Musik
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Frühe Perlen – spät entdeckt

Hin und wieder geschieht es, dass man tolle Musik entdeckt, die man so richtig abfeiert – um dann erst wesentlich später festzustellen, dass die wahren Perlen des Interpreten bzw. der Band die deutlich früheren Werke sind. Der Künstler hat sich weiterentwickelt heißt es dann, im besten Falle sind die aktuellen Sachen “anders”, wenn man aber Pech hat sind sie, verglichen mit den alten Alben, nur schlechter. Chris de Burgh zum Beispiel drang erstmals 1982 mit The Getaway und Don’t Pay The Ferryman, seinen ersten Charterfolgen, an mein Ohr –  durchaus dem Stef gefallender, netter Pop. Aber seine wirklich guten Alben …

Die ersten Drei

Die meisten denken bei Chris de Burgh sofort an “The Lady in Red” – klar, seit 1986 wurde dieser schaurige Ausbund an Belanglosigkeit im Radio rauf und runter gedudelt bis einem die Ohren bluteten. Es war zwar sein kommerziell größter Erfolg, zählte aber zu seinen deutlich schwächeren Liedern und schädigte damit seinem Ruf als Komponist wirklich guter Musik nachhaltig. Aber geschenkt, ab Mitte der 80er wurden seine Alben ja wirklich zunehmend seichter und beliebig, mit dem absoluten Tiefpunkt Anfang der 2000er. Danach ging es wieder deutlich aufwärts, allerdings ohne jemals die Intensität seiner Anfangszeit zu erreichen. Gerade seine ersten drei …

Musik aus der Vergangenheit

Ich gehöre zu den alten Menschen, die ihre Musik nicht streamen, sondern noch altmodisch als Schallplatte MusikCassette CD MP3 hören. Auch das klassische Radio – gibt es das eigentlich noch? – höre ich schon seit Jahren nicht mehr. Das birgt natürlich den Nachteil, dass ich nicht all zu viel an neuer Musik mitbekomme – höchstens bei den unvermeidlichen Einsprengseln während einer Talk- oder sonstigen TV-Show, als Zufallsfund während einer Youtube-Session oder durch Tipps von Freunden. Und im Großen und Ganzen habe ich auch nicht das Gefühl, all zu viel zu verpassen. Ich habe eine recht umfangreiche Sammlung an Musik auf der Festplatte, …

The Last Dance

Seit gut 30 Jahren (!) bin ich Fan der schottischen Gruppe Runrig, besser gesagt Fan ihrer Musik. Das ein oder andere Konzert habe ich von ihnen besucht, auch den Wechsel des Sängers habe ich überlebt – nach anfänglicher Ablehnung mag ich selbst die älteren Stücke inzwischen sogar wesentlich lieber von ihm gesungen. In den letzten Jahren habe ich die Gruppe etwas aus den Augen verloren, was nicht so richtig verwunderlich ist, haben sie in den letzten 20 Jahren gerade mal vier Alben veröffentlicht! Vor einiger Zeit habe ich das Abschlusskonzert von 2018 auf BluRay bekommen. Ein schönes Konzert, und nicht …