, und ich war das ein oder andere mal über der Belastungsgrenze, aber alles in allem dürfte 2015 das beste Jahr seit MenschenStefgedenken gewesen sein! Ein ganzes Jahr lang Abenteuer, und erfolgreich noch dazu – ich bin nachwievor einfach “geflasht”. Zum Glück spielte wieder die Gesundheit mit, und zumindest gab es tatsächlich im ganzen Jahr keine persönlichen Horrormeldungen, wenn auch leider einen Abschied.

2016, das steht schon fest, wird wieder spannend: Im Frühjahr tritt die nationale Umsetzung  der TPD2 in Kraft, und dann wird sich entscheiden, ob wir mit unserem Laden in ein drittes Jahr gehen können. Unabhängig davon möchte ich gerne nochmal eine kleine Tour zu den weitverstreuten Freunden und der Familie machen – Kontakt per Mail oder Telefon ist einfach zu wenig. Am wichtigsten dürfte aber sein, dass die Gesundheit wieder mitspielt, wobei ich in den nächsten Wochen erstmal die Sanierung meiner Kauleiste in Angriff nehmen muss. Und dann wäre da ja immer noch die gesellschaftliche und politische Situation: In einer Welt, die – zumindest gefühlt – immer verrückter wird, können plötzlich Dinge passieren, mit denen man einfach nicht rechnen kann. Lassen wir uns also überraschen, was das Jahr bringt, und wie dann der Rückblick in 366 Tagen aussieht…

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Ein Jahr mit Volldampf

Auf sämtlichen Fernsehsendern, in allen Zeitschriften, in vielen Blogs, auf Fratzenbuch – man kann sich vor Jahresrückblicken kaum noch retten. Und hier kommt auch noch meiner, wie üblich ein persönlicher, weil einfach Tradition, außerdem dient er mir als nette Erinnerungsstütze, und vor allem – wenn dieses Jahr keinen Rückblick, wann dann?

Neben dem Umzug – ans Meer! Traum und so! – und den vielen Besuchen lieber Freunde war die Dampferei der zentrale Punkt. Weg von der Kippe, die Entwicklung erst zum Hobby, dann zum Beruf… Einschneidend nennt man das wohl, schließlich hat die Dampferei einiges in meinem Leben auf den Kopf gestellt. Ich glaube, so viel Veränderung gab es zuletzt vor sieben Jahren mit dem Umzug nach Berlin.

Vor einem Jahr schrub ich:

Aussichten: Vielleicht endlich nen Job? Vielleicht weg von Berlin? Vielleicht doch noch mal der Aufbau neuer, interessanter Kontakte? Vielleicht einfach mal ein paar Perspektiven? Viele vielleichts, spätestens in einem Jahr wird man dann im Rückblick lesen, dass alles sowieso ganz anders kam als man es sich gedacht hätte.

All das passierte tatsächlich dieses Jahr, und irgendwie doch ganz anders als gedacht. Viele Ideen, viele Pläne, Kämpfe mit Behörden, auch mancher Rückschlag, Zweifel, dann doch das Wagnis eingegangen, viel, viel Arbeit, aber auch viel, viel Freude daran. Die Eröffnung, die ersten zwei Monate, viel besser laufend als erwartet… Dazu erfreulicherweise wenig persönliche Schicksalsschläge, auch die Gesundheit spielte mit, lediglich die Zeit fehlte zuletzt. Aber alles in allem: Ein saugeiles Jahr!

Wünsche fürs neue Jahr? Eigentlich kann es so weitergehen wie zuletzt. Vielleicht schaffen wir es, etwas mehr Effizienz in die Arbeit zu bringen und so ein wenig mehr Zeit für private Dinge zu haben. Gesundheit wäre wichtig, und dass im Freundeskreis die Kacke mal endlich etwas weniger heftig dampft. Und Hauptsache: Es gibt wieder ausreichend Kekse. 😉

Danke, dass ihr auch in diesem Jahr hier im Blog vorbeigeschaut habt, auch wenn es zum Schluss sehr ruhig wurde. Euch allen ein hoffentlich friedliches, erfolgreiches, gesundes und glückliches 2015!

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